Extensions ordnen im Firefox mit Profilen

Extensions im Firefox sind eine feine Sache. Leider gibt es so viele davon. Dies führt dazu, daß der Firefox total überladen wird und immer träger wird. Auch bei mir haben sich mit der Zeit einige Extensions angesammelt, die ich nicht mehr missen möchte. Deinstallieren kam also nicht in Frage.

Bei genauerer Betrachtung habe ich jedoch festgestellt, daß sich diese Extensions in 2 Kategorien unterteilen ließen. Zum einen die Extensions, die mich beim alltäglichen Surfen von lästiger Werbung/Java(Script)/Flash befreien sowie einige die meine Faulheit und Privatspähre schützen. In die zweite Kategorie fallen alle die Extensions, die mich beim erstellen/debuggen von Webseiten unterstützen (Web Developer Extension, Firebug, …). Ich benutze eigentlich nie die beiden Kategorien gleichzeitig. Entweder surfte ich im Internet und will keine Werbung sehen, oder ich bastle an eine Website und will nicht, daß mir irgendwelche Tools im Quelltext herumpfuschen.

Der Firefox bringt ein kaum bekanntes und deshalb vermutlich auch selten genutztes Feature: Profile. Standardmäßig benutzt der Firefox ein Default-Profil und fragt nicht weiter nach. Um nun weitere Profile anzulegen, muß man erst den Profilmanager starten. Dazu muß der Firefox mit der Kommandozeilenoption -ProfileManager gestartet werden. Daraufhin erscheint ein kleines Fenster wie im Bild. Darin kann man nun beliebige Profile anlegen. In dem Bild sieht man, daß ich 3 Profile angelegt habe. Neben dem User– und Developer-Profil habe ich noch ein Vanilla-Profil, in dem ich keinerlei Extensions installiert habe. Das ist für die ganz schwierigen Fälle, wo ich sicher sein will, daß keine Extensions dazwischenfunkt. Jedes Profil muß man sich nun einzeln vornehmen und darin die gewünschten Extensions einrichten. Läßt man im Profilmanager die Option Beim Starten nicht nachfragen aus, so wird der Profilmanager bei jedem Start des Firefox automatisch erscheinen.

Zwei Nachteile hat diese Geschichte jedoch. Zum einen kann man nicht den Firefox gleichzeitig mit mehreren unterschiedlichen Profilen starten. Um das Profil zu wechseln muß man den Firefox komplett beenden und dann erneut starten. Zum anderen haben die Profile auch getrennte Bookmarks/Autovervollständigungen/Histories. Ob dies wirklich ein Nachteil ist, muß jeder für sich entscheiden. Mich stört das nicht wirklich.

Mal wieder Firefox-Extensions

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte mal über nützliche Firefox-Erweiterungen geschrieben habe. Inzwischen habe ich ein paar neue Erweiterungen in meinen Werkzeugkasten aufgenommen, die ich nicht mehr missen möchte.

BugMeNot
Manche zwingen einen geradezu, sich erst zu registrieren, um deren Content zu sehen. Glücklicherweise bietet die Website bugmenot.com schon fertige Logins für diese Fälle an. Die Erweiterung erspart einem, auf der bugmenot-Website nach dem Login zu suchen (obwohl es wirklich kinderleicht ist). Man muß nur in den Formularfeldern für die Anmeldung die rechte Maustaste drücken und bekommt die Möglichkeit geboten, die Login-Daten automatisch von bugmenot.com zu beziehen. Eine echte Zeitersparnis.
JSView
Möchte man sich externe Stylesheets oder Javascripte anschauen, so muß man erst im Quelltext suchen, woher sie eingebunden werden. Mit JSView kann man sie sich direkt anzeigen lassen, ohne erst im Seitenquelltext nach den Verweisen zu suchen. Auch wieder eine angenehme Zeitersparnis.
QuickJava
Diese Erweiterung erlaubt es Java und JavaScript mit einem Mausklick zu (de)aktivieren. Hierzu werden 2 Symbole in der Statusleiste im Browser angezeigt. Ein Klick schaltet JavaScript aus, ein weiterer wieder ein. Ein Muß für den Powersurfer, der bei nervigen Websites den Nerv-Faktor schnell reduzieren möchte. (Eigentlich fehlt da noch ein 3. Button für Flash)
Stylish
Stylish wurde von einigen als das Greasemonkey für CSS bezeichnet. Man kann eigene Stylesheets für Websites festlegen. Mit nur wenigen Zeilen CSS, kann dann auch die OpenLDAP-Doku etwas frischer aussehen:

@namespace url(http://www.w3.org/1999/xhtml);
@-moz-document url-prefix(http://www.openldap.org/doc/) {
body { font-family: Optima; }
h1,h2,h3,h4,h5,h6 { color: #06a; }
pre, tt { font-family: Monaco; font-size: small; }
pre { background-color: #eee; }
table, th, td { border: 1px solid black; }
table { border-collapse: collapse; }
th, td { padding: 0.3ex; }
}
View Source Chart
Im Gegensatz zum normalen „Quelltext anzeigen“, zeigt diese Erweiterung zusammenhängende Blöcke hervorgehoben an. Damit kann man sich schnell einen Überblick über die Struktur verschaffen. Dies ist sehr angenehm, da man sofort sieht, welche Tags wo geschlossen werden.

