Hardwarebasteleien für den C64

In meiner nostalgischen Stimmung habe ich in meinen alten Ordnern gewühlt. Neben kommentierten ROM-Listings des C64, C128 und der 1541 Floppy, sowie jeder Menge Doku zu CP/M, habe ich ein Datenblatt des AMD Am9511 wiedergefunden. Da fiel es mir wieder ein. Ich hatte vor über 10 Jahren die Idee, dem C64 einen Fließkomma-Coprozessor zu verpassen. Aus reiner Neugier habe ich ein wenig gegoogled und festgestellt, daß es schwierig würde, das Projekt heute noch zu vollenden, da AMD die Produktion des Am95xx eingestellt hat und nichtmal Datenblätter für diese Bausteine auf seiner Website bereitstellt. Wer sich das ganze doch mal ansehen möchte, findet hier noch einige alte Datenblätter. (Das Datenblatt des Am9511 ist ziemlich schief eingescannt)

Würde ich versuchen, das Projekt heutzutage fertigzustellen, würde ich vermutlich statt des Am9511 eher den ADSP-21061 benutzen. Diese Seite brachte mich auf die Alternative. (Danke an den Betreiber Edmund Matz)

Update auf MT 3.01

Soeben habe ich auf MT 3.01 upgedated. Bislang scheint alles normal zu laufen. Ganz nebenbei habe ich bei den News auch Neuigkeiten zu MT 3.1 entdeckt. Das wichtigste ist, daß MT 3.1 mit MTBlacklist daherkommt. Das aktuelle MTBlacklist ist leider nicht zu MT 3.0 kompatibel.

Sysadmin appreciation day

Heute ist der Tag, an dem man seinem Administrator einen gute Tat zukommen lassen sollte. Also immer her mit Kuchen, Alkohol, Frauen und Geld.

Retro-Feeling

Ich erinnere mich noch gut. Es muß so ca. 1992 gewesen sein. Damals machte ich in der 9. oder 10. Klasse mein Praktikum in einem kleinen Computerladen hier in Lüdenscheid. (der Laden ist längst verschwunden) Der Inhaber des Ladens hatte offenbar eine Schwäche für Atari, da er einen Atari Falcon als Vorführmaschine stehen hatte. Eines Tages zeigte er mir und meinem Kollegen den Atari Lynx. Damit war es um uns geschehen, da wir den Rest des Praktikums mit diesem Gerät verzockten.

Für damalige Verhältnisse war ein Spielehandheld in Farbe eine Sensation – Gerüchten zufolge soll der Lynx tatsächlich der erste mit Farbe gewesen sein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir California Games und ElectroCop auf dem Atari Lynx gespielt haben. Als ich mich letztens wieder daran erinnert habe, habe ich sofort das Internet nach einem Atari Lynx Emulator durchsucht und habe die ganzen alten Spiele wiedergefunden. Es macht einen Riesenspaß, diese ganzen alten Spiele nochmal zu spielen.

PS: Ca. 1 Jahr später habe ich mir das Sega Game Gear zugelegt, das ich heute noch besitze und ab und zu mal raushole, wenn ich mal ein wenig nostalgische Kurzweil brauche.

Kreative Rechnungsführung bei der Telekom Reloaded

Letzten berichtete ich, daß die Telekom eine interessante Vorstellung von “kostenlos” hat. Heute flatterte also die neue Rechnung ins Haus. Wie nicht anders zu erwarten, war die Gutschrift darauf nicht zu finden.

Also schnell die 0800 330 1020 gewählt (ich sollte diese Nummer in den Kurzwahlspeicher ablegen). Nachdem ich dem Hotline-Menschen die Situation erklärt habe, legte er mich in die Warteschleife, während er das ganze klärte. Etwa 5min. lang hatte ich die Gelegenheit, die sich ständig wiederholende Warteschleifenmusik der Telekom anzuhören. (Kann ich dafür Schmerzensgeld verlangen?) Dann meldete sich der Mensch wieder und sagte mir, daß es tatsächlich ein Fehler sei, und bot mir an, den Betrag mit der nächsten Rechnung gutzuschreiben. Doch das kannte ich schon und habe mich nicht darauf eingelassen. Nun bekomme ich eine Blitzgutschrift, die hoffentlich in den nächsten Tagen eintrudelt. Warten wir es ab.

