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Hardware

DRM verkürzt Laufzeit von Batterien

Sprecht mir nach: DRM ist schlecht für den Kunden!. Nicht nur, daß es den Anwender mit willkürlichen Einschränkungen belastet, es belastet auch die Batterien von mobilen Abspielgeräten. Das ständige überprüfen, ob der Anwender überhaupt die Musik hören darf, ist rechenintensiv und verkürzt so die Laufzeit einer Batterie-/Akkuladung um bis zu 25%! Wer also auf seinem Ausflug möglichst lange Musik hören möchte, sollte DRM-freie Musik (MP3/OGG) mitnehmen.

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Software

Infiziert mit DRM, part deux

Sony versucht nun zurückzurudern, indem ein Update für die DRM-Software zum Download angeboten wird. Nach dem Update soll die Software sich nicht mehr wie Spyware oder Malware auf dem Rechner verstecken. Doch deinstallieren über die Systemsteuerung läßt es sich weiterhin nicht. Too little, too late.

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Software

Infiziert mit DRM

Diese Geschichte breitet sich derzeit wie ein Lauffeuer durch das Internet aus. Mit solchen Methoden Software auf dem Rechner des Benutzers zu installieren, hat nichts mehr mit DRM zu tun. Das sind Methoden, deren sich sonst nur Entwickler von Spyware und Back-Doors bemächtigen. Und da das vermeintliche DRM alle Verzeichnisse, die mit „$sys$“ beginnen versteckt, könnte sich weitere Software im Schlepptau verbergen.

Ich wäre ja schon Mißtrauisch, wenn ich meine Musik-CD nicht in einem normalen CD-Player abspielen könnte. Man braucht hierzu einen PC (ein Mac scheidet aus) und man muß mit Adminrechten arbeiten. Wie wäre es, wenn ich noch Vollzugriff für jedermann auf das Systemverzeichnis setze?

Ich hoffe, daß sich dies noch zu einem PR-Debakel für Sony entwickeln wird.

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Hardware

Kunden sind alle Verbrecher

Die Filmindustrie hält offenbar alle ihre Kunden (damit sind die Zuschauer gemeint) für Verbrecher, vor denen sie ihre Werke schützen muß. Der Kunde darf nur schauen aber nicht anfassen. Und so versucht man auch beim kommenden HD DVD-Format den Inhalt der DVD vor dem Kunden zu schützen. Neben einer starken Verschlüsselung will man einzelne Geräteserien über Schlüssel am Abspielen von DVDs hindern.

[…]Jede Disc bringt eine stets aktuell gehaltene Liste von Geräteschlüsseln mit. Merkt der Hersteller, dass ein Gerät kompromitiert wurde, so lassen sich zum einen alle neuen HD-Filme nicht mehr auf diesem Gerät abspielen.[…]

Mit anderen Worten: Ich kaufe Gerät XY von Hersteller Z. Findige Hacker finden heraus, wie sich mit diesem Gerät Unfug anstellen läßt, damit dieser Player die wertvollen Filme unverschlüsselt preisgibt. Prompt werden alle neuen HD DVDs nur noch ohne Schlüssel für Gerät XY hergestellt. Ich kaufe eine neue HD DVD im Laden und muß feststellen, daß ich diese auf meinem Player nicht mehr abspielen kann. Alle Modelle XY vom Hersteller Z sind von den nachfolgenden HD DVDs ausgeschlossen.

Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, daß irgendein Player-Hersteller sich auf sowas einläßt. Denn würde ein Gerät tatsächlich mal deaktiviert, so wären Schadensersatzforderungen garantiert. Doch das ist noch nicht genug:

[…]Sie packen bei ihrem BD+ genannten System zusätzliche ausführbare Schnüffelprogramme auf die Blu-ray Disc. Diese Programme laufen auf der Player-Hardware oder -Software in einer Virtual Machine und überprüfen im Hintergrund, ob der Ausgabestrom manipuliert wird. Stellt BD+ eine Veränderung fest, so wird die Ausgabe abgebrochen.[…]

Schnüffelprogramme auf dem Player! OK, zugegeben, das Wort Schnüffelprogramm wirkt sehr reißerisch. Aber eine DVD, die Programme mitbringt, die ungefragt auf meinem DVD-Player ausgeführt werden? Sowas finde ich dann doch recht bedenklich. Fragt sich natürlich, was die virtuelle Maschine alles den Programmen erlaubt. Ich warte noch immer auf die ersten Viren für diese virtuellen Maschinen. Norton AntiVirus for DVD-Players steht bei Symantec bestimmt schon in den Startlöchern.

Fehlen eigentlich nur noch Player, die erst online eine Prüfung durchführen, ob man die DVD überhaupt abspielen darf. Aber ich bin mir sicher, daß die kommende Higher Definition DVD sowas mitbringen wird.

(Gefunden bei heise online)

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Verschiedenes

Musicload, nein danke

In der neuen Ausgabe der TV Digital (die man als Premiere-Abonent zugeschickt bekommt) fand sich ein Gutschein über 5€ für T-Onlines Musicload. Eigentlich eine klasse Sache zum „anfixen“ der Leute. Doch schon mein erster Blick auf die Seite ließ mich zu dem Schluß kommen, daß ich diesen Dienst nicht benutzen werde. Die Musik ist ausschließlich im WMA-Format verfügbar. Nahezu alle Geräte hier, werden mit also nichts anfangen können. Blöd gelaufen T-Online.