Waiting for root device

Bei meinem Late 2007er iMac wollte ich ein neues System installieren, nachdem die Festplatte den Geist aufgegeben hatte. Neue Festplatte eingebaut und einen mit createinstallmedia erstellten USB-Stick eingestöpselt. Der Bootvorgang endete immer mit dem Verbotszeichen. Booten im Verbose-Mode (⌘-V) endete immer mit „Still waiting for root device“.

Das Problem lag anscheinend am USB-Stick. Nachdem ich das Install-Medium auf einem anderen USB-Stick geschrieben habe, hat der iMac anstandslos gebootet und ich konnte das System installieren.

FusionDrive ist keine Zauberei

Wie in „Fusion drive on older machines? YES!“ beschrieben, läßt sich ein FusionDrive aus beliebigen Datenträgern zusammenbauen. Mir ist noch unklar, wie FusionDrive bestimmt, welche Platte für die häufig benötigten Dateien verwendet werden soll. Scheint sich wohl um irgendeinen Automatismus zu handeln.

Eines ist damit klar. Ein Mac mit einem FusionDrive hat keine Hybrid-Festplatte wie bei ReadyDrive unter Windows. Es sind einfach eine Festplatte und eine getrennte SSD. Alles weitere wird vom Betriebssystem erledigt.

SSH via Back to My Mac

„Back to My Mac“ ist eine nette Sache, um mal schnell auf den Mac Zuhause zu kommen. Doch die Bildschirmfreigabe kann recht bandbreitenhungrig sein oder die Bedienung wird recht schnell zum Geduldsspiel. Eher unbekannt ist die Möglichkeit, Back to My Mac mit SSH zu verwenden.

Normalerweise funktioniert Back to My Mac, indem es im Hintergrund automagisch ein VPN zwischen den Rechnern aufbaut und dann einfach die Bildschirmfreigabe darüber tunnelt. Da es sich bei dem VPN wirklich um ein normales IPSec-VPN handelt, ist man nicht auf die Bildschirmfreigabe beschränkt. Man kann genausogut auch FTP oder HTTP durch dieses VPN schieben. Oder wie im Folgenden beschrieben: SSH.

Hierzu braucht man seine Back-to-My-Mac-Domain. Diese kann man sich mit mDNS -E ausgeben lassen. Die Domain sollte so aussehen: 12345678.members.btmm.icloud.com. (Die Nummer wird selbverständlich anders sein) Damit kann man sich nun mit Macs verbinden, die zu diesem iCloud-Konto gehören, man muß nur deren Hostnamen kennen. Möchte ich mich nun mit meinem iMac („Jupiter“) verbinden, muß ich einfach nur ssh jupiter.12345678.members.btmm.icloud.com. eingeben. Und weil ich nicht jedesmal diesen langen Hostnamen eintippen will, habe ich in der ssh_config(5) einen Alias angelegt.

Falls die Verbindung nicht funktioniert, sollte man zuerst sicherstellen, daß Back to My Mac auch wirklich funktioniert. Hierzu sollte man einmal eine Verbindung via Bildschirmfreigabe versuchen. Auch sollte man SSH („Entfernte Anmeldung“) auf dem Ziel-Mac aktiviert haben. (duh!)

Edit: Titel korrigiert

Edit 2: Auf Mountain Lion gibt es mDNS nicht mehr. Stattdessen kann man dns-sd -E verwenden.

Sortieren, aber richtig

Felder für Sortierung in iTunes


Eine kaum beachtete Funktionalität in iTunes ermöglicht es, die Sortierung von Songs/Alben anzupassen. Als Beispiel habe ich mal die „Café del Mar“-Alben hier genommen. Hätte ich iTunes alleine die Sortierung überlassen, wären die Alben einfach alphabetisch sortiert worden. Ich hätte also Catorce (14) vor Cinco (5) vor Cuatro (4) usw.

Das ist natürlich totaler Quatsch. Glücklicherweise kann man in iTunes den Songs zusätzliche Metadaten mit auf den Weg geben, die nur zur Sortierung verwendet werden. Diese finden sich bei den Song-Informationen auf der Registerkarte „Sortierung“. Ich habe dort im Feld für „Album für Sortierung“ den Album-Titel nochmal eingetragen, jedoch die Nummer einfach als Zahl angegeben. Während also im Feld für das Album weiterhin „Volumen Cuatro“ steht, habe ich im entsprechenden Feld für die Sortierung „Volumen 4“ eingetragen. Nachdem ich diese Felder bei allen „Café del Mar“-Alben ergänzt habe, erschienen diese, wie im Bild am Anfang dieses Artikels.

