Programmieren lernen für Nicht-Geeks

Ich höre oft von meinen Nicht-Geek Freunden, daß sie gerne ein wenig programmieren lernen würden, wäre es nicht so komplex. Was sie natürlich meinen ist, daß Programmcode in vielen Programmiersprachen geradezu kryptisch aussieht. Ich habe meinen Freunden immer empfohlen, sich Ruby anzuschauen. Doch Bücher wie Programming Ruby sind eher an Leute gerichtet, die zumindest das Konzept des Programmierens verinnerlicht haben. Ich habe bislang den Nicht-Geeks das Poignant Guide to Ruby empfohlen. Nun sieht es so aus, als wäre ein Buch erschienen, das sich genau an diese Leute richtet. Learn to Program ist wohl genau das richtige Buch, um nicht nur eine Programmiersprache (Ruby) zu lernen sondern auch ein wenig die Denkweise eines Programmierers nahezubringen. Die auf der Website verfügbaren Abschnitte des Buches sehen jedenfalls sehr vielversprechend aus. Ich werde das Buch mal weiterempfehlen.

Alte Schulkameraden

Gestern machte ich wie immer auf dem Weg zur Arbeit einen Zwischenstop beim Bäcker, um mir paar belegte Brötchen zu kaufen. (Ja, ich weiß, ich bin da ziemlich faul) Und plötzlich läuft mir dort ein alter Schulkamerad über den Weg. Leider war ich in Eile (so wie immer morgens), so daß es nur für ein paar kurze Hallo, wie geht’s? gereicht hat. Hinterher habe ich mich natürlich geärgert, daß ich mir nicht mehr Zeit genommen habe, um mal zu fragen, was er denn so macht. Aber wir leben ja im Google-Zeitalter. Ich habe also seinen Namen in Google eingegeben, und sie da, man kann ihn als Zauberer buchen.

PostgreSQL auf Mac OS X

Mein Fetisch für PostgreSQL dürfte nun kein Geheimnis mehr sein. Und auch die Installation von PostgreSQL auf Mac OS X ist dank der Pakete von Marc Liyanage sowie der Anleitung von Key Value Coding auch relativ einfach. Doch ich wollte eine noch einfachere Installation. Das Ergebnis war dieses Paket von PostgreSQL 8.1.2 (6,15MB). (Es ist inzwischen veraltet und nicht wirklich ausgiebig getestet. Bitte nicht benutzen. Es ist nur aus nostalgischen Gründen noch hier)

Das in diesem Paket enthaltene PostgreSQL habe ich größtenteils nach der Anleitung von KeyValueCoding gebaut. Der Unterschied ist liegt im Layout der Dateien im Paket sowie den Skripten, die einige Nacharbeit übernehmen, um PostgreSQL in einem lauffähigen Zustand zu hinterlassen.

Der erste Unterschied durfte wohl der Pfad zur Datenbank selbst sein. Ich habe mich entschieden, die Datenbank unter /Users/Shared/PostgreSQL abzulegen. Die Logs liegen in einem von Unix gewohnten Pfad (/var/log/pgsql). Die Skripte im Paket legen die nötigen Benutzer und Gruppen an, initialisieren eine leere Datenbank und verlinken die Man-Pages sowie die Binaries nach /usr/local, damit man seinen PATH nicht unnötig verbiegen muß. Ich habe mir Mühe gegeben, bei der Installation bereits vorhandene Datenbanken, Benutzer, Gruppen nicht anzufassen. Für Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar.

Die Skripte aus dem Paket gibt es auch einzeln:

Das Paket habe ich bei mir getestet und es funktioniert. Sollte es trotzdem vorkommen, daß es Amok läuft, die Festplatte löscht, die Freundin schwängert und die Katze vergewaltigt, so übernehme ich keine Verantwortung.

Update: Das Paket ist nur für PPC kompiliert. (Vielleicht mache ich irgendwann eine Fat-Binary für PPC und Intel) Und es wird höchstwahrscheinlich nur auf Tiger vernünftig laufen. Alleine schon wegen des Launchd Startup-Items.

The Diner geht weiter

Als die alte Website von The Diner 05 bei scheinbar einem katastrophalen Datenverlust verloren ging, hatte ich die Hoffnung verloren, daß ich weitere Folgen davon hören werde. Doch James Lileks hat Anfang diesen Jahres wieder angefangen, seine Podcast-Show The Diner 06 zu podcasten. Sehr unterhaltsam. Unbedingt subscriben!

Grundverschlüsselung im digitalen Kabel

Während einige Kabelbetreiber wohl versuchen monatliche Gebühren für digitale Free-TV Programme zu verlangen, ist die die sogenannte Grundverschlüsselung inzwischen Realität. Im Kabel Deutschland kann man die privaten Sender digital nur empfangen, wenn man vorher 14,50€ dafür berappt hat. (s. Bilder)


Kaum lesbar in den Fußnoten verbirgt sich, die Freischaltgebühr. Wozu werden solche Sender verschlüsselt? Es gibt keinen technischen Grund, diese Sender zu verschlüsseln. Vielmehr verlangt man hier Geld für etwas, was es bislang gratis gab. Ein lukratives Geschäftsmodell. Aber Geld für Sender zu verlangen, die sich mit penetranter Werbung finanzieren ist schon ein Hammer. Besonders, da die Sender von diesem Geld nicht bekommen.

Schon vor fast einem Jahr warnten Verbraucherschützer vor einer solchen Grundverschlüsselung. Offenbar ist diese Warnung ungehört verhallt.

Andreas Katsulas weilt nicht mehr unter uns

Nach Richard Biggs ist Andreas Katsulas (offizielle Page) der zweite Schauspieler aus der Babylon 5 Serie, der nicht mehr unter den lebenden weilt. Andreas Katsulas spielte in der Serie Botschafter G’Kar. Auch in der nie über die Pilotfolge gekommen Serie Legend of the Rangers gab er nochmal G’Kar zum besten. Und Trekkies, die mit Babylon 5 nichts anfangen konnten, werden sich an Andreas als Commander Tomalak aus der Serie Star Trek: The Next Generation erinnern.

Blogs, Podcasts, Vlogs

Blogs und Podcasts sind schon fast ein alter Hut. Der letzte Schrei sind Vlogs. Also Video-Blogs. Und da 90% der Internetuser Männer sind, erfreuen sind Vlogs mit Frauen besonders großer Beliebtheit. Amanda Congdons Rocketboom ist da schon fast ein alter Hase in der Branche. Sie hat es sogar zu einem TV-Auftritt bei CSI gebracht. Daneben gibt es noch MobuzzTV und für Zeitgenossen, die nicht der englischen Sprache mächtig sind, empfehle ich Ehrensenf mit Katrin.