Firefox 0.9

Firefox LogoGestern noch schrieb ich über Thunderbird, heute veröffentlicht das Mozilla-Projekt eine neue Version von Firefox. Firefox ist im Gegensatz zu Mozilla als reiner schlanker Browser gedacht. Mozilla enthält dagegen auch einen E-Mail- und Newsclient.

Firefox screenshotIn der Version 0.9 kommt Firefox mit einem neuen Theme daher. Leider finde ich dieses Theme einfach nur grottenhäßlich. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an alternativen Themes. (Im Screenshot rechts ist das Apollo-Theme zu sehen) Der Popup-Blocker und die JavaScript-Optionen schonen Nerven indem sie lästige Werbepopups sowie nervige JavaScript-Spielereien blockieren können.

Der Umstieg vom IE ist auch relativ schmerzlos, da der Firefox die Bookmarks des IE importieren kann. Auch kann er die Bookmarks im Favoritenverzeichnis des IE ablegen. Damit kann man bei nichtgefallen jederzeit wieder zurückkehren und die neugewonnen Bookmarks mitnehmen. (Aber wer geht schon wieder zurück?)

Der Donnervogel

Thunderbird LogoLange Zeit habe ich Mulberry benutzt, weil es der einzige E-Mailclient war, der IMAP4, LDAP und PGP/GnuPG vernünftig beherrschte und gleichzeitig für Linux und Windows verfügbar war. Während Mulberry immer noch ein solider Client ist, so kostet es ein wenig (nicht, daß es nicht den Preis wert wäre) und die kryptographischen Plug-ins kosten nochmal extra. Außerdem wirkt die Oberläche ein wenig altbacken.

ThunderbirdIm Schatten des großen Mozilla und somit weitgehend unbemerkt hat sich ein weiterer E-Mailclient entwickelt. Thunderbird kann inzwischen alles, was man von einem modernen Client erwartet. Und sogar noch etwas mehr. Wie jeder moderne E-Mailclient beherrscht es POP3, IMAP4 und SMTP (wahlweise verschlüsselt oder unverschlüsselt). Adressen können in LDAP abgelegt werden und es gibt auch Plug-ins, um E-Mails mit S/MIME bzw. PGP zu verschlüsseln. Ein trainierbarer Junkmailfilter hilft einem dabei, die lästige Werbemails auszusortieren. Laptopbenutzer werden den Offline-Mode zu schätzen lernen. Damit werden IMAP-Ordner lokal heruntergeladen und können danach ohne Netzverbindung benutzt werden. Kehrt man aus dem Offline-Mode zurück, werden alle lokalen Änderungen mit dem Server synchronisiert (lokale gelöschte E-Mails werden auf dem Server gelöscht, geschriebene Mails werden abgeschickt, …)

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der Support für NNTP, mit dem sich Usenet Diskussionsforen benutzen lassen. Bis zum ultimativen E-Mailclient fehlt Thunderbird nur noch Support für Sieve. Wenn ich aus meinem E-Mailclient die Sieveskripte auf dem Server bearbeiten kann, dann habe ich den Client für mich gefunden.

Ein Webserver in PHP

PHP LogoWie ich soeben auf Slashdot herausfand, hat irgendein verrückter (und offensichtlich gelangweilter) Programmierer einen Webserver in PHP geschrieben. Und damit das ganz nicht zu einfach ist, bringt dieser auch einen eigenen TCP/IP Stack mit.

Dies erinnert mich an den PS-HTTPD, einen Webserver in Postscript. Jetzt warte ich nur noch darauf, daß jemand ein ganzes Betriebssystem in PHP schreibt. Oder zumindest einen vernünftigen Texteditor, der Emacs ablöst. ;)

Bluetooth jetzt mit Nachbrenner

Bluetooth LogoMehrere Nachrichtenseiten im Internet berichten, daß Bluetooth dank einer neuen Spezifikation demnächst mit bis zu 2.1Mbps/s Daten durch den Äther schicken kann. EDR (Enhanced Data Rate) soll dies möglich machen. Gleichzeitig soll EDR jedoch nur halb so viel Energie benötigen, was sich auf die Laufzeit von Handys und Handhelds positiv auswirken soll. EDR baut auf die Bluetooth 1.2 Spezifikation auf, wodurch es auch mit aktuellen Geräten kommunizieren kann.
Interessanterweise konnte ich bislang noch nichts dazu auf den Seiten der Bluetooth SIG finden. Ich frage mich also, woher die ganzen Webseiten ihre Informationen beziehen.

