YubiKey NEO mit Debian

Und wenn der YubiKey NEO unter Debian nicht als Kartenleser erkannt wird, fehlen in der /etc/libccid_Info.plist vermutlich ein paar Einträge. Das dazugehörige diff sieht so aus:

--- /etc/libccid_Info.plist.backup 2014-11-10 20:53:41.000000000 +0100
+++ /etc/libccid_Info.plist 2014-11-10 21:05:38.000000000 +0100
@@ -325,6 +325,8 @@
<string>0x08C3</string>
<string>0x08C3</string>
<string>0x15E1</string>
+ <string>0x1050</string>
+ <string>0x1050</string>
</array>

<key>ifdProductID</key>
@@ -550,6 +552,8 @@
<string>0x0401</string>
<string>0x0402</string>
<string>0x2007</string>
+ <string>0x0111</string>
+ <string>0x0112</string>
</array>

<key>ifdFriendlyName</key>
@@ -775,6 +779,8 @@
<string>Precise Biometrics Precise 250 MC</string>
<string>Precise Biometrics Precise 200 MC</string>
<string>RSA RSA SecurID (R) Authenticator</string>
+ <string>YubiKey NEO Composite</string>
+ <string>YubiKey NEO CCID</string>
</array>

<key>Copyright</key>

RFID-Reader mit Debian

Wenn der RFID-Reader (in meinem Fall der ACR122) unter Debian einfach nicht funktionieren will, obwohl der Kernel anzeigt, daß er das Gerät gefunden hat. Und der pcscd ähnliche Meldungen ausspuckt:

00410836 ccid_usb.c:645:OpenUSBByName() Can't claim interface 001/008: Device or resource busy

Dann nimmt vermutlich das falsche Kernel-Modul das Gerät unter beschlag. Folgendes half bei mir, den RFID-Reader endlich zum Leben zu erwecken. In /etc/modprobe.d/rfid-blacklist.conf (Datei anlegen, da sie standardmäßig nicht existiert) folgende Zeilen einfügen:

blacklist pn533
blacklist nfc

Raspberry Pi als C64-Emulator

Der Raspberry Pi ist ein vielseitiges Gerät. Während mein erster Raspberry Pi seine Arbeit als NTP-Server mit GPS verrichtet, habe ich versucht auf dem zweiten einen C64-Emulator zum laufen zu bringen. Der Anfang war ein wenig holprig, aber zum Schluß habe ich es geschafft.

Mein erster Versuch war einfach mit dem Standalone VICE, wie in „how to install/run C64 emulator VICE on your PiMAME“. Der Emulator funktionierte bestens, ich konnte ihm jedoch keinen Ton entlocken. Bei der Suche nach einer Lösung stieß ich auf ChameleonPI, ein fertiges Disk-Image mit einem Haufen an Emulatoren und einer hübschen grafischen Oberfläche. Die Installation ist denkbar einfach. Auf dem Mac beschränkte es sich im Grunde auf:

diskutil list  # Devicenamen der SD-Karte rausfinden (bei mir /dev/disk3)
diskutil unmountDisk /dev/disk3  # SD-Karte unmounten
sudo dd bs=1m if=chameleon.v032.img of=/dev/rdisk3  # Achtung, raw disk verwenden!
diskutil unmountDisk /dev/disk3  # Nochmal auswerfen, weil OS X sie automatisch gemountet hat

Nach dem Start wurde ich von einem netten Menü zur Auswahl des Emulators begrüßt. Der USB-Joystick funktionierte auch und sogar der Ton schien zu funktionieren. (Zumindest im Menü). Ich habe zum Test ein Disketten-Image auf den Pi kopiert und wurde erneut enttäuscht. Kein Ton. Obwohl ich ALSA als Sound-System eingestellt habe, bliebt der Emulator stumm. Erst ein Post im Raspberry-Pi-Forum von Frank Buß brachte mich auf die Lösung. Die Firmware des Pi mußte aktualisiert werden. Zum Glück war das nicht weiter schwer:

sudo apt-get install rpi-update
sudo rpi-update

Nach dem Reboot funktionierte dann der Sound auch im C64-Emulator.

Bei meinen Versuchen mit diversen Spielen mußte ich dann noch feststellen, daß es gelegentlich etwas ruckelte. Ich habe meinen Pi aus diesem Grunde auf 900 MHz übertaktet, was das Problem bei mir behob.

FusionDrive ist keine Zauberei

Wie in „Fusion drive on older machines? YES!“ beschrieben, läßt sich ein FusionDrive aus beliebigen Datenträgern zusammenbauen. Mir ist noch unklar, wie FusionDrive bestimmt, welche Platte für die häufig benötigten Dateien verwendet werden soll. Scheint sich wohl um irgendeinen Automatismus zu handeln.

Eines ist damit klar. Ein Mac mit einem FusionDrive hat keine Hybrid-Festplatte wie bei ReadyDrive unter Windows. Es sind einfach eine Festplatte und eine getrennte SSD. Alles weitere wird vom Betriebssystem erledigt.

SSH via Back to My Mac

„Back to My Mac“ ist eine nette Sache, um mal schnell auf den Mac Zuhause zu kommen. Doch die Bildschirmfreigabe kann recht bandbreitenhungrig sein oder die Bedienung wird recht schnell zum Geduldsspiel. Eher unbekannt ist die Möglichkeit, Back to My Mac mit SSH zu verwenden.

