What you need to know about the German umlauts if you’re typesetting a German document

sz ligature

German has 4 special characters that you need to be aware of, if you’re typesetting a German document. The 3 umlauts ä, ö, ü and the special ligature ß.
The umlauts are like regular characters. They come in lower case and upper case variants. ä, Ä, ö, Ö, ü and Ü.
The ß (sz ligature) is a special kind of character. First, there is no upper case variant of it. (At least not until recently, but it’s still a debated topic) And second, you should not confuse it with an upper case B or even the Greek beta character β! Those are completely different characters.
There are also some special rules regarding upper-casing the ß. Since there is no upper case ß, the ß becomes SS. But not every SS will become a ß when down-cased. (e.g. upper-casing “Straße” becomes “STRASSE”. But down-casing “WASSER” becomes “Wasser”).

 

SSH via Back to My Mac

„Back to My Mac“ ist eine nette Sache, um mal schnell auf den Mac Zuhause zu kommen. Doch die Bildschirmfreigabe kann recht bandbreitenhungrig sein oder die Bedienung wird recht schnell zum Geduldsspiel. Eher unbekannt ist die Möglichkeit, Back to My Mac mit SSH zu verwenden.

Normalerweise funktioniert Back to My Mac, indem es im Hintergrund automagisch ein VPN zwischen den Rechnern aufbaut und dann einfach die Bildschirmfreigabe darüber tunnelt. Da es sich bei dem VPN wirklich um ein normales IPSec-VPN handelt, ist man nicht auf die Bildschirmfreigabe beschränkt. Man kann genausogut auch FTP oder HTTP durch dieses VPN schieben. Oder wie im Folgenden beschrieben: SSH.

Hierzu braucht man seine Back-to-My-Mac-Domain. Diese kann man sich mit mDNS -E ausgeben lassen. Die Domain sollte so aussehen: 12345678.members.btmm.icloud.com. (Die Nummer wird selbverständlich anders sein) Damit kann man sich nun mit Macs verbinden, die zu diesem iCloud-Konto gehören, man muß nur deren Hostnamen kennen. Möchte ich mich nun mit meinem iMac („Jupiter“) verbinden, muß ich einfach nur ssh jupiter.12345678.members.btmm.icloud.com. eingeben. Und weil ich nicht jedesmal diesen langen Hostnamen eintippen will, habe ich in der ssh_config(5) einen Alias angelegt.

Falls die Verbindung nicht funktioniert, sollte man zuerst sicherstellen, daß Back to My Mac auch wirklich funktioniert. Hierzu sollte man einmal eine Verbindung via Bildschirmfreigabe versuchen. Auch sollte man SSH („Entfernte Anmeldung“) auf dem Ziel-Mac aktiviert haben. (duh!)

Edit: Titel korrigiert

Edit 2: Auf Mountain Lion gibt es mDNS nicht mehr. Stattdessen kann man dns-sd -E verwenden.

R.I.P. Benoît Mandelbrot

Der Entdecker der nach ihm benannten Mandelbrot-Menge verstarb bereits am 14. Oktober.

Die Fraktale haben mich schon seit meiner Jugend fasziniert. Ich habe in der 7. Klasse schon Programme auf meinem C64 geschrieben, um Fraktale zu berechnen. Damals mußte man noch Stunden warten, um ein Fraktal in 160✕200 Pixeln zu errechnen.

Partieller UV-Lack in InDesign

UV-Lack ist eine beliebte Methode, um einem Druckprodukt noch zusätzlichen Glanz zu verleihen. Auf das Papier wird ein unter UV-Licht härtender Lack aufgetragen, der sich zu einer glatten und leicht glänzenden Oberfläche verhärtet. Soll der Lack nur auf bestimmte Flächen aufgetragen werden, muß man beim Design der Druckvorlage ein wenig Extraarbeit investieren. Dies ist eine kleine Anleitung, wie man das in InDesign macht.

Der UV-Lack wird beim Druck weitgehend wie eine Schmuckfarbe behandelt. Nach den üblichen 4 Druckfarben (C, M, Y und K) kommt der Lack zuletzt auf das Papier. Wie das zum Schluß aussehen kann, ist in dem Foto des Covers meines Ruby-Buches gut zu sehen.

In meinem Beispiel werde ich eine Lackschicht über einer Grafik aus Photoshop anlegen (s. Bild links). Damit das funktioniert, sollte die Grafik über einen Beschneidungspfad verfügen. Der kann entweder schon in der Datei vorhanden sein (Photoshop-Beschneidungspfad) oder von InDesign nachträglich erzeugt. (siehe Objekt -> Beschneidungspfad -> Optionen…) Vektorzeichnungen aus dem Illustrator sind eine Geschichte für sich, die ich hier aussparen werde. Soweit angegeben, sind alle Hotkeys für den Mac. Windows-Benutzer müssen die Command-Taste (⌘ oder auch Blumenkohl genannt) durch die Control-Taste ersetzen.

