Retrofieber mal wieder

Das Retrofieber hat mich wieder gepackt. Ich habe meinen Commodore 128 D(CR) wieder aus dem Keller geholt. Das Netzteil ist immer noch kaputt. Es gibt nur ein lautes Brummen von sich und der Rechner macht nix. Ich habe das Netzteil erstmal ausgebaut. Alles scheint noch am rechten Ort zu sein. Muß ich mal in Ruhe durchchecken (lassen).

Gleichzeitig habe ich mir auch noch eine ZoomFloppy gekauft, in der Hoffnung, meine alten C64-Disketten mal auszulesen. Ich habe meine standalone 1571 daran angeschlossen und konnte zu meiner Verwunderung fast alle Disketten problemlos am Mac auslesen.

Jetzt checke ich regelmäßig eBay nach interessanter alter Commodore-Hardware. Wenn einer meiner Leser noch irgendwas loswerden möchte, kann er sich bei mir melden.

Wizball-Soundtrack

Wow! Das ist die absolut beste Darbietung des alten Wizball-Soundtracks, die ich je gehört habe. Da bekomme ich doch glatt wieder Lust, das Spiel wieder zu spielen. Das waren noch Zeiten!

C64 stellt Polizei vor Probleme

Offenbar ist ein C64 exotisch genug, um der österreichischen Polizei Probleme zu bereiten. Der Entführer von Natascha kampusch benutzte ausschließlich einen Commodore 64. Die Beweissicherung erweist sich nun als unerwartet schwierig, da das Gerät einfach zu ungewöhnlich für die Polizei ist.

Ich frage mich gerade, ob nicht Terroristen auf der ganzen Welt nun anfangen exotische und/oder prähistorische Computer zu benutzen. Ich sehe schon die Schlagzeilen. Osama benutzte einen Apple II oder Zarquawi plante seine Anschläge auf einem Atari 800 XL. Ich wette, daß genau in diesem Augenblick irgendein übereifriger BlockwartPolitiker gerade einen Vorschlag vorbereitet, die Computerpräferenzen in der Anti-Terror Datei zu speichern. Jeder der keinen Windows-PC benutzt ist automatisch verdächtig.

Wikipedia-Artikel des Tages

Wikipedia-Artikel des Tages am 3.9.2006

Hach, das waren noch Zeiten. Da wird man so richtig nostalgisch. Ich glaube, ich sollte mal meinen Commodore aus dem Keller holen und ihn hier an den Fernseher anschließen.

OSNews testet GEOS

OSNews hat einen schönen Artikel über GEOS. Ich habe GEOS damals für die Schule und zum Programmieren benutzt. Da ist mir doch gerade fast eine Träne der Rührung die Wange runtergekullert.

Seufz, was war die Welt damals so schön einfach.

Speicher satt für den C64

Manche Menschen können sich einfach nicht von ihrem ersten Computer trennen. Und das ist auch gut so! So kommt es auch, daß es nun einen SD/MMC-Reader für den C64 gibt. Das Gerät wird an den User-Port angeschlossen. Mein einziger Kritikpunkt dabei ist, daß es doch viel genialer gewesen wäre, hätte die Erweiterung den Speicher der SD/MMC-Karte wie eine REU zur verfügung gestellt.

Vielleicht sollte ich meinen C128D mal wieder hervorkramen.

[Gefunden bei Heise]

Commodore-Erinnerungen

Da bin ich gerade noch so in meiner nostalgischen Stimmung und dann setzt Volker Weber noch einen nach.

Was waren das noch für Zeiten. Mein guter alter C64 war der Einstieg in die Welt der Computer. Ganze 64KB RAM hatte der gute 8bit-Prozessor zur verfügung, der mit – für heutige Verhältnisse – lächerlichen 0,98MHz (ja, richtig, weniger als 1MHz) lief. Und zum speichern der Daten hatte man eine Datasette, die auf herkömlichen Audio-Kasetten (gibt’s die noch?) Daten aufzeichnete. Dies war der Streamer für arme. Wer es sich leisten konnte, legte sich schnellstmöglich ein Floppy-Laufwerk zu. Auf einer 5.25” Diskette konnte man satte 165KB (einseitig) ablegen.

Ich habe damals mit Begeisterung in Maschinensprache auf dem C64 programmiert und kannte die Funktion nahezu jeder Speicherstelle auswendig. Noch heute besitze ich mehrere Ordner mit kommentierten ROM-Listings für den C64, C128 und die Floppies. Richtig genial war GEOS. Ein Betriebssystem mit grafischer(!) Oberfläche. Ich habe damals meine Hausaufgabe mit GeoWrite – einer WYSIWYG-Textverarbeitung – geschrieben. Ich vermisse die alten Zeiten.

Hardwarebasteleien für den C64

In meiner nostalgischen Stimmung habe ich in meinen alten Ordnern gewühlt. Neben kommentierten ROM-Listings des C64, C128 und der 1541 Floppy, sowie jeder Menge Doku zu CP/M, habe ich ein Datenblatt des AMD Am9511 wiedergefunden. Da fiel es mir wieder ein. Ich hatte vor über 10 Jahren die Idee, dem C64 einen Fließkomma-Coprozessor zu verpassen. Aus reiner Neugier habe ich ein wenig gegoogled und festgestellt, daß es schwierig würde, das Projekt heute noch zu vollenden, da AMD die Produktion des Am95xx eingestellt hat und nichtmal Datenblätter für diese Bausteine auf seiner Website bereitstellt. Wer sich das ganze doch mal ansehen möchte, findet hier noch einige alte Datenblätter. (Das Datenblatt des Am9511 ist ziemlich schief eingescannt)

Würde ich versuchen, das Projekt heutzutage fertigzustellen, würde ich vermutlich statt des Am9511 eher den ADSP-21061 benutzen. Diese Seite brachte mich auf die Alternative. (Danke an den Betreiber Edmund Matz)