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Mac Software Windows

Sortieren, aber richtig


Eine kaum beachtete Funktionalität in iTunes ermöglicht es, die Sortierung von Songs/Alben anzupassen. Als Beispiel habe ich mal die „Café del Mar“-Alben hier genommen. Hätte ich iTunes alleine die Sortierung überlassen, wären die Alben einfach alphabetisch sortiert worden. Ich hätte also Catorce (14) vor Cinco (5) vor Cuatro (4) usw.

Das ist natürlich totaler Quatsch. Glücklicherweise kann man in iTunes den Songs zusätzliche Metadaten mit auf den Weg geben, die nur zur Sortierung verwendet werden. Diese finden sich bei den Song-Informationen auf der Registerkarte „Sortierung“. Ich habe dort im Feld für „Album für Sortierung“ den Album-Titel nochmal eingetragen, jedoch die Nummer einfach als Zahl angegeben. Während also im Feld für das Album weiterhin „Volumen Cuatro“ steht, habe ich im entsprechenden Feld für die Sortierung „Volumen 4“ eingetragen. Nachdem ich diese Felder bei allen „Café del Mar“-Alben ergänzt habe, erschienen diese, wie im Bild am Anfang dieses Artikels.

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Mac

.Mac heißt jetzt MobileMe

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Gerade fand ich auf dem Bildschirm folgendes Dialogfenster. Damit ist nun der Startschuß für MobileMe gegeben. Auch iTunes 7.7 fand sich in der Softwareaktualisierung. Das Update ist für den AppStore notwendig. Fehlt eigentlich nur noch die 2.0er-Firmware.

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Verschiedenes

Das iTunes-Stöckchen

Geklaut bei Kiki und beim Winkelsen.

Starte dein iTunes, was sagt die Statistik:

14.566 Titel
108 Tage
100,55GB

Kürzester und längster Track (ohne Intros):

  • Waiting For Cousteau, Jean Michel Jarre (46:49 Min.)
  • Overheard In A Wawa Parking Lot, Bloodhound Gang (0:04 Min.)

Erster und letzter Track:

  • A100, Billy Corgan (auf The Future Embrace)
  • 1979, Smashing Pumpkins (auf Mellon Collie and the Infinite Sadness

Erster und letzter Interpret:

  • AC/DC (mit Hells Bells)
  • ZZ-Top (mit Doubleback)

Erstes und letztes Album:

  • Achtung Baby, von U2
  • Zooropa, von U2

Die fünf meistgespielten Tracks:

  1. Forever More, Moloko
  2. Absent Minded Friends, Moloko
  3. Journey of the Sourcerer, The Eagles
  4. Fish, King
  5. Jump, Paul Anka

Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):

  • Pale September, Fiona Apple
  • Heads Explode, Monster Magnet
  • Liar, Henry Rollins Band
  • Close to Me, The Cure
  • Satin Soul, Barry White

Suche nach folgenden Begriffen – wie viele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 185 (Hauptsächlich die Chili Peppers und Sex Pistols)
Death: 95 (größtenteils Biggie Smalls, Iron Maiden und Tarantinos Death Proof-Soundtrack)
Love: 386 (zu viele, um sie aufzuzählen)
You: 833
Home: 116 (hauptsächlich Norah Johnes Feels Like Home und die Odyssee von Homer)
Boy: 261 (weitgehend Beastie Boys, The Cure, …)
Girl: 108 (Hauptschuld trägt Tori Amos)

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Mac

iTunes über Netzwerkgrenzen hinweg

Network Beancon

Das freigeben der eigenen Musikbibliothek in iTunes ist schon eine feine Sache. Früher (muß wohl so um iTunes-Version 4 gewesen sein) konnte man sich mit beliebigen anderen iTunes-Bibliotheken über das Internet verbinden. Leider hat Apple dem ganzen einen Riegel vorgeschoben und iTunes kann nun nur noch innerhalb des lokalen Netzwerkes auf andere Bibliotheken zugreifen.

Möchte man trotzdem auf eine Bibliothek außerhalb des lokalen Netzwerkes zugreifen, so muß man sich mit einem kleinen Trick behelfen. Das Prinzip ist dabei relativ simpel. iTunes benutzt mDNS (auch als Bonjour bekannt) um andere Bibliotheken zu finden. Dazu sucht es nach DAAP-Einträgen (_daap._tcp). Man muß also mDNS nur einen DAAP-Eintrag für die gesuchte Bibliothek unterschieben, damit es iTunes findet.

Hierfür existiert ein leicht zu bedienendes Programm namens Network Beacon. Damit kann man beliebige Einträge dem mDNS im lokalen Netzwerk unterschieben. Im Screenshot ist zu sehen, wie ich eine Boje für meinen Rechner Zuhause angelegt habe, um über VPN auf meine iTunes-Bibliothek unterwegs zugreifen zu können.

Hat man alles richtig gemacht, taucht die iTunes-Bibliothek des entfernten Rechners im eigenen iTunes auf und man kann die Musik abspielen.

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Verschiedenes

Sorry, no krauts, please…

so lautet das Fazit meines Versuchs, das Album Whiteout von Boss Hog im iTMS zu kaufen. Das erste Problem war, daß der deutsche iTMS das Album gar nicht im Sortiment hat. Naja, das macht ja nichts, ganz unten auf der Seite im iTMS gibt es ja so eine hübsche Liste, in der man ganz einfach in den britischen, französischen oder amerikanischen iTMS wechseln kann. Dummerweise darf man da nur gucken aber nicht kaufen. Meine Apple ID ist nur für den deutschen iTMS gültig. Eine Anmeldung für den amerikanischen iTMS scheitert daran, daß ich meinen Wohnsitz angeben muß, der leider nicht innerhalb der vereinigten Staaten liegt. Ich werde also wieder in den deutschen iTMS befördert.

Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Musikindustrie einfach will, daß man sich die Musik räubert.

PS: Die virtuelle Russendisko hat das Album auch nicht.

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Unterhaltung

Smashing Pumpkins rarities?

Eine eMail von iTMS flatterte in mein Postfach. Darin hieß es, daß es im iTMS ein neues Album der Smashing Pumpkins mit bislang unveröffentlichten Songs sowie B-Seiten zu kaufen gäbe. Als alter Smashing Pumpkins-Fan war ich natürlich sofort begeistert, war ich doch noch ein wenig traurig, daß sich die Band vor einigen Jahren aufgelöst hatte. Der erste Blick ließ mich ein wenig zweifeln. Steht dort tatsächlich „112,86€“? Doch bei 114 Titeln und 0,99€/Song könnte das hinkommen. Das machte mich natürlich neugierig. Sollten die Smashing Pumpkins tatsächlich noch 114 Songs produziert haben, die ich nicht besaß? Die Freude wich schnell einer Enttäuschung. Zwar sind darunter tatsächlich einige Songs, die ich bislang nicht kannte und nicht besaß, doch ein großer Teil der Songs fand sich auch auf den bislang veröffentlichten Alben. Die Enttäuschung wuchs noch, als ich darunter Songs aus „Machina II / the friends and enemies of modern music“ entdeckte. Diese Songs gibt es im Internet als MP3 legal zum download. Ganz ohne DRM, welches einschränkt, wie oft ich diese Songs auf eine CD brennen darf. Wie viele dieser Songs tatsächlich auf B-Seiten erschienen kann ich jetzt nicht nachvollziehen, doch mir drängt sich der Verdacht auf, daß hier jemand versucht, eine alte Kuh noch zu melken. Äußerst suspekt.