No Power, No Pain

Heute morgen wurde ich von einem ungewöhnlichen Geräusch geweckt. Das Geräusch von sich abschaltenden Computern. Mein erster Gedanke war “fsck!“ (der sollte später nochmal wichtig werden). Ich ziehe mir also was über und gehe zum Sicherungskasten auf dem Flur, nur um dort von meinen Nachbarn begrüßt zu werden, die scheinbar das gleiche Problem haben. Das ganze Haus ist dunkel (die ganze Gegend, wie ich später erfuhr).

Was mache ich nun, da ich schon angezogen bin? Duschen ist nicht drin, außer ich will mir wertvolle Körperteile abfrieren. Kaffee zum wachwerden ist auch nicht machbar. Da ich ohne Koffeein im Blut eh nicht wach werde, beschließe ich wieder ins Bett zu gehen und die ungewöhnliche Stille zum Schlafen auszunutzen. Beim Einschlafen denke ich mir noch, was haben die Menschen gemacht, als es noch keinen Strom gab?

Atlantis wiederentdeckt

Nun ist auch Stargate Atlantis in den USA angelaufen. Mit Spannung habe ich die erste Folge der Spin-Off Serie von Stargate SG-1 erwartet. Während sich in Stargate SG-1 meistens alles um den Kampf gegen die Goa’uld dreht, geht es in Stargate Atlantis um eher um die Antiker, die die Erbauer des Stargate-Netzwerkes sind. Damit sich die beiden Serien auch nicht in die Quere kommen, spielt Stargate Atlantis in der Pegasus-Galaxie. Die Bösen sind nicht mehr die Goa’uld, sondern die Wraith, die eine Art von Vampiren, die sich von der Lebensenergie anderer Menschen ernähren.

Ein paar interessante Schlußfolgerungen aus dem Pilotfilm lassen ableiten. Einige Antiker haben wohl zur zeit der antiken Griechen gelebt. Denen haben sie vermutlich von der “versunkenen” Stadt erzählt, woraus die Legende von Atlantis entstanden ist. Gleichzeitig haben wohl einige dieser Antiker mit den damals lebenden Menschen Nachkommen gezeugt, was dazu führt, daß einige Menschen ein bestimmtes Gen besitzen, das die Benutzung der Antikermaschinen ermöglicht.

8. Staffel von Stargate SG-1 angelaufen

Die Wartezeit ist vorbei. Nach dem spektakulären Ende der 7. Staffel konnte ich es kaum noch erwarten, die Fortsetzung zu sehen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die 8. Staffel startete mit einer grandiosen Doppelfolge, die mich lechzend nach mehr zurückließ.

Ich bin mal sehr gespannt, was Stargate Atlantis bringen wird. Die erste Folge läuft nächsten Freitag an. Die Sci-Fi Saison hat wieder begonnen und es wird sehr spannend.

Achtung, Spoiler voraus!

Die Zerstörung von Anubis Streitmacht durch die Antikerwaffe in der Antarktis blieb auf der Erde nicht unbemerkt. Da die Antarktis laut internationalen Verträgen nicht für Waffentests oder militärische Aktionen genutzt werden darf, muß nun ein Kompromiß gefunden werden, wie der Außenposten der Antiker in der Antarktis genutzt werden soll. Eine gefundene Aufgabe für Dr. Elizabeth Weir (gespielt von Torri Higginson, die Sci-Fi Fans aus TekWar bekannt sein dürfte), die eine Expertin für Verhandlung auf internationaler Ebene ist.

