Kultfilme: Zardoz

Wie könnte die Zukunft aussehen, wenn sich ein paar wenige Auserwählte unsterblich machen und in einer Art Garten Eden einschließen? Genau darum geht es in Zardoz. Die Unsterblichen führen ein geradezu idyllisches Leben, während außerhalb der Vortex — so nennen sie ihre kleine Enklave — die Exterminatoren frei herumlaufen, und alle Menschen töten, die sie finden. Diese Exterminatoren wurden zu diesem Zweck von Zardoz gezüchtet. Zardoz selbst ein ein riesiges fliegendes Steingesicht, das die Exterminatoren mit Waffen und Munition versorgt, während es von ihnen Nahrungsmittel und die Ausrottung aller Menschen verlangt.

In einer Ladung Nahrungsmittel versteckt, schmuggelt sich Zed (Jean Connery) an Bord von Zardoz und landet damit in der Vortex. Es stellt sich heraus, daß Unsterblichkeit ein paar unangenehme Nebenwirkungen hat. Ich möchte jetzt nicht zu viel vom Film vorwegnehmen, doch zum Schluß, erlöst Zed die Unsterblichen von ihrer Unsterblichkeit — und Zeds Freunde erlösen die meisten dieser ehemaligen Unsterblichen vom Leben.

Der Film stellt ein paar interessante Fragen auf, was es bedeutet, unsterblich zu sein. Aber auch Konzepte der genetischen Manipulation werden angerissen. Interessante Themen für einen Film, der im Jahre 1974 gedreht wurde. Auf jeden Fall sehr sehenswert.

Was ich aus diesem Film gelernt habe:

  • Ein Lendenschurz und zwei Patronengurte als Kleidung sind in ca. 300 Jahren wieder Gesellschaftsfähig.
  • In der Zukunft haben die Frauen alle kleine Brüste.
  • Unsterblichkeit ist auch nicht der wahre Jakob.

Forbidden Zone

Es gibt ein paar Kultfilme, die jeder gesehen haben sollte. Forbidden Zone ist einer dieser Filme. Zum einen wegen der ziemlich abgedrehten Machart und zum anderen wegen der klasse Musik (u.a. von Oingo Boingo).

Danny Elfman als der Teufel ist unvergesslich. In seinem Auftritt singt er Cab Calloways Minnie the Moocher mit abgewandeltem Text. Meiner Meinung einer der Höhepunkte des Films. Auch Frenchie (Marie-Pascale Elfman), die nach einem Jahr in Frankreich einen völlig übertriebenen französischen Akzent mitgebracht hat, ist göttlich.

Wem übrigens die Titelmusik des Films irgendwie bekannt vorkommt, der wird vermutlich Dilbert im TV gesehen haben. Danny Elfman hat dort den Song wiederverwendet.

Dank geht übrigens an Rhoenie, der mich auf diesen Film gebracht hat. Ich hätte vermutlich sonst bis an mein Lebensende in völliger Ignoranz dieses Meisterwerkes gelebt. ;)

Wie ich gerade sehe, hieß der Film im deutschen Totaler Sperrbezirk.

What we’ve got here is failure to communicate

Dieser Satz hat sich seit meiner Jugend in meinen Kopf eingebrannt. Ich habe in meiner Jugend Guns N‘ Roses sehr gerne gehört und dieser Satz stammte aus dem Song Civil War. Ich habe irgendwann herausgefunden, daß dieses Zitat aus einem Spielfilm stammt. Beim lesen eines Artikels auf Fefes Blog stieß ich auf die American Rhetoric-Seite. Darauf befindet sich bei den Filmzitaten auch das obengenannte Zitat (sogar als Filmausschnitt) aus dem Film Cool Hand Luke.

Computerspiele als Stop-Motion

Hier hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht, Spieleklassiker als Stop-Motion Filme mit Essen und anderen haushaltsüblichen Gegenständen nachzuspielen. Bonuspunkte für all diejenigen, die diese Spiele schon gespielt haben.

(Via Boing Boing)

Andrew Blake

Andrew Blake ist sozusagen der unanständige Helmut Newton. Fleshbot hat hierzu eine Tributseite (http://eroticgirls.free.fr/) ausgemacht.

Ach ja, das Bild habe ich nur eingefügt, um Traffic auf mein Blog zu ziehen ;)

Update: Da die Tributseite nicht mehr existiert, und man nur noch auf einer normalen Sex-Seite landet, habe ich den direkten Link entfernt.