Must-have Webdienst


Ohne Dropbox könnte ich nicht mehr leben. Ich kann damit nicht nur einen Ordner zwischen verschiedenen meiner Rechner synchronisieren

sondern auch Ordner mit anderen Dropbox-Usern teilen. Und das ganze funktioniert sogar zwischen Windows, Mac und Linux.

Und dank des Public-Ordners kann ich auch mal eben eine Datei per http zugänglich machen, ohne diese mit (s)ftp/scp/… irgendwo heraufladen zu müssen. Auch von nicht-Nerds zu bewerkstelligen.

Wen ich jetzt von Dropbox überzeugen konnte, der möge sich über meinen Referral-Link anmelden. Für jeden User, der sich darüber anmeldet, bekomme ich zusätzlichen Speicherplatz.

Therapie gegen iOS 4-Schwerfälligkeit auf dem iPhone 3G

Das iPhone 3G ist anscheinend iOS 4 nicht ganz gewachsen. Apple läßt zwar das Update auf dem Gerät zu, doch nach anfänglicher Freude wird das Gerät fast unbenutzbar träge.

Ein Trick, der bei mir funktioniert hat, war das Abschalten von Spotlight. Gut versteckt in den Einstellungen finden sich unter Allgemein > Home-Taste > Spotlight die dazugehörigen Optionen. Dort habe ich alle Häkchen ausgemacht und danach das Telefon rebooted. Mein iPhone funktioniert seitdem wieder wie es soll.

Tastaturkurzbefehle umbiegen

Es hat mich immer genervt, daß TextMates Tastaturkurzbefehle für eine US-Tastatur ausgelegt waren. Speziell das Einrücken von Code war mit den Standardkurzbefehlen war nervig. Ich hätte sie gerne auf den gleichen Tasten wie auf der US-Tastatur. Ich kenne Leute, die zu diesem Zweck auf das US-Layout umschalten, doch ich möchte nicht immer zwischen den Tastaturlayouts hin- und herspringen. Wie sich herausstellt, ist es in Mac OS X ganz einfach, diese Kurzbefehle umzubelegen.

Mac OS X bietet diese Möglichkeit bereits von Haus aus. Und erst heute erfuhr ich davon. Diese Option versteckt sich in den Systemeinstellungen im Tastatur-Panel.

Ich habe also im Tastaturpanel diese beiden Kürzel für TextMate angelegt. Und tatsächlich kann ich nun in TextMate mit ⌘Ü und ⌘+ den Code nach Links und Rechts rücken.

Portal gratis

Das beste Spiel der 0er-Jahre ist für kurze Zeit gratis zu haben. Um die Veröffentlichung von Steam für den Mac gebührend zu feiern, bietet Steam Portal gratis an. Zumindest bis zum 24. Mai. Also Beeilung! Wer es verpaßt, hat keine Ausrede!

Schriften als Pfade in InDesign

Ich mußte neulich für die Firma ein paar Aufkleber erstellen. Ich exportierte die Vorlage als PDF/X-3:2002, doch die Druckerei bestand darauf, daß ich ihnen entweder die Schrift schicke oder die Texte in Kurven umwandle. Offenbar druckt diese Druckerei nicht mit Macs, da es sich um eine Standardschrift handelt, die auf allen Mac mitgeliefert ist.

Mein erster Versuch mit Schrift > In Pfade umwandeln war von bescheidenem Erfolg. Die Aufzählungszeichen waren verschwunden. Eine schnelle Suche mit Google ergab, daß das genau der falsche Weg ist.

Der richtige Weg führt über die Transparenzreduzierungsvorgaben, die sich im Bearbeiten-Menü finden. Die mitgelieferten Vorgaben belassen Texte wie sie sind. Das ist auch in den meisten Fällen gut so. Die Datei wird nicht unnötig aufgeblasen und man kann den Text selektieren und in die Zwischenablage kopieren. Für meine besondere Druckerei habe ich hier einfach auf Basis der [Hohe Auflösung]-Vorgabe meine eigene Vorgabe erstellt und dabei den Punkt Text in Pfade umwandeln angehakt.

Mit dieser Vorgabe konnte ich nun im Export-Dialog unter Erweitert meine neue Transparenzreduzierungsvorlage auswählen und das PDF damit erstellen.

Undocumented fix

When Mac OS X 10.5.0 came out I immediately updated and was appalled by purple iDisk icon. I changed the icon’s color to blue. This worked fine on the desktop but the Finder still showed the purple icon in its sidebar. Until now. With 10.5.8 the Finder finally picked up the new icon I assigned back then and shows it in its sidebar.

Edit: It looks like Apple changed the color of the iDisk icon to blue in this update. I assumed that Apple finally made the Finder use the correct icon. Instead they just changed the default color which incidentaly was just the color I had chosen months ago.