Umstieg auf Expression Engine

Nach dem Umzug auf meinen eigenen Server habe ich mich auch breitschlagen lassen, auf Expression Engine umzusteigen. Sieht recht solide aus und ist auch angenehm flott. Nun muß ich nur noch mein altes OpenStep-Design wieder neu machen, da sich die Templates von MT nicht so einfach importieren lassen wie die Einträge. Ganz nebenbei kann ich das Design nochmal von Grund auf neu machen und dabei vereinfachen. Ich werde auch keine Rücksicht mehr auf nicht standardkonforme Browser *hust*IE*hust* nehmen.

Andrew Blake

Andrew Blake ist sozusagen der unanständige Helmut Newton. Fleshbot hat hierzu eine Tributseite (http://eroticgirls.free.fr/) ausgemacht.

Ach ja, das Bild habe ich nur eingefügt, um Traffic auf mein Blog zu ziehen ;)

Update: Da die Tributseite nicht mehr existiert, und man nur noch auf einer normalen Sex-Seite landet, habe ich den direkten Link entfernt.

Nexus lebt wieder

Nexus ist meine OpenStep-Maschine. In letzter Zeit machte die IBM DNES-318350 mehr oder weniger diskret auf ihr baldiges Ableben aufmerksam. Glücklicherweise hatte ich noch ein paar 9GB SCSI-Platten, die ich dann anstelle der 18GB Platte eingebaut habe. Wenn ich mich jetzt nur noch erinnern könnte, wie ich damals die Dateisysteme auf den Platten angelegt habe. Da mußte ich doch erstmal in der disktab(5) rumfummeln.

% hostinfo
Mach kernel version:
         NeXT Mach 4.2: Tue Jan 26 11:21:50 PST 1999; root(rcbuilder):Objects/mk-183.34.4.obj~2/RELEASE_I386

Kernel configured for a single processor only.
1 processor is physically available.
Processor type: I386 (Intel 486)
Processor active: 0
Primary memory available: 512.00 megabytes.
Default processor set: 60 tasks, 129 threads, 1 processors
Load average: 0.00, Mach factor: 0.99

Hot Babes on Video

Nein, dies ist kein billiger Eyecatcher. Gemeint ist das neue Video von Eric Pryds. Wenn man schon mittelmäßige Remixes von von Songs macht, dann muß man halt scharfe Luder leicht bekleidet vor der Kamera zeigen, um in den Charts aufzusteigen.

Richtet sich die Chartposition eines Songs nicht nach den verkauften CDs? Wieso sollte ich denn so eine Musik-CD kaufen? Oder legt Eric Prydz die Videos auf der CD bei? Das wäre wiederum ein Grund, sich die CD zu kaufen ;)

Bevorstehender Umzug

Ich habe mich entschlossen, mir einen eigenen Server zu mieten. Damit muß ich keine Angst vor gutmeinenden aber übereifrigen Admins haben. Und wenn etwas kaputt geht, dann weiß ich wenigstens, wem ich dafür in den Arsch treten muß. (nämlich mir selbst) Auch dieses Blog wird bald einen neuen Platz finden und hier verbleibt nur noch ein Redirect an die neue Adresse. Ich hoffe, daß der Server noch vor Weihnachten eingerichtet wird, damit ich während der Feiertage ihn erstmal kaputtkonfigurieren kann ;)

Natürlich möchte ich mich bei Sven Kausche bedanken, daß er mein Blog gratis auf seinem Server gehostet hat. Aber wenigstens muß er jetzt nicht mehr mit Perl auf mich Rücksicht nehmen. Danke, Sven!

Nützliches für den Datennomaden

Wenn man wie ich sich in vielen Firmen herumtreibt und seinen Laptop an unterschiedliche Netzwerke anschließen muß, ist es lästig, ständig die Netzwerkeinstellungen zu ändern. Wohl dem, der sich nur in Netzwerke mit DHCP einklinken muß. Leider ist dieses Glück den Meisten nicht vergönnt. Abhilfe gibt es oft in Form von unterschiedlichen kleinen Tools. Diese sind jedoch gar nicht notwedig, da Windows 2000/XP schon alles nötige an Bord hat. Das Zauberwort heißt „Netsh“.

Wer schon mal an einem Cisco-Router oder der nsh gearbeitet hat, wird die Parallelen schnell erkennen. Die Netsh erlaubt es, das Netzwerk von der Kommandozeile zu konfigurieren. Man kann sich also die unterschiedlichen Konfigurationen als Netsh-Skripte bereitlegen und muß dann nur noch das passende ausführen. Ich habe mir dafür ein kleines Wrapper-Skript geschrieben.

Wenn ich nun in eine Firma komme, konfiguriere ich beim ersten Mal mein Netzwerk ganz normal in den Netzwerkverbindungen. Wenn die Konfiguration stimmt, lasse ich mir von der Netsh diese Konfiguration in eine Datei ausgeben:

netsh -c interface dump > Meine_Konfiguration.netsh

In der Datei findet sich nun jede Menge nutzloses Zeug. Wirklich relevant sind nur folgende Zeilen:

pushd interface ip
# Schnittstellen-IP-Konfiguration für ""LAN-Verbindung""
set address name="LAN-Verbindung" source=static addr=192.168.0.220 mask=255.255.255.0
set address name="LAN-Verbindung" gateway=192.168.0.254 gwmetric=0
set dns name="LAN-Verbindung" source=static addr=192.168.0.254 register=NONE
set wins name="LAN-Verbindung" source=static addr=none
popd

Will man später diese Konfiguration wieder laden, reicht folgender Aufruf von Netsh:

netsh -f Meine_Konfiguration.netsh

Fehlt nur noch ein kleines Wrapper-Skript, um die Einstellungen automatisiert zu laden. Meine bescheidenen Windows-Skripting-Kenntnisse (die noch aus den DOS-Zeiten übrig geblieben sind), haben zu sowas geführt:

@echo off
setlocal
if "%1" equ "" goto help
if not exist %1.netsh goto nofile
echo Switching to configuration: %1
netsh -f %1.netsh
goto end
:help
echo Usage: netswitch %%NETWORK_CONFIG%%
pause
goto end
:nofile
echo Network configuration %1.netsh not found
pause
goto end
:end

Jetzt brauche ich nur noch eine Verknüpfung an einer leicht zugänglichen Stelle anzulegen, die dieses Skript mit “Meine_Konfiguration“ (ohne „.netsh“ am Ende) als Parameter aufruft. Ein Doppelklick auf diese Verknüpfung und wenige Sekunden später habe ich die neue Konfiguration geladen ohne mich mühsam durch die Konfigurationsdialoge von Windows durchkämpfen zu müssen.