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Steve Jobs präsentiert NeXTSTEP 3.0

Nein, ich bin nicht in einer Zeitverwerfung gelandet und präsentiere hier Neuigkeiten von 1992. Aber aber nach dem wiederentdeckten Mac-Video von 1984 auf IT&W scheint es jetzt in Mode zu kommen, uralte Videos im Web zu präsentieren. Ursprünglich hat es ein australisches Mitglied des OpenStep.se-Forums erstellt. Der Betreiber des Forums, Joachim ‚z80‘ Melin, hat es auf seinem Webserver abgelegt. Als das ganze die Runde machte, landete es auf MacSlash und Slashdot. Die Folgen waren abzusehen. Der Server ging unter dem brühmtberüchtigten Slashdot-Effekt in die Knie. Ein Kollege hat mir jedoch eine kleine (12MB) und eine große (35MB) QuickTime-Version des Videos zugespielt.

Steve Jobs zeigt die – für damalige Zeiten – fantastischen Fähigkeiten von NeXTSTEP 3.0. An dieser Stelle sollte nochmal daran erinnert werden, daß die NeXT-Maschinen mit einem Motorola 68030 (bzw. 68040) mit bis zu 33MHz betrieben wurden. Wer sich heute noch mit dieser Technologie befassen möchte, kann sich entweder einen Apple Macintosh kaufen – MacOS X ist eine weiterentwicklung von NeXTSTEP – oder aber GNUstep auf Linux/BSD installieren. Puristen können natürlich auch versuchen, eine alte NeXT-Maschine auf eBay zu ersteigern. Wer schon zuviel Hardware hat, kann auch NeXTSTEP oder OPENSTEP auf einem Intel-Rechner installieren (oder sogar in der VMWare, wobei die Maus da einige Probleme bereiten könnte)

Eine kleine Demonstration, wie das Programmieren unter GNUstep aussieht gibt es hier als Flash-Animation.

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Alles was Männern Spaß macht

Der Minirock und der Mac mini.

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Firefox Web Developer Extension

Die Web Developer Extension für Firefox und Mozilla ist vermutlich das genialste seit geschnitten Brot. Mit dieser Extension kann man die aktuelle Webseite durch einen HTML/CSS-Validator jagen, Java/JavaScript und Animationen abschalten, sich alle Block-Level Elemente hervorheben lassen sowie alle Classes und IDs anzeigen lassen. Das Killerfeature des Extension ist jedoch die Möglichkeit, die Stylesheets beliebiger Webseiten in Echtzeit zu editieren. Jede Änderung am Stylesheet wird sofort im angezeigten Dokument dargestellt. Damit kann man kinderleicht ein eigenes Stylesheet entwickeln oder auch sich einfach nur mit CSS vertraut machen. Ich möchte es nicht mehr missen.

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Geek Pron von feinsten

Steve Jobs hat es auf der WWDC2004 Keynote mal wieder geschafft, den Geeks in aller Welt das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen. Wie jedes Jahr zauberte er neue Produkte aus dem Hut. Natürlich ließ sich Apple nicht nehmen, ein paar Seitenhiebe (noch einer, und noch einer, und wieder einer) auf einen gewissen Softwaregiganten aus Redmond auszuteilen. Neben einem Sneak-Preview auf Mac OS X 10.4 “Tiger” stellte er ein 30″ TFT-Display.

Das 30″ Display ist in einem schicken Aluminium Gehäuse untergebracht, was sich nahtlos zu anderer Apple Hardware einfügt. Auf dem Display finden 2560×1600 Pixel Platz. Das sind doppelt so viele Pixel wie auf einem 21″ Monitor mit 1600×1280 Pixeln. Offenbar sind so viele Pixel zu viel für DVI. Also wird das Display mit 2 DVI-Anschlüssen mit Pixeln betankt. Auch die derzeitige Grafikkarten halten da noch nicht mit. Erst im August erscheint die dazu passende NVIDIA GeForce 6800 Ultra DDL, die dafür ausgelegt ist, das Display mit beiden DVI-Kanälen zu versorgen.