Um Jack O’Neill aus seiner Frostkammer zu retten, überredet Samantha Carter Dr. Weir, mit dem von O’Neill modifizierten Goa’uld Frachter die Asgard aufzusuchen. Sie beschließen nach Hala, der ehemaligen Heimat der Asgard, zu fliegen. Hala befindet sich in einem Zeitdilatationsfeld, das SG-1 aktiviert hat, nachdem die Asgard alle Replikatoren dorthin gelockt hatten. Dieses Zeitdilatationsfeld würde die Replikatoren nur für wenige Jahre aufhalten und diese Zeit war nun abgelaufen. Carter geht also davon aus, daß die Asgard Hala beobachten würden, was die beste Chance wäre, sie zu finden und um Hilfe zu bitten.

Als Carter und Teal’c (jetzt mit Haaren) das Othala-System (in dem sich Hala befindet) erreichen, ist die Sonne zu einem schwarzen Loch geworden und Thor rettet Carter und Teal’c in letzter Sekunde aus dem in das Gravitationsfeld geratenen Frachter. Thor erklärt den beiden, daß er die Sonne in ein schwarzen Loch verwandelt hat, in der Hoffnung, es würde Hala samt aller Replikatoren verschlingen. Doch die Replikatoren formen ein Raumschiff und können den Gravitationskräften des schwarzen Loches entkommen. Bei ihrer Flucht entern einige Replikatoren Thors Schiff (die “Daniel Jackson”) und entführen Carter. Das Replikatorenschiff nimmt Kurs auf Orilla, die neue Heimat der Asgard. Thor gelingt es nicht, sich mit der “Daniel Jackson” im Hyperraum nahe genug an das Replikatorenschiff zu bringen, um die Selbstzerstörung auszulösen und damit beide Schiffe zu vernichten. Er sendet eine Nachricht an Orilla, um die restlichen Asgard zu warnen, die sich mit ihren Schiffen postieren, um das Replikatorenschiff zu zerstören, sobald es den Hyperraum verläßt. Es gelingt den Asgard das Replikatorenschiff zu zerstören, doch die Trümmer gehen auf Orilla nieder und die Replikatoren beginnen sich auszubreiten.

Thor sieht nur eine Chance, die neue Heimat der Asgard zu retten. Das Wissen der Antiker in O’Neills Gehirn. Er holt Daniel Jackson und den eingefrorenen Jack O’Neill auf der Erde ab. Thor verbindet O’Neills Gehirn mit dem Schiffscomputer während sein Körper sich in einer Art medizinischer Kapsel befindet, die zumindest zeitweise verhindern soll, daß O’Neill stirbt. Mit Hilfe des Wissens der Antiker gelingt es O’Neill ein Gerät zu konstruieren, dessen Zweck oder Funktionsweise zunächst jedoch unklar ist. Thor löscht das Wissen der Antiker aus O’Neills Gehirt und belebt ihn wieder. Als die “Daniel Jackson” Orilla erreicht finden sie einen inaktiven humanoiden Replikatoren im Weltraum treibend und beamen ihn an Bord. Mit seiner Hilfe belauschen sie die Kommunikation der Replikatoren und finden Hinweise darauf, daß Sam doch noch am leben sein könnte. Der bislang inaktive Replikator wird aktiv und gefährdet das ganze Schiff. Die Schußwaffen können dem Replikator nichts anhanben, doch O’Neill gelingt es mit dem von ihm konstruierten Gerät, den Replikator zu vernichten. Thor beschließt eine größere Variante von O’Neills Waffe in sein Schiff einzubauen um ganz Orilla von den Replikatoren zu befreien.

