Axel E. Fischer fordert…

Wenn Politiker ihre Ahnungslosigkeit über das Internet demonstrieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie zum Spott im Internet werden. Axel E. Fischer, CDU, forderte ein Vermummungsverbot im Internet und erschuf ein neues Meme. Twitter ist voll von Axel E. Fischer fordert-Parodien. Hier sind meine Favoriten:

  • Axel E. Fischer fordert Zahnersatz für Bluetooth-Geräte.
  • Axel E. Fischer fordert Buchpreisbindung für Facebooks.
  • Axel E. Fischer fordert Homoehe in heterogenen Netzwerken.
  • Axel E. Fischer fordert Verdummungsverbot für CDU-Politiker.
  • Axel E. Fischer fordert Strafgebühr für nicht zurückgespulte Youtube-Videos.
  • Axel E. Fischer fordert Tierheime für LOLcats.
  • Axel E. Fischer fordert Fangquoten für Fail-Whales.
  • Axel E. Fischer fordert Pflaster für Schnittstellen.
  • Axel E. Fischer fordert Hafensteuer für Ports.
  • Axel E. Fischer fordert Überrollbügel für Rickrolls.

Hier noch mehr Forderungen.

Plesk 10.0.1

Hmm, Update auf Plesk 10.0.1 von 9.5.3 ist durchgelaufen. Geriet ein wenig ins Stocken beim Spamassassin/spamd. Aber nachdem ich spamd manuell abgeschossen habe, lief der Rest durch. Die 25 sw-engine-cgi-Instanzen beunruhigen mich ein wenig, aber es scheint alles zu funktionieren. Falls nicht, ist Plesk schuld :)

R.I.P. Benoît Mandelbrot

Der Entdecker der nach ihm benannten Mandelbrot-Menge verstarb bereits am 14. Oktober.

Die Fraktale haben mich schon seit meiner Jugend fasziniert. Ich habe in der 7. Klasse schon Programme auf meinem C64 geschrieben, um Fraktale zu berechnen. Damals mußte man noch Stunden warten, um ein Fraktal in 160✕200 Pixeln zu errechnen.

Serienherbst 2010

Diese Woche geht er richtig los, der Serienherbst. Während die Sommerserien wie Warehouse 13, True Blood und Eureka (in 2 Wochen) ihr Staffelfinale haben, legen NCIS (alle beide), CSI (alle 3), House, The Mentalist, Castle, Bones und Fringe los.

Und wem das nicht genügt, findet noch neue Serien wie The Event oder Chase. Bestimmt gibt es noch viele andere Serien, die gerade anlaufen, doch diese haben meine Aufmerksamkeit erregt. Für Hinweise in den Kommentaren wäre ich dankbar.

Bei The Event bin ich mir noch nicht sicher, um was es geht. Auch der Trailer brachte da keine Klarheit.

Edit: Johnny Sixarms erinnerte mich daran, daß ich eine wichtige Serie vergessen habe: Caprica

Passenger für Rails-3-Entwicklung

Wie man den Phusion Passenger für die Entwicklung benutzt wurde schon an einigen Stellen beschrieben. In Verbindung mit Rails 3 gibt es eine kleine Falle. Folgt man diesen Anleitungen, wird die eigene Rails-3-Anwendung immer im Production-Mode laufen. Grund dafür ist die config.ru-Datei im Hauptverzeichnis der Anwendung. Damit erkennt Passenger die Anwendung nicht als Rails- sondern als Rack-Anwendung. Die Lösung des Problems ist einfach. Man benennt die Datei um, damit Passenger es nicht mehr für eine Rack-Anwendung hält. Möchte man aus irgendeinem Grund, diese Datei nicht nicht anfassen, muß man Passenger mitteilen, daß es die Rack-Anwendung im Development-Mode starten soll. Dazu muß man in der Apache-Konfiguration folgende Zeile einfügen:

RackEnv development

Damit sollte die Anwendung nach dem Restart auch tatsächlich im Entwicklungsmodus laufen.

Partieller UV-Lack in InDesign

UV-Lack ist eine beliebte Methode, um einem Druckprodukt noch zusätzlichen Glanz zu verleihen. Auf das Papier wird ein unter UV-Licht härtender Lack aufgetragen, der sich zu einer glatten und leicht glänzenden Oberfläche verhärtet. Soll der Lack nur auf bestimmte Flächen aufgetragen werden, muß man beim Design der Druckvorlage ein wenig Extraarbeit investieren. Dies ist eine kleine Anleitung, wie man das in InDesign macht.

Der UV-Lack wird beim Druck weitgehend wie eine Schmuckfarbe behandelt. Nach den üblichen 4 Druckfarben (C, M, Y und K) kommt der Lack zuletzt auf das Papier. Wie das zum Schluß aussehen kann, ist in dem Foto des Covers meines Ruby-Buches gut zu sehen.

In meinem Beispiel werde ich eine Lackschicht über einer Grafik aus Photoshop anlegen (s. Bild links). Damit das funktioniert, sollte die Grafik über einen Beschneidungspfad verfügen. Der kann entweder schon in der Datei vorhanden sein (Photoshop-Beschneidungspfad) oder von InDesign nachträglich erzeugt. (siehe Objekt -> Beschneidungspfad -> Optionen…) Vektorzeichnungen aus dem Illustrator sind eine Geschichte für sich, die ich hier aussparen werde. Soweit angegeben, sind alle Hotkeys für den Mac. Windows-Benutzer müssen die Command-Taste (⌘ oder auch Blumenkohl genannt) durch die Control-Taste ersetzen.