Natürlich redet man bei Apple-Produkten nicht über Geld. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Aber ich lasse es mir trotzdem nicht nehmen, mal dezent darauf hinzuweisen. Das Display knapp 3.700€ (im Apple Store), die dazugehörige Grafikkarte schlägt mit 669€ zu Buche. Ach, ja. Einen passenden Power Mac G5 sollte man schon haben.

Möchte mir jemand ein solches System schenken?

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Thunderbird 0.7

Thunderbird LogoNur knapp einen Tag nach der Veröffentlichung einer neuen Version von Firefox hat das Mozilla-Team einen nachgelegt und auch eine neue Version von Thunderbird veröffentlicht. Da sich in den letzten 2 Tagen seit meinem letzten Artikel über Thunderbird für den Anwender nichts geändert hat, kann ich nur noch sagen: “Holt es euch!“.

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Firefox 0.9

Firefox LogoGestern noch schrieb ich über Thunderbird, heute veröffentlicht das Mozilla-Projekt eine neue Version von Firefox. Firefox ist im Gegensatz zu Mozilla als reiner schlanker Browser gedacht. Mozilla enthält dagegen auch einen E-Mail- und Newsclient.

Firefox screenshotIn der Version 0.9 kommt Firefox mit einem neuen Theme daher. Leider finde ich dieses Theme einfach nur grottenhäßlich. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an alternativen Themes. (Im Screenshot rechts ist das Apollo-Theme zu sehen) Der Popup-Blocker und die JavaScript-Optionen schonen Nerven indem sie lästige Werbepopups sowie nervige JavaScript-Spielereien blockieren können.

Der Umstieg vom IE ist auch relativ schmerzlos, da der Firefox die Bookmarks des IE importieren kann. Auch kann er die Bookmarks im Favoritenverzeichnis des IE ablegen. Damit kann man bei nichtgefallen jederzeit wieder zurückkehren und die neugewonnen Bookmarks mitnehmen. (Aber wer geht schon wieder zurück?)

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Der Donnervogel

Thunderbird LogoLange Zeit habe ich Mulberry benutzt, weil es der einzige E-Mailclient war, der IMAP4, LDAP und PGP/GnuPG vernünftig beherrschte und gleichzeitig für Linux und Windows verfügbar war. Während Mulberry immer noch ein solider Client ist, so kostet es ein wenig (nicht, daß es nicht den Preis wert wäre) und die kryptographischen Plug-ins kosten nochmal extra. Außerdem wirkt die Oberläche ein wenig altbacken.

ThunderbirdIm Schatten des großen Mozilla und somit weitgehend unbemerkt hat sich ein weiterer E-Mailclient entwickelt. Thunderbird kann inzwischen alles, was man von einem modernen Client erwartet. Und sogar noch etwas mehr. Wie jeder moderne E-Mailclient beherrscht es POP3, IMAP4 und SMTP (wahlweise verschlüsselt oder unverschlüsselt). Adressen können in LDAP abgelegt werden und es gibt auch Plug-ins, um E-Mails mit S/MIME bzw. PGP zu verschlüsseln. Ein trainierbarer Junkmailfilter hilft einem dabei, die lästige Werbemails auszusortieren. Laptopbenutzer werden den Offline-Mode zu schätzen lernen. Damit werden IMAP-Ordner lokal heruntergeladen und können danach ohne Netzverbindung benutzt werden. Kehrt man aus dem Offline-Mode zurück, werden alle lokalen Änderungen mit dem Server synchronisiert (lokale gelöschte E-Mails werden auf dem Server gelöscht, geschriebene Mails werden abgeschickt, …)

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der Support für NNTP, mit dem sich Usenet Diskussionsforen benutzen lassen. Bis zum ultimativen E-Mailclient fehlt Thunderbird nur noch Support für Sieve. Wenn ich aus meinem E-Mailclient die Sieveskripte auf dem Server bearbeiten kann, dann habe ich den Client für mich gefunden.

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Mac Software

Panther im PearPC

Ich installiere gerade Mac OS X 10.3 Panther im PearPC. Links ist mein gerade aktueller Fortschritt zu sehen.
Die Entwickler meinen es ernst, wenn sie sagen, daß es deutlich langsamer als auf echter Hardware läuft. Warte wir es ab.
16h and counting…