Mein erstes Mal

Ich glaube, es was 1995 kurz nach dem Abitur als ich der Universität Dortmund einen Besuch abstattete…

Habe ich eigentlich erwähnt, daß es in diesem Artikel nicht um Sex sondern um meine erste Interneterfahrung geht? (Was bin ich doch für ein Schwein, nur um ein paar Extraclicks zu bekommen)

In einem der Gebäude stand ein öffentliches Internetterminal mit irgendwas unixoiden und einem Netscape Navigator (muß wohl so Version 2 oder 3 gewesen sein). Ich hatte bereits damals schon vom Internet gehört, doch bis dahin gehörte es für mich in das Land der Mythen und Legenden. Ein Weltumspannendes Netzwerk, in dem man mit Menschen aus aller Welt kommunizieren konnte.

Ich erinnere mich nicht mehr, welche Webseiten ich damals besucht habe. Ich hatte auch nur ca. 20-30min damit verbracht, doch die Möglichkeit Informationen aus aller Welt jederzeit Abrufbar zu haben, hat mich sofort in den ihren Bann gezogen. Irgendwann gegen Ende 1995 bestellte ich also ISDN sowie BTX um mit hochgeschwindigkeit ins Internet zu kommen.

Mehr zu den Write-Only Mailboxen

Vielleicht erinnern sich einige noch an Write-Only Memory, doch meine Write-Only Mailboxen sind kein Witz. Die Idee dahinter ist folgende:

Ich möchte auf meinem Mailserver gemeinsame Mailboxen zum trainieren des Bayesschen-Filters in Spamassassin haben. Bei false positives (legitime Nachrichten, die fälschlicherweise als Spam erkannt wurden) soll der Anwender eine Kopie der Mail in die Ham-Mailbox ablegen, damit der Spamassassin daraus lernt. Da eine solche Nachricht sensible Daten enthalten könnte, will man natürlich nicht, daß alle Anwender auf dem Server diese Nachricht zu Gesicht bekommen. Dies widerspricht erstmal der Idee von gemeinsamen Mailboxen. Natürlich könnte ich für jeden Anwender seine privaten Spam/Ham-Mailboxen anlegen, doch dann wäre es umständlich den Spamassassin per IMAP zu trainieren, da ich mir erstmal alle Mailboxen zusammensuchen müßte. So kam ich auf die Idee von Write-Only Mailboxen. Die gemeinsamen Mailboxen (shared folders im Cyrus-Lingo) haben als ACL nur li für jederman. Damit sind die Mailboxen für die Anwender sichtbar und sie können Nachrichten darin ablegen. Einmal drin, kann man sie jedoch nicht mehr sehen.

An dieser Stelle muß ich gestehen, I did not have sexual relations with that woman…daß ich gelogen habe. Die Mailboxen sind nicht wirklich write-only. Einer darf sie lesen. Der Spamassassin-User, der die Mails automatisiert an den Spamassassin verfüttert. Seine ACL lautet lrwd. Er darf auch lesen und die Nachrichten hinterher aus der Mailbox löschen.

Ich denke, diese Lösung ist ein guter Kompromis zwischen Aufwand (Spam/Ham-Mailboxen finden und abgrasen) und Funktionalität (Spamassassin füttern). Ein Manko hat die Sache jedoch. Wenn ein Anwender sich mit den Mailboxen vertut und eine Ham-Nachricht in Spam ablegt (oder umgekehrt), hat er keine Möglichkeit, dies zu korrigieren.

mod_proxy ist schick

So langsam finde ich Gefallen an Apaches mod_proxy und mod_proxy_balancer. Wenn eine Anwendung mit seinem eigenen Webserver daherkommt, einfach auf das Localhost-Interface binden und dann den Apache als Proxy davor klemmen.

Als Beispiel hätte ich da eine Rails-Anwendung. Ich hatte keine Lust mit FastCGI rumzuspielen. Einfach 3-4 Instanzen vom Mongrel gestartet und dann einfach das ganze vom Apache proxien lassen. (Die mehreren Instanzen sind nötig, da der Mongrel Single-Threaded ist) Das Ganze sieht ungefähr so aus:

<Proxy balancer://mongrel_cluster>
        BalancerMember http://127.0.0.1:8000
        BalancerMember http://127.0.0.1:8001
        BalancerMember http://127.0.0.1:8002
        Order deny,allow
        Allow from all
</Proxy>

Das klappt auch Prima mit Trac. Auch da mußte ich nicht mit mod_python oder FastCGI rumfummeln. Ich habe einfach ein paar tracd-Instanzen gestartet und diese dann vom Apache proxien lassen.

Realitätsferne Politiker, Film um 11

Hier zeigt sich mal wieder, wie realitätsfern Politiker sind, wenn es um neue Technologien geht. Um den Austausch von Gewaltvideos an den Schulen zu verhindern, sollen Handys Jugendschutzfunktionen bekommen. Die Herren von der CDU stellen sich vor, daß die Eltern den Austausch von Videos per Bluetooth durch eine PIN unterbinden können. Dies ist gleich auf 2 Ebenen totaler Quatsch.

  1. Die meisten Eltern dürften bereits mit dem Stellen der Uhr an ihrem Videorekorder überfordert sein (Flashing-12:00-Syndrom)
  2. Wenn die Jugendlichen die Videos nicht per Bluetooth austauschen können, steigen sie halt entsprechend auf MMS, eMail oder auswechselbare Speicherkarten um.

Doch wenn man meint, damit hätten die Herren Politiker den Gipfel ihrer Unwissenheit bereits erreicht, legen sie noch einen nach. Sie brabbeln was von Digitalen Signaturen und freiwilliger Selbstkontrolle. Ok, letzteres hat auf meiner Dämlichkeitsmeter gerade die Skala gesprengt. Freiwillige Selbstkontrolle geht nur an der Quelle — den Jugendlichen. Und diese haben nicht das geringste Interesse daran. Und digitale Signaturen hat der feine Herr Jarzombek nur eingeworfen, weil es so ein tolles Buzzword ist, ohne die geringste Ahnung zu haben, was es eigentlich bedeutet. Werden die Ersteller dieser Gewaltvideos — die Jugendlichen — ihre Videos mit Signaturen ausstatten, die den Inhalt als Gewalttätig und für Jugendliche ungeeignet ausweisen? Jugendliche können manchmal ziemlich dämlich sein (ich weiß es, ich war mal einer), doch so dämlich können nur Politiker sein.

Nie wieder Kartenleser vergessen


Useful stuff

Hochgeladen von FastJack.

Da hat wirklich einer mitgedacht. Das lästigste an den Speicherkarten sind die Kartenleser. Und nur die wenigsten Laptops kommen mit solchen Kartenlesern eingebaut. Die Lösung ist ein USB-Anschluß an der Speicherkarte. Einfach in den USB-Port stecken und fertig.