Tote Externals in SVN entfernen

Ich hatte in einem meiner Rails-Projekte validates_as_email benutzt. Dazu hatte ich es via Externals in das in mein Projekt importiert. Das funktionierte prima, bis vor einer Weile der externe Server seine Arbeit einstellte. Ich bekam beim Commit sowie bei neuen Checkouts immer Fehlermeldungen wegen dieser externen Referenz. Das ging mit nach einer Weile auf die Nerven und ich entschloß mich, diese Plugin wieder rauszuschmeißen.

Mein erster Versuch mit einem svn remove funktionierte nicht, da svn versuchte den nicht mehr vorhandenen Server wieder zu kontaktieren. Glücklicherweise konnte mir in #svn im Freenode geholfen werden.

Externals sind eine Property des Elternverzeichnisses. Um also die Referenz für validates_as_email manuell zu entfernen reicht ein einfaches svn propedit svn:externals vendor/plugins. Ich mußte nur die Zeile löschen, in der sich die Referenz für dieses Plugin befand. Danach muß das Elternverzeichnis wieder commited werden, und die Referenz ist endgültig weg.

Das nächste Mal benutze ich gleich Piston.

Extensions ordnen im Firefox mit Profilen

Extensions im Firefox sind eine feine Sache. Leider gibt es so viele davon. Dies führt dazu, daß der Firefox total überladen wird und immer träger wird. Auch bei mir haben sich mit der Zeit einige Extensions angesammelt, die ich nicht mehr missen möchte. Deinstallieren kam also nicht in Frage.

Bei genauerer Betrachtung habe ich jedoch festgestellt, daß sich diese Extensions in 2 Kategorien unterteilen ließen. Zum einen die Extensions, die mich beim alltäglichen Surfen von lästiger Werbung/Java(Script)/Flash befreien sowie einige die meine Faulheit und Privatspähre schützen. In die zweite Kategorie fallen alle die Extensions, die mich beim erstellen/debuggen von Webseiten unterstützen (Web Developer Extension, Firebug, …). Ich benutze eigentlich nie die beiden Kategorien gleichzeitig. Entweder surfte ich im Internet und will keine Werbung sehen, oder ich bastle an eine Website und will nicht, daß mir irgendwelche Tools im Quelltext herumpfuschen.

Der Firefox bringt ein kaum bekanntes und deshalb vermutlich auch selten genutztes Feature: Profile. Standardmäßig benutzt der Firefox ein Default-Profil und fragt nicht weiter nach. Um nun weitere Profile anzulegen, muß man erst den Profilmanager starten. Dazu muß der Firefox mit der Kommandozeilenoption -ProfileManager gestartet werden. Daraufhin erscheint ein kleines Fenster wie im Bild. Darin kann man nun beliebige Profile anlegen. In dem Bild sieht man, daß ich 3 Profile angelegt habe. Neben dem User– und Developer-Profil habe ich noch ein Vanilla-Profil, in dem ich keinerlei Extensions installiert habe. Das ist für die ganz schwierigen Fälle, wo ich sicher sein will, daß keine Extensions dazwischenfunkt. Jedes Profil muß man sich nun einzeln vornehmen und darin die gewünschten Extensions einrichten. Läßt man im Profilmanager die Option Beim Starten nicht nachfragen aus, so wird der Profilmanager bei jedem Start des Firefox automatisch erscheinen.

Zwei Nachteile hat diese Geschichte jedoch. Zum einen kann man nicht den Firefox gleichzeitig mit mehreren unterschiedlichen Profilen starten. Um das Profil zu wechseln muß man den Firefox komplett beenden und dann erneut starten. Zum anderen haben die Profile auch getrennte Bookmarks/Autovervollständigungen/Histories. Ob dies wirklich ein Nachteil ist, muß jeder für sich entscheiden. Mich stört das nicht wirklich.

Versions

Die Entwickler, denen wir Disco zu verdanken haben, schicken sich an, ein neues Frontend für Subversion für den Mac zu herauszubringen. Ich selbst arbeite seit langer Zeit mit svnX und komme damit gut zurecht. Es ist vielleicht nicht unbedingt schön, aber funktional. Sollte sich Versions als nicht bloß schön, sondern auch als funktional erweisen, wäre das eine angenehme Abwechslung.

Die Website ist bislang recht sparsam mit irgendwelchen Details. Ich bin auf die Beta gespannt. Da wird sich zeigen, was das Programm wirklich kann.

NetNewsWire 3.0

NetNewsWire, mein Lieblings-RSS-Reader, ist seit kurzem in der Version 3.0 verfügbar. Die neuen Toolbar-Icons sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das ist auch der einzige Punkt, an dem ich etwas auszusetzen hätte. NetNewsWire schlägt sich hier tapfer mit meinen über 1000 Feeds. Wie Cory Doctorow trinke auch ich aus dem Internetfeuerwehrschlauch :)