NetNewsWire 3.0

NetNewsWire, mein Lieblings-RSS-Reader, ist seit kurzem in der Version 3.0 verfügbar. Die neuen Toolbar-Icons sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das ist auch der einzige Punkt, an dem ich etwas auszusetzen hätte. NetNewsWire schlägt sich hier tapfer mit meinen über 1000 Feeds. Wie Cory Doctorow trinke auch ich aus dem Internetfeuerwehrschlauch :)

Letztes Update?

Gerstern Ruby heute Mac OS X. Die Updates kommen wieder als Salve. Dies ist wohl das letzte Update für Tiger. Es kann nicht mehr lange dauern, bis Leopard um die Ecke kommt.

Post-Keynote Syndrom

Wow, das war ja gestern eine Vorstellung. Erst iTVApple TV, welches auch HD-Content in 720p darstellen kann. Sowie über 802.11n verfügt, um den Content auch schnell genug geliefert zu bekommen. Dann der Hammer des Abends. Das iPhone. Ein Smartphone + iPod. Nach monatelangen Spekulationen ist es nun tatsächlich da. Die Bedienung sieht spektakulär aus. Wie das in der Praxis funktioniert, werde ich wohl erst gegen Ende des Jahres erfahren. Solange werde ich wohl bei meinem derzeitigen Mobiltelefon bleiben, auch wenn mit T-Mobile wieder ein neues andrehen wollte, weil die 2 Jahre mal wieder um sind.

Wie lag ich nun mit meinem Prophezeihungen? Ok, iTVApple TV war ja nun keine Überraschung. Auch das iPhone kam wie von den meisten erwartet.

Was neue iPods angeht, werde ich mich jetzt damit herauswinden, indem ich behaupte, das iPhone ist auch ein iPod :)

Was die Quad-Core MacPros anging, lag ich total daneben. Die Voraussage basierte auch eher auf Wunschdenken als auf irgendwelchen Gerüchten oder Tatsachen (soweit man bei Apple auf sowas vor der Keynote hoffen kann).

Nicht in der Keynote erwähnt, aber trotzdem erschienen ist auch das neue AirPort Extreme mit 802.11n. Hier mußte Apple einfach wegen des iTVApple TV nachziehen. Die neuen MacBooks, iMacs sowie MacPros verfügen bereits über 802.11n-kompatible Hardware.

Wie erwartet, kam Leopard nicht. Wobei wir vielleicht unbewußt bereits einen Ausblick auf Leopards Fähigkeiten im iPhone geworfen haben, welches ja mit Mac OS X betrieben wird.

Voraussagen für die Macworld Expo Keynote

Nachdem ich gestern meine überlegenen intellektuellen Superkräfte benutzt habe, vorauszusagen, was nicht kommen wird. Versuche ich mal heute meine hellseherischen Superkräfte, um herauszufinden, was kommen wird.

Das iTV dürfe wohl eine sichere Wette sein. Apple hat es bereits im September letzten Jahres für Anfang dieses Jahres schon angekündigt.

Intel stellte gestern den Core 2 Quad-Prozessor vor. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Apple heute einen MacPro mit Core 2 Quad vorstellt.

Jetzt komme ich zu den eher Spekulationen. Neue iPods. Die 6. Generation von iPods ist langsam überfällig. Die im September vorgestellten iPods mit hellerem Display und längerer Akkulaufzeit sind weiterhin 5G oder bestenfalls 5.5G.

Gerüchte auf ein von Apple produziertes Mobiltelefon geistern seit längerem durch das Internet. Das iPhone stellte sich als etwas ganz anderes heraus, als viele erwartet haben. Trotzdem glaube ich, daß Apple hier an was eigendem baut. Siehe auch hier.

Ein neues AirPort scheint auch nicht unwahrscheinlich. Gerüchte besagen, daß das iTV über 802.11n verfügt, um auch HD-Content drahtlos übertragen zu können, wird eine entsprechende Gegenstation wohl notwendig werden. Ein AirPort mit 802.11n wäre da eine mögliche Lösung.

Keine endgültige Version von Leopard zur Macworld Expo

Es ranken sich allerlei Gerüchte, was auf der Macworld Expo morgen Abend vorgestellt wird. Eines steht für mich fest: Leopard wird es mit Sicherheit nicht. Ich stütze diese Behauptung auf die Email, die mir Apple am 5.1. geschickt hat, in der Apple für das Leopard Early Start Kit wirbt. Es ist speziell für Entwickler gedacht, die ihre Software für Leopard entwickeln möchten. Apple würde wohl kaum, dieses Kit so spät anbieten. Bis das Kit bei den Entwicklern ankommt, ist die Macworld Expo längst vorbei.

PostgreSQL auf Mac OS X, diesmal mit Syslog-Logging

Ich hatte vor einer Weile geschrieben, wie man PostgreSQL auf Mac OS X sauber installiert. Das klappt zwar prima, doch die Logfiles waren ein wenig chaotisch. Bei der Installation von PostgreSQL 8.2 habe ich also beschlossen, via Syslog zu loggen. Die eigentliche Installation läuft wie im letzten Artikel beschrieben ab. Erst bei Punkt 10 mußte ich von der alten Anleitung abweichen.