Normalerweise funktioniert Back to My Mac, indem es im Hintergrund automagisch ein VPN zwischen den Rechnern aufbaut und dann einfach die Bildschirmfreigabe darüber tunnelt. Da es sich bei dem VPN wirklich um ein normales IPSec-VPN handelt, ist man nicht auf die Bildschirmfreigabe beschränkt. Man kann genausogut auch FTP oder HTTP durch dieses VPN schieben. Oder wie im Folgenden beschrieben: SSH.

Hierzu braucht man seine Back-to-My-Mac-Domain. Diese kann man sich mit mDNS -E ausgeben lassen. Die Domain sollte so aussehen: 12345678.members.btmm.icloud.com. (Die Nummer wird selbverständlich anders sein) Damit kann man sich nun mit Macs verbinden, die zu diesem iCloud-Konto gehören, man muß nur deren Hostnamen kennen. Möchte ich mich nun mit meinem iMac („Jupiter“) verbinden, muß ich einfach nur ssh jupiter.12345678.members.btmm.icloud.com. eingeben. Und weil ich nicht jedesmal diesen langen Hostnamen eintippen will, habe ich in der ssh_config(5) einen Alias angelegt.

Falls die Verbindung nicht funktioniert, sollte man zuerst sicherstellen, daß Back to My Mac auch wirklich funktioniert. Hierzu sollte man einmal eine Verbindung via Bildschirmfreigabe versuchen. Auch sollte man SSH („Entfernte Anmeldung“) auf dem Ziel-Mac aktiviert haben. (duh!)

Edit: Titel korrigiert

Edit 2: Auf Mountain Lion gibt es mDNS nicht mehr. Stattdessen kann man dns-sd -E verwenden.

Felder für Sortierung in iTunes

Sortieren, aber richtig


Eine kaum beachtete Funktionalität in iTunes ermöglicht es, die Sortierung von Songs/Alben anzupassen. Als Beispiel habe ich mal die „Café del Mar“-Alben hier genommen. Hätte ich iTunes alleine die Sortierung überlassen, wären die Alben einfach alphabetisch sortiert worden. Ich hätte also Catorce (14) vor Cinco (5) vor Cuatro (4) usw.

Das ist natürlich totaler Quatsch. Glücklicherweise kann man in iTunes den Songs zusätzliche Metadaten mit auf den Weg geben, die nur zur Sortierung verwendet werden. Diese finden sich bei den Song-Informationen auf der Registerkarte „Sortierung“. Ich habe dort im Feld für „Album für Sortierung“ den Album-Titel nochmal eingetragen, jedoch die Nummer einfach als Zahl angegeben. Während also im Feld für das Album weiterhin „Volumen Cuatro“ steht, habe ich im entsprechenden Feld für die Sortierung „Volumen 4“ eingetragen. Nachdem ich diese Felder bei allen „Café del Mar“-Alben ergänzt habe, erschienen diese, wie im Bild am Anfang dieses Artikels.

pfSense auf der Soekris net4801

Dies ist eigentlich nur eine Notiz an mich, für den Fall, daß ich es mal wieder brauchen sollte.

Wenn die pfSense nach der Installation auf der CF-Karte auf der Soekris nur noch Meldungen wie READ_DMA timed out ausspuckt, muß man DMA deaktivieren. Einfach in der /boot/loader.conf folgende Zeile einfügen:

hw.ata.ata_dma="0"

 


Danach bootet die pfSense auch wieder.

 

Retrofieber mal wieder

Das Retrofieber hat mich wieder gepackt. Ich habe meinen Commodore 128 D(CR) wieder aus dem Keller geholt. Das Netzteil ist immer noch kaputt. Es gibt nur ein lautes Brummen von sich und der Rechner macht nix. Ich habe das Netzteil erstmal ausgebaut. Alles scheint noch am rechten Ort zu sein. Muß ich mal in Ruhe durchchecken (lassen).

Gleichzeitig habe ich mir auch noch eine ZoomFloppy gekauft, in der Hoffnung, meine alten C64-Disketten mal auszulesen. Ich habe meine standalone 1571 daran angeschlossen und konnte zu meiner Verwunderung fast alle Disketten problemlos am Mac auslesen.

Jetzt checke ich regelmäßig eBay nach interessanter alter Commodore-Hardware. Wenn einer meiner Leser noch irgendwas loswerden möchte, kann er sich bei mir melden.

Dropbox

Must-have Webdienst


Ohne Dropbox könnte ich nicht mehr leben. Ich kann damit nicht nur einen Ordner zwischen verschiedenen meiner Rechner synchronisieren

sondern auch Ordner mit anderen Dropbox-Usern teilen. Und das ganze funktioniert sogar zwischen Windows, Mac und Linux.

Und dank des Public-Ordners kann ich auch mal eben eine Datei per http zugänglich machen, ohne diese mit (s)ftp/scp/… irgendwo heraufladen zu müssen. Auch von nicht-Nerds zu bewerkstelligen.

Wen ich jetzt von Dropbox überzeugen konnte, der möge sich über meinen Referral-Link anmelden. Für jeden User, der sich darüber anmeldet, bekomme ich zusätzlichen Speicherplatz.

Einblicke in die andere Dimension