Lege zuerst in deinem InDesign-Dokument eine neue Vollton-Farbe in den Farbfeldern (F5-Taste) an. Die eigentlich Farbe ist dabei egal. Ich empfehle eine Farbe zu nehmen, die sofort ins Auge sticht, damit sofort auffällt, wenn jemand versucht das als echte Schmuckfarbe zu drucken. 100% Cyan sollten auffällig genug sein. Benenne die Farbe UV-Lack oder einfach nur Lack. Der Name sollte gut gewählt sein, da er auch im fertigen PDF wieder erscheint. Stelle im Druckfarben-Manager (recht gut versteckt im Menü bei den Farbfeldern) den UV-Lack als Transparent ein und gib ihm eine neutrale Dichte von 0.001 (s. Bild rechts). Wichtig ist auch, daß der Lack als allerletztes gedruckt wird. In der Tabelle im Druckfarben-Manager ist die Druckreihenfolge der Farben gut zu sehen. Der Lack sollte die höchste Zahl in der Spalte Abfolge stehen haben.

Als nächstes brauchst du noch ein Objektformat für die Flächen, die mit dem Lack bedruckt werden sollen. Lege hierzu ein neues Objektformat (⌘F7 oder im Menü unter Fenster -> Formate -> Objektformate zu finden) dafür an. Der Name des Formates ist egal, da er im fertigen PDF nicht mehr auftaucht. Aber um die eigene geistige Gesundheit nicht zu gefährden, empfehle ich Lackfläche oder schlicht Lack. Wähle bei der Liste Grundattribute auf der linken Seite den Punkt Fläche aus und weise auf der rechten Seite die Lack-Farbe dieser Fläche zu. Ganz wichtig ist, daß du das Häkchen bei Fläche überdrucken setzst, ansonsten würden alle Flächen unter dem Lack nicht gedruckt (ausgespart).

Dupliziere (⌥⇧⌘D) die Grafik, die du gerne mit UV-Lack überdrucken lassen möchtest und lege Sie in eine separate Ebene darüber. Beide Grafiken sollten dabei deckungsgleich verbleiben, ansonsten hat später die Lackfläche einen Versatz zur darunterliegenden Grafik. Natürlich könnte man so einen Versatz ganz bewußt als Designelement einsetzen, aber das überlasse ich dem ambitionierten Leser als Übung. Schalte alle darunterliegenden Ebenen ab, damit du dich auf die Ebene mit den Lackflächen konzentrieren kannst.

Wähle die (duplizierte) Grafik mit dem Direktauswahl-Werkzeug (A-Taste) aus. Der Beschneidungspfad um die Grafik sollte sichtbar werden. Konvertiere dann diesen Beschneidungspfad in einen Rahmen (Objekt -> Beschneidungspfad -> Beschneidungspfad in Rahmen konvertieren oder im Kontextmenü des Rahmens). Die duplizierte brauchst du nun nicht mehr und kannst sie löschen (⌫).

Zurück bleibt nur eine Kontur der ursprünglichen Grafik mit zwei diagonalen Linien darin. Wähle jetzt diese Kontur wieder mit dem normalen Auswahlwerkzeug (V-Taste oder ⎋-Taste) und weise ihr das Objektformat Lackfläche zu. Jetzt kannst du die darunter liegenden Flächen wieder einschalten. Die blaue Fläche sollte dabei exakt die darunterliegende Grafik verdecken.

Um zu testen, ob auch alles korrekt gelaufen ist, kannst du nun die Überdruckenvorschau (⌥⇧⌘Y oder im Menü unter Ansicht -> Überdruckenvorschau) aktivieren. Die blaue Fläche sollte nun durchscheinend werden und die darunter liegende Grafik sollte (blau eingefärbt) wieder zum vorschein kommen (s. Bild links). Sollte die Fläche weiterhin blau bleiben, überprüfe, ob du bei den Objekformaten das Überdrucken der Fläche aktiviert hast.

Das fertige PDF wird nur der Adobe Acrobat Professional durchscheinend – ähnlich wie bei der Überdruckenvorschau in InDesign – darstellen. Der Acrobat Reader und die Mac OS X-Vorschau wird die Flächen als deckend anzeigen. Im Acrobat Professional kannst du auch noch die Farben überprüfen. Wähle im Menü die Ausgabevorschau (Erweitert -> Druckproduktion -> Ausgabevorschau…). Der UV-Lack sollten unter den Volltonplatten auftauchen. Glückwunsch, das PDF ist fertig für den Druck. Ein fertiges PDF ersetzt nicht die Kommunikation mit der Druckerei. Du solltest die Druckerei zumindest vorwarnen, was auf sie zukommt.

Therapie gegen iOS 4-Schwerfälligkeit auf dem iPhone 3G

Das iPhone 3G ist anscheinend iOS 4 nicht ganz gewachsen. Apple läßt zwar das Update auf dem Gerät zu, doch nach anfänglicher Freude wird das Gerät fast unbenutzbar träge.

Ein Trick, der bei mir funktioniert hat, war das Abschalten von Spotlight. Gut versteckt in den Einstellungen finden sich unter Allgemein > Home-Taste > Spotlight die dazugehörigen Optionen. Dort habe ich alle Häkchen ausgemacht und danach das Telefon rebooted. Mein iPhone funktioniert seitdem wieder wie es soll.