McDonald’s demnächst mit SuSE Linux

Wie Novell in einer Presseerklärung berichtet, wird es für McDonald’s Deutschland IT Infrastruktur auf Basis von SuSE Linux implementieren.

Was heißt das nun für uns Geeks? Jobs für Linux-Admins bei McDonald’s vielleicht. Die Speisekarte wird wohl davon eher unbeeindruckt bleiben. Eine Sonderaktion für Linux-Geeks wäre aber durchaus wünschenswert. Mein Vorschlag wäre: Wer in einem T-Shirt mit einem SuSE-Logo kommt, bekommt die Sparmenüs nochmal günstiger. Oder es gibt bei jedem Happy Meal einen Geeko oder eine SuSE CD. (Man wird doch wohl noch träumen dürfen?)

Wird Linux zu fett?

Auf OSNews findet sich ein Artikel, in dem die immer fetter werdenden Linux-Distributionen angeprangert werden. Daß auch Linux gegen einen schleichenden Bloat nicht immun ist, dürfte jedem klar sein. Doch den Großteil des Bloats machen die Desktop-Systeme aus. Gnome und KDE haben sich als die Desktop-Systeme auf Linux herauskristallisiert. Dadurch ist ein anderes Desktop-System nahezu in Vergessenheit geraten.

Die Rede ist vom Urvater der Unix-Desktops, CDE. KDE schickte sich Anfangs an, ein freier Ersatz für CDE zu werden. (Die Namensähnlichkeit ist nicht zufällig) CDE läuft auch auf älteren Systemen mit akzeptabler Geschwindigkeit. Ein Nachteil von CDE soll natürlich nicht verschwiegen werden. CDE ist immer noch ein kommerzielles System. Weder der Quelltext ist frei verfügbar, noch ist es kostenlos. Meistens findet man CDE nur auf kommerziellen Unixen wie Solaris oder AIX. Doch zumindest für Linux gibt es von Xi Graphics (den meisten vermutlich als Hersteller von bekannt) ein CDE-System. In Deutschland kann man dieses CDE-System bei ixsoft bestellen.

Die OpenGroup könnte hier CDE öffnen, so wie sie es schon im Mai 2000 mit Motif (nun OpenMotif) getan hat. Ein solcher Schritt könnte sicher die Beliebtheit von CDE steigern.

YumYum Ramen

Die Thailändische Firma YumYum macht IMHO die leckersten Ramen. Die Instantsuppen sind sehr lecker und angenehm scharf (sprich, für den deutschen Durchschnittgaumen zu scharf), obwohl ich sie meistens noch mit 2-3 Tropfen von Dave’s Insanity Sauce verfeinere. Dazu noch gekochtes Ei. Mjam, lecker!

RSS-Reader für Palm

Hand/RSS IconHandRSS Screenshot
Viele Websiten – insbesondere Blogs – bieten eine Zusammenfassung ihrer Artikel als sogenannte RSS-Feeds an. Diese werden in der Regel als RDF angeboten. Da sich nacktes XML eher mühsam liest, braucht man ein passendes Programm dafür. Auf dem Palm empfiehlt sich Hand/RSS von Stand Alone, Inc.. Man kann im Programm beliebige RSS-Feeds eintragen. Das Programm aktualisiert diese Feeds dann entweder selbständig über das Internet oder beim HotSync (vorausgesetzt man hat das passende Conduit installiert). Wenn eine Webseite nur einen gekürzten Ausschnitt der Artikel anbietet, kann man aus Hand/RSS heraus direkt den Browser aufrufen, der einen zu der Webseite führt. Man könnte natürlich auch einzelne Einträge per E-Mail weiterleiten. Leider funktioniert das auf meinem Tungsten T3 nicht, weil Hand/RSS bislang nur MultiMail und nicht das im Tungsten T3 eingebaute VersaMail unterstützt.

Maniac Mansion und Zak McKracken reloaded

Im Jahre 1987 und 1988 veröffentlichte LucasArts zwei fantastische Spiele, die sich noch heute einer großen Beliebtheit erfreuen. Wer damals keine Möglichkeit hatte diese Spiele zu erleben, hat jetzt eine neue Chance. LucasFan Games hat diese Spiele neu veröffentlicht: Maniac Mansion und Zak McKraken and the Alien Mindbenders

Das gibt wieder lange durchzockte Nächste.