Bug im Firefox 1.5

Auf dem Mac scheint der Firefox 1.5 einen sehr häßlichen Bug zu haben. Versucht man Dateien aus dem Firefox in andere Anwendungen zu draggen, so stürzt das Dock ab. Da dieses Problem noch mit keinem anderen Programm aufgetreten ist, muß ich dem Firefox den Fehler anlasten. Das Dock restarted zwar sofort, doch das System ist danach nicht mehr benutzbar. Programme lassen sich nicht mehr beenden und auch sonst reagiert das System nicht mehr wie gewohnt. Auch ein Neustart ist nicht oft nicht mehr machbar und es hilft nur noch, den Rechner auszuschalten. Wohl dem, der noch ein Terminal offen hat und ein „sudo reboot“ eintippen kann. Das läßt das System noch einigermaßen geordnet neu starten.

Zuerst dachte ich, ich hätte mein System mit irgendwelchen Spielereien kaputtgemacht, bis ich diesen Artikel las. Offenbar bin ich nicht der einzige mit diesem Problem. Ich werde das Problem mal in der Bug-Datenbank von Mozilla suchen, sobald ich sie erreichen kann.

Firefox 1.5

Das Release ist zwar noch nicht offiziell da, doch wer einen FTP-Client zu bedienen weiß, kann es schon bekommen. Bis auf Greasemonkey und downTHEMall! funktionieren meine Extensions alle noch. Leider gibt es da noch keine Updates, die mit dem neuen Firefox kompatibel wären. Ansonsten scheint alles ganz gut zu funktionieren.

Update: Inzwischen wurden beide Extensions für Firefox 1.5 aktualisiert. Damit läuft mein Firefox wie gewohnt.

Firefox Erweiterungen, ohne die ich nicht mehr leben könnte

Nach der Neuinstallation meines Rechners muß ich mir gerade wieder all die tollen Extensions für den Firefox zusammensuchen. Damit ich beim nächsten Mal nicht wieder rumsuchen muß, ist hier meine Liste.

Web Developer Extension
Dazu habe ich hier schon alles gesagt
GrApple
Ein Theme für den Firefox, das dem Firefox auf Mac OS X ein applemäßiges Design gibt. Funktioniert nur auf Mac OS X.
AdBlock
Kann man sich heutzutage noch ohne einen Werbeblocker im Web bewegen? Hier gibt es auch eine deutsche Version von AdBlock.
ResizeSearchBox
Die Google-Suchbox im Firefox ist viel zu schmal. Natürlich könnte man nun im CSS von Firefox herumbasteln. Aber es gibt glücklicherweise eine kleine Extension, um die Breite on-the-fly zu ändern.
Greasemonkey
Greasemonkey habe ich schon hier erwähnt. Natürlich kann Greasemonkey noch mehr. Im Grunde lassen damit beliebige Skripte auf Webseiten ausführen, um den Inhalt der Seite nach eigenen Vorstellungen zu verändern.
Platypus
Über Platypus habe ich auch schon hier geschrieben.
downTHEMall!
Spötter behaupten, diese Extension hat nur einen Zweck: Pornobilder aus Gallerien herunterladen. Doch man kann sie für alles benutzen, wo man auf multiple Links innerhalb einer Seite gibt.

Ich habe jetzt bestimmt irgendwelche Extensions vergessen, deshalb werde ich auch diese Liste immer wieder aktualisieren

Mozilla Firepanda bei n24

N24 berichtet über eine neue Version von Mozilla Firefox. Leider haben die Redakteure den Namen Firefox nicht ganz verstanden.