Sam wurde in der Zwischenzeit von Fifth (G. Patrick Currie) gequält, der sehr sauer darüber ist, daß sie ihn Betrogen hat als sie das Zeitdilatationsfeld eingeschaltet hat und ihn auf Hala zurückließ. Doch er empfindet mehr als nur Wut. Als das Replikatorenschiff von den Asgard zerstört wird, schafft es Fifth sich und Sam auf Orilla zu retten. Dort spielt er Sam vor, sie würde mit Pete — ihrem Freund — (David DeLuise) auf einer Farm leben. Sam glaubt diese Illusion von Anfang an nicht. Da gesteht ihr Fifth, daß er sie liebe. Doch Carter macht ihm klar, daß sie ihn niemals wird lieben können.

O’Neill, Teal’c und Jackson beamen hinunter auf Orilla in die Nähe einer Replikatorenansammlung, in der sie Carter vermuten. Sie vernichten viele nichthumanoide Replikatoren als Fifth sie warnt, daß er Carter auf der Stelle tötet, wen sie sie nicht aufhören seine Brüder zu töten. Fifth flüchtet, als er merkt, daß O’Neill und die Asgard eine effektive Waffe gegen die Replikatoren gefunden haben. Bei seiner Flucht läßt er jedoch Carter auf Orilla zurück. Mit den auf Orilla gewonnenen Resoucen baut er sich seine eigene Carter.

Währenddessen auf der Erde: Die Systemlords bitten um ein Abkommen mit der Erde. Sie schicken 3 Systemlords als Vertreter auf die Erde: Yu (Vince Crestejo), Amaterasu (Kira Clavell) und Camulus (Steve Bacic, der auch den Gaheris Rhade/Telemachus Rhade in Gene Roddenbarrys Andromeda gespielt hat). Nach Anubis Tod, hat Baal sein Reich übernommen und die übrigen Systemlords können nichts gegen ihn ausrichten. Da die Erde im Besitz einer Superwaffe ist, mit der sie Anubis vernichtet hat, hoffen sie, daß sie diese Waffe auch gegen Baal einsetzen könnten. Doch auf der Erde weiß niemand, wie man diese Waffe bedient oder ob sie noch genug Energie für einen zweiten Schuß besitzt. Doch das will man den Systemlords nicht verraten, ansonsten würden sie versuchen die Erde mitsamt der Waffe in ihren Besitzt zu bringen. Als die Verhandlungen nicht vorwärtskommen, entscheiden die Systemlords eine Demonstration der Waffe zu erzwingen, indem sie ein Goa’uld Mutterschiff auf den Weg zur Erde schicken.

Inzwischen hat man sich geeinigt, wie die Leitung des Außenpostens der Antiker in der Antarktis aussehen soll. Es soll nicht unter militärischer Kontrolle stehen und Dr. Weir übernimmt diese Aufgabe (das sind schon die Vorboten auf Stargate Atlantis). Die Leitung des SGC übernimmt Brigadier General Jack O’Neill. (Ja, O’Neill wurde vom Colonel befördert) Als erste Amtshandlung befördert er Carter vom Major zum Lieutenant Colonel.

All your IPv9 are belong to China… for great control

Was macht man, wenn man das Internet nicht kontrollieren kann? Genau, man baut sich ein eigenes, zu nichts kompatibles Internet. Und damit es cool klingt, gibt man dem Protokoll eine höhere Versionsnummer als alle bisher dagewesenen. So, oder so ähnlich müssen wohl die Erfinder von IPv9 gedacht haben. Und weil Hostnamen viel zu leicht zu merken sind, werden die Hosts über 10stellige Nummern (ähnliche wie Telefonnummern) adressiert.

Vielleicht liegt aber auch das chinesische Äquivalent zum 1. April irgendwann anfang Juli und die Chinesen haben gerade RFC 1606 für sich entdeckt?

Die magischen 34464 Ports des Web

21:43:44 <      toor> 34464 <- gibts so viele ports?
21:44:15 <@ FastJack> toor: 65536
21:45:02 <      toor> und von denen sind 34464 ausschliesslich für web gedacht? :)
21:46:42 <      toor> jedenfalls wenn ich meinem konqueror sage, 127.0.0.1:100000 dann springt er von allein auf 127.0.0.1:34464