In der /Users/Shared/PostgreSQL/data/postgresql.conf habe ich folgende Änderungen durchgeführt:

--- postgresql.conf.orig  2006-12-08 13:29:39.000000000 +0100
+++ postgresql.conf 2006-12-08 13:31:28.000000000 +0100
@@ -221,6 +221,7 @@

 # - Where to Log -

+log_destination = "syslog"
 #log_destination = 'stderr'    # Valid values are combinations of
          # stderr, syslog and eventlog,
          # depending on platform.
@@ -252,6 +253,7 @@

 # These are relevant when logging to syslog:
 #syslog_facility = 'LOCAL0'
+syslog_facility = 'LOCAL1'
 #syslog_ident = 'postgres'

@@ -313,6 +315,7 @@
 #log_connections = off
 #log_disconnections = off
 #log_duration = off
+log_line_prefix = '%u@%h:/%d '
 #log_line_prefix = ''      # Special values:
          #   %u = user name
          #   %d = database name
@@ -331,6 +334,7 @@
          #   %% = '%'
          # e.g. '<%u%%%d> '
 #log_statement = 'none'      # none, ddl, mod, all
+log_statement = 'all'
 #log_hostname = off

Damit habe ich PostgreSQL gesagt, es möge seine Nachrichten an den Syslog senden. Nun muß der Syslog noch wissen, was er damit anstellen soll. Das steht in der /etc/syslog.conf.

--- syslog.conf.orig  2006-12-08 13:34:26.000000000 +0100
+++ syslog.conf 2006-12-08 13:34:11.000000000 +0100
@@ -17,5 +17,6 @@
 install.*            /var/log/install.log
 install.*            @127.0.0.1:32376
 local0.*           /var/log/ipfw.log
+local1.*           /var/log/pgsql/pgsql.log

 *.emerg              *

Fast geschafft. Jetzt mußte ich nur noch aus dem Launchd-Skript die Zeilen entfernen, die dem PostgreSQL-Server gesagt haben, daß er sich selbst um die Logfiles kümmern soll.

--- org.postgresql.postmaster.plist.orig  2006-12-08 13:37:13.000000000 +0100
+++ org.postgresql.postmaster.plist 2006-12-08 13:37:25.000000000 +0100
@@ -15,10 +15,6 @@
    <string>redirect_stderr=YES</string>
    <string>-c</string>
    <string>log_connections=YES</string>
-   <string>-c</string>
-   <string>log_directory=/var/log/pgsql</string>
-   <string>-c</string>
-   <string>log_filename=postgres_log</string>
  </array>
  <key>ServiceDescription</key>
  <string>PostgreSQL Server</string>

Dann habe ich nur noch ein leeres Logfile für den Syslog mit sudo touch /var/log/pgsql/pgsql.log angelegt. (Es könnte nötig sein, vorher das dazugehörige Verzeichnis mit sudo mkdir /var/log/pgsql anzulegen). Damit der Syslog nun seine Konfigurationsdatei neu einliest, habe ich ihn mit sudo killall -HUP syslogd angeregt, sich zu restarten.

Nun kann der PostgreSQL wie in der alten Anleitung gestartet werden.

Doch ein Mac mini für mich

Heute kam dann der Mac mini wieder zurück von Cyberport. Diesmal auch mit funktionierendem Laufwerk. Als kleine Entschuldigung hat Cyberport die 2GB in meinem Mac gelassen und die fehlenden 512MB für den Mac mini meines Kollegen beigelegt. (Er wollte es selbst einbauen, oder sie hätten ihm den Mac aus seinen kalten toten Händen heraussprengen müssen) Nun klappt alles bestens. Trotz leichter Anlaufschwierigkeiten hat es Cyberport recht gut gemacht. (Danke für die 512MB!)

Kein Mac mini für mich :(

Offenbar möchte Cyberport nicht, daß ich an meinem Arbeitsplatz einen Mac mini stehen habe. Wir bestellten 2 Mac minis für die EDV. Am 15. Sep. kamen sie an. Eigentlich sollten beide Geräte über 1,5GB RAM verfügen, doch es stelle sich heraus, daß eines über 1GB das andere über 2GB verfügte. (Hauptsache die Summe stimmt) Ich hatte das Glück, den Mac mit 2GB zu erwischen, doch das Glück währte nicht lange. Um den Xcode zu installieren, legte ich die Mac OS X-DVD ins Laufwerk und dann passierte nichts. Das Laufwerk schluckte die DVD fröhlich, doch sie tauchte im Finder nicht auf. Auch auswerfen lies sie sich nicht mehr. Alle üblichen Tricks funktionierten nicht. Ich bohrte also etwas tiefer und fand folgendes heraus:

rubidium:~ fastjack$ drutil list
   Vendor   Product           Rev   Bus       SupportLevel

Jupp, kein Laufwerk. Zumindest denkt Mac OS X das. Da aber der Einzugsmechanismus des Laufwerkes funktioniert, scheint das Laufwerk über Strom zu verfügen. Meine Vermutung ist, daß es einfach nicht mit dem Motherboard verbunden ist.

Wir riefen also bei Cyberport an und noch am gleichen Tag wurde der Mac wieder abgeholt. Soweit war das noch durchaus OK. Flotter Service.

Eine Woche später (am 22. Sep.) kommt der Mac mini wieder zurück. Freudig schließe ich ihn an, lege die DVD ein, um endlich Xcode zu installieren und habe das gleiche Problem, wie schon eine Woche zuvor: kein Laufwerk im System.

Was haben die Techniker von Cyberport nun am Mac mini instandgesetzt? Die DVD aus dem Laufwerk herausgenommen? Haben die das Laufwerk mal getestet? Es hätte doch auffallen müssen, daß das Laufwerk im System nicht erkannt wird. Ich bin mal auf die AusredeErklärung von Cyberport gespannt.

Und wieder eine Woche länger warten. Schade, drum.

Dem Hühnchen sein Tastaturlayout

Chicken of the VNCUm per Chicken of the VNC auf einem Windows-Rechner Sonderzeichen, die gewöhnlich die AltGr-Taste erfordern, eingeben zu können, muß man auf dem Mac einfach nur ⌃⌥ (Ctrl und Option) gleichzeitig statt der AltGr-Taste drücken. Dann klappt es auch mit Zeichen wie oder @.