(Via Roon it)

Update: In meiner Schadenfreude über den vermeintlichen Schnitzer bei n24 habe ich selbst nicht genug aufgepaßt. Tatsächlich scheint es als würde der Red Panda tatsächlich als Firefox bezeichnet. Danke an Michael Dingler für den Hinweis

Lästige Werbung in Webseiten vernichten

Es gab mal eine Zeit, da bestand Werbung auf Webseiten nur aus Bannern. Das war noch eine beschauliche Zeit. Dann beschlossen die Werbetreibenden, daß diese Werbung nicht lästig genug war. Fortan mußte die Werbung per Pop-Up den Benutzer überfallen. Um möglichst viel Werbung dem User zu präsentieren, wurde aber nicht nur ein Pop-Up geöffnet sondern gleich ein halbes Dutzend oder gar mehr. Ein findiger Mensch erfand daraufhin der Pop-Up-Blocker. Als immer mehr User diese Pop-Up-Blocker benutzten, merkten auch die Werbetreibenden, daß es so nicht weiter geht. Sie verlegten also ihre Werbung wieder in die Webseiten. Und zwar in eigene DIVs oder LAYERS, die sie über dem eigentlichen Inhalt der Seite präsentierten. Gegen solche Werbung waren die Pop-Up-Blocker machtlos. Und auch Filter wie Adblock für den Firefox können solcher Werbung nicht wirklich zuleibe rücken. Adblock kann vielleicht die in dem DIV enthaltenen Bilder ausfiltern, doch das DIV wird weiterhin dargestellt und verdeckt die Sicht auf die echte Webseite.

Um solche Werbung loszuwerden könnte man im Firefox vielleicht ein User-Stylesheet für eine bestimmte Webseite definieren, der das lästige DIV versteckt. Oder man nimmt Greasemonkey, mit dem man eine geladene Seite nachträglich manipulieren kann. Leute, die sich mit JavaScript auskennen, werden daran sicher ihre Freude haben, doch für normale User ist das nichts. Zumindest war es das bis jetzt. Platypus ermöglicht es auch Menschen ohne JavaScript-Kenntnisse ein solches DIV aus der Website zu entfernen und diese Aktion dauerhaft als Greasemonkey-Skript zu speichern. Schon wird man nicht mehr von diesem Werbe-DIV belästigt.

Firefox kann kein ActiveX! Film um 11

Groklaw berichtet, daß Jupiter-Analyst Michael Gartenberg Firmen davor warnt, auf Firefox umzusteigen, da dieser kein ActiveX ausführt. Dies ist genauso korrekt wie irrelevant. Gerade ActiveX stellt große Probleme dar. Zwar wird die Authentizität eines ActiveX-Objektes durch ein Zertifikat bestätigt, doch dies sagt nichts über die eigentliche Funktionalität des Objektes aus. Der Autor kann also auch ein Objekt erstellen, daß mal eben alle Daten des Benutzers löscht, und es dann signieren (lassen).

Ich für meinen Teil benutze den Firefox gerade weil er kein ActiveX unterstützt. Und Webanwendungen, die nur mit ActiveX laufen sind eh böse.

Firefox Web Developer Extension

Die Web Developer Extension für Firefox und Mozilla ist vermutlich das genialste seit geschnitten Brot. Mit dieser Extension kann man die aktuelle Webseite durch einen HTML/CSS-Validator jagen, Java/JavaScript und Animationen abschalten, sich alle Block-Level Elemente hervorheben lassen sowie alle Classes und IDs anzeigen lassen. Das Killerfeature des Extension ist jedoch die Möglichkeit, die Stylesheets beliebiger Webseiten in Echtzeit zu editieren. Jede Änderung am Stylesheet wird sofort im angezeigten Dokument dargestellt. Damit kann man kinderleicht ein eigenes Stylesheet entwickeln oder auch sich einfach nur mit CSS vertraut machen. Ich möchte es nicht mehr missen.

Firefox 0.9

Firefox LogoGestern noch schrieb ich über Thunderbird, heute veröffentlicht das Mozilla-Projekt eine neue Version von Firefox. Firefox ist im Gegensatz zu Mozilla als reiner schlanker Browser gedacht. Mozilla enthält dagegen auch einen E-Mail- und Newsclient.

Firefox screenshotIn der Version 0.9 kommt Firefox mit einem neuen Theme daher. Leider finde ich dieses Theme einfach nur grottenhäßlich. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an alternativen Themes. (Im Screenshot rechts ist das Apollo-Theme zu sehen) Der Popup-Blocker und die JavaScript-Optionen schonen Nerven indem sie lästige Werbepopups sowie nervige JavaScript-Spielereien blockieren können.

Der Umstieg vom IE ist auch relativ schmerzlos, da der Firefox die Bookmarks des IE importieren kann. Auch kann er die Bookmarks im Favoritenverzeichnis des IE ablegen. Damit kann man bei nichtgefallen jederzeit wieder zurückkehren und die neugewonnen Bookmarks mitnehmen. (Aber wer geht schon wieder zurück?)