Will man sich sowas wirklich antun?

Es gibt ja inzwischen einen Wettbewerb, um Windows XP auf den neuen Intel-Macs zum laufen zu bringen. Dies sähe dann ja wohl in etwa so wie auf dem Bild aus. Jedesmal wenn ich das sehe, drängt sich mir der Gedanke, daß dies einfach falsch ist.

Windows auf Powerbook

Aufmerksamen Zeitgenossen wird natürlich aufgefallen sein, daß dies kein Intel-Mac ist. Hier läuft Windows einfach in einer virtuellen Maschine. Es ging mir hier nur um die Symbolträchtigkeit dieses Bildes

Wieso bin ich kein Gärtner geworden?

Den ganzen Tag damit verbracht, den Grund dafür herauszufinden, wieso plötzlich die komischen Email-Clients (die nach einem König aus Israel benannt wurden) nicht mehr auf ihren Server connecten wollen, sondern ständig nach einem Benutzernamen und Paßwort verlangten. Stundenlang herumgehampelt, bis mich die nicht funktionierende Zwischenablage und Drag&Drop auf einem anderen Server, der zufällig auch der DC ist, auf die Spur brachten. Ich hätte doch besser Gärtner werden sollen. Das ist bestimmt ein stressfreier Job.

Welches eInk-Gerät darf’s denn sein?

Hmm, was soll man sich denn nun zulegen? Das iRex iLiad, den Sony Reader oder doch das Sony Librié? Letzteres ist in Europa (und auf der restlichen Welt außerhalb Japans) schwer zu bekommen, hat aber für Geeks den Vorteil, daß darauf ein Linux läuft was sich in interessanten Anwendungen niederschlagen dürfte. Über den Sony Reader ist bislang noch nicht viel bekannt, außer daß er im Gegensatz zum Librié auch direkt PDFs darstellen kann. Und das iRex iLiad? Das verfügt über einen Touchscreen, USB-Anschluß, kann SD- und CF-Karten lesen, besitzt Ethernet und 802.11b. Es kann PDF, XHTML und Textdateien darstellen. Eigentlich eine klare Entscheidung. Allerdings will iRex die Geräte nicht direkt vermarkten sondern Contentanbieter sollten die Geräte mit Abonements verbunden an Kunden abgeben. Hier wird es wohl ein paar ziemlich übel zugebrandete (siehe Handys) Geräte geben, deren Nutzwert außerhalb des Abos gegen 0 tendieren dürfte. Und bis in Deutschland ein solches Abo verfügbar sein wird, wird bestimmt noch eine Weile vergehen.

Mighty Mouse nicht ganz so mächtig

Die anfängliche Begeisterung ist erstmal verflogen. Die Mighty Mouse ist zwar immer noch schick aber der Scrollnippel ist IMHO eine Fehlkonstruktion. Im Grunde handelt es sich dabei um eine umgedrehte mechanische Maus. Und wenn wir eines von mechanischen Mäusen gelernt haben, dann daß sie nach einiger Zeit nicht mehr so zuverlässig arbeiten, weil sich Schmutz von der Kugel auf die Rollen überträgt und dort ansammelt. Dies wäre nicht weiter schlimm, hätte Apple an eine Möglichkeit gedacht, diese Rollen zu reinigen. So muß man sich mit Gewalt den Weg ins innere der Maus suchen oder zu Anglertricks greifen. Alles eher suboptimal.