Schickes Computergehäuse

Entweder ist bei Lian Li ein Wahnsinniger mit einer Bohrmaschine durch das Werk gerannt oder die Designer bei Lian Li haben bei Apple so schamlos geklaut, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis Apple seine Anwälte loshetzt. Anders kann ich mir dieses Gehäuse (auch als Big Tower und Desktop) nicht erklären.

Ok, man hätte sich auch gleich das Original von Apple kaufen, aber für einen Zweitcomputer mit Windows und/oder Linux wäre es ganz schick. Blieben da nur noch 2 Probleme.

Der Preis
Laut XYZ Computing kostet das Midi-Tower-Gehäuse über $200.
Bezugsquellen
Wo bekommt man dieses Gehäuse in Deutschland her? Auf Zollspielchen will man sich dabei nicht wirklich einlassen. Bei sowas gewinnt immer das Zollamt und man muß noch mörderischen Zoll nachbezahlen.

Neue Updates für Palms

Nahezu unbemerkt hat Palm PalmOne Palm für TelKonfig (aka. PhoneLink) und für die Wi-Fi-Karte Updates herausgebracht.

Dateitrümmer nach UpdateLeider beschreibt PalmOne nicht, was mit dem 1.2er Update für die Wi-Fi-Karte nun anders ist. Ich hatte auf WPA-Verschlüsselung gehofft, wurde aber enttäuscht. Auch sonst sehe ich keinen großen Unterschied in der neuen Software. Verwundert hat mich allerdings, wieso die Installation all diese Dateitrümmer, die alle mit einem Minuszeichen beginnen, auf dem Palm zurückgelassen hat. (s. Bild) Werden die noch gebraucht? Sind es Backup-Files? Wieso kann BackupBuddy VFS die nicht sichern, weil sie angeblich in Benutzung sind? Antworten auf diese Fragen ist mir Palm bislang schuldig geblieben.

Das TelKonfig-Update habe ich schon sehnlichst erwartet. Damit konnte ich endlich mein Nokia 6630 auf dem Tungsten T3 für GPRS/UMTS einrichten. Nun kann ich meine 30MB/Monat auch vom Palm aus verbraten.

Die ersten Tage mit der Mighty Mouse

Meine NippleMighty Mouse hat nun das Wochenende und den ersten Arbeitstag überstanden. Die rechte Maustaste ist schon sehr hilfreich, wenn man ständig per VNC oder Remotedesktop auf Windowskisten rumturnen muß. Der Scrollball ist trotz seiner kleinen Größe durchaus gut zu bedienen. Man muß sich nur angewöhnen, den Ball ein wenig herunterzudrücken. Unangenehm ist dagegen, daß man nicht komplett frei scrollen kann. Man kann nur im Rechteck scrollen. Diagonales scrollen ist nicht möglich. Eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, daß der Ball eine Art Trackball sein soll. Links- und Rechtsklicks funktionieren prima. Man muß sich nur angewöhnen, beim Rechtsklick den Finger von der linken Maustaste leicht anzuheben, ansonsten wird der Klick als normaler Linksklick gewertet. Die seitlichen Ohren lassen sich nun auch drücken. Anfangs fand ich es ein wenig schwergängig. Doch dann fand ich raus, daß die Maus viel besser reagiert, wenn man die Ohren möglichst weit oben drückt. Negativ aufgefallen ist mir, daß die Maus für meinen Geschmack etwas zu leicht ist. Meine Bluetooth Apple-Maus hat genau das richtige Gewicht (was wohl größtenteils auf das Gewicht der Akkus zurückzuführen ist). Man sollte die Vorteile einer schweren Maus nicht verachten. Ich habe aber Hoffnung, daß Apple bald eine schnurlose Version der Mighty Mouse herausbringt. Dann können die Akkus wieder als zusätzlicher Ballast dienen.

Lästige Werbung in Webseiten vernichten

Es gab mal eine Zeit, da bestand Werbung auf Webseiten nur aus Bannern. Das war noch eine beschauliche Zeit. Dann beschlossen die Werbetreibenden, daß diese Werbung nicht lästig genug war. Fortan mußte die Werbung per Pop-Up den Benutzer überfallen. Um möglichst viel Werbung dem User zu präsentieren, wurde aber nicht nur ein Pop-Up geöffnet sondern gleich ein halbes Dutzend oder gar mehr. Ein findiger Mensch erfand daraufhin der Pop-Up-Blocker. Als immer mehr User diese Pop-Up-Blocker benutzten, merkten auch die Werbetreibenden, daß es so nicht weiter geht. Sie verlegten also ihre Werbung wieder in die Webseiten. Und zwar in eigene DIVs oder LAYERS, die sie über dem eigentlichen Inhalt der Seite präsentierten. Gegen solche Werbung waren die Pop-Up-Blocker machtlos. Und auch Filter wie Adblock für den Firefox können solcher Werbung nicht wirklich zuleibe rücken. Adblock kann vielleicht die in dem DIV enthaltenen Bilder ausfiltern, doch das DIV wird weiterhin dargestellt und verdeckt die Sicht auf die echte Webseite.

Um solche Werbung loszuwerden könnte man im Firefox vielleicht ein User-Stylesheet für eine bestimmte Webseite definieren, der das lästige DIV versteckt. Oder man nimmt Greasemonkey, mit dem man eine geladene Seite nachträglich manipulieren kann. Leute, die sich mit JavaScript auskennen, werden daran sicher ihre Freude haben, doch für normale User ist das nichts. Zumindest war es das bis jetzt. Platypus ermöglicht es auch Menschen ohne JavaScript-Kenntnisse ein solches DIV aus der Website zu entfernen und diese Aktion dauerhaft als Greasemonkey-Skript zu speichern. Schon wird man nicht mehr von diesem Werbe-DIV belästigt.