Lege zuerst in deinem InDesign-Dokument eine neue Vollton-Farbe in den Farbfeldern (F5-Taste) an. Die eigentlich Farbe ist dabei egal. Ich empfehle eine Farbe zu nehmen, die sofort ins Auge sticht, damit sofort auffällt, wenn jemand versucht das als echte Schmuckfarbe zu drucken. 100% Cyan sollten auffällig genug sein. Benenne die Farbe UV-Lack oder einfach nur Lack. Der Name sollte gut gewählt sein, da er auch im fertigen PDF wieder erscheint. Stelle im Druckfarben-Manager (recht gut versteckt im Menü bei den Farbfeldern) den UV-Lack als Transparent ein und gib ihm eine neutrale Dichte von 0.001 (s. Bild rechts). Wichtig ist auch, daß der Lack als allerletztes gedruckt wird. In der Tabelle im Druckfarben-Manager ist die Druckreihenfolge der Farben gut zu sehen. Der Lack sollte die höchste Zahl in der Spalte Abfolge stehen haben.

Als nächstes brauchst du noch ein Objektformat für die Flächen, die mit dem Lack bedruckt werden sollen. Lege hierzu ein neues Objektformat (⌘F7 oder im Menü unter Fenster -> Formate -> Objektformate zu finden) dafür an. Der Name des Formates ist egal, da er im fertigen PDF nicht mehr auftaucht. Aber um die eigene geistige Gesundheit nicht zu gefährden, empfehle ich Lackfläche oder schlicht Lack. Wähle bei der Liste Grundattribute auf der linken Seite den Punkt Fläche aus und weise auf der rechten Seite die Lack-Farbe dieser Fläche zu. Ganz wichtig ist, daß du das Häkchen bei Fläche überdrucken setzst, ansonsten würden alle Flächen unter dem Lack nicht gedruckt (ausgespart).

Dupliziere (⌥⇧⌘D) die Grafik, die du gerne mit UV-Lack überdrucken lassen möchtest und lege Sie in eine separate Ebene darüber. Beide Grafiken sollten dabei deckungsgleich verbleiben, ansonsten hat später die Lackfläche einen Versatz zur darunterliegenden Grafik. Natürlich könnte man so einen Versatz ganz bewußt als Designelement einsetzen, aber das überlasse ich dem ambitionierten Leser als Übung. Schalte alle darunterliegenden Ebenen ab, damit du dich auf die Ebene mit den Lackflächen konzentrieren kannst.

Wähle die (duplizierte) Grafik mit dem Direktauswahl-Werkzeug (A-Taste) aus. Der Beschneidungspfad um die Grafik sollte sichtbar werden. Konvertiere dann diesen Beschneidungspfad in einen Rahmen (Objekt -> Beschneidungspfad -> Beschneidungspfad in Rahmen konvertieren oder im Kontextmenü des Rahmens). Die duplizierte brauchst du nun nicht mehr und kannst sie löschen (⌫).

Zurück bleibt nur eine Kontur der ursprünglichen Grafik mit zwei diagonalen Linien darin. Wähle jetzt diese Kontur wieder mit dem normalen Auswahlwerkzeug (V-Taste oder ⎋-Taste) und weise ihr das Objektformat Lackfläche zu. Jetzt kannst du die darunter liegenden Flächen wieder einschalten. Die blaue Fläche sollte dabei exakt die darunterliegende Grafik verdecken.

Um zu testen, ob auch alles korrekt gelaufen ist, kannst du nun die Überdruckenvorschau (⌥⇧⌘Y oder im Menü unter Ansicht -> Überdruckenvorschau) aktivieren. Die blaue Fläche sollte nun durchscheinend werden und die darunter liegende Grafik sollte (blau eingefärbt) wieder zum vorschein kommen (s. Bild links). Sollte die Fläche weiterhin blau bleiben, überprüfe, ob du bei den Objekformaten das Überdrucken der Fläche aktiviert hast.

Das fertige PDF wird nur der Adobe Acrobat Professional durchscheinend – ähnlich wie bei der Überdruckenvorschau in InDesign – darstellen. Der Acrobat Reader und die Mac OS X-Vorschau wird die Flächen als deckend anzeigen. Im Acrobat Professional kannst du auch noch die Farben überprüfen. Wähle im Menü die Ausgabevorschau (Erweitert -> Druckproduktion -> Ausgabevorschau…). Der UV-Lack sollten unter den Volltonplatten auftauchen. Glückwunsch, das PDF ist fertig für den Druck. Ein fertiges PDF ersetzt nicht die Kommunikation mit der Druckerei. Du solltest die Druckerei zumindest vorwarnen, was auf sie zukommt.

Geotagging in WordPress

Der iPhone-WordPress-Client kann geotagging? Das kannte ich noch gar nicht. Mal schauen, wie das funktioniert. Dieser Post ist geografisch getagged.