MTAmazon-Fricklerei

MTAmazon ist an sich ein nettes und nützliches Plug-in für Movable Type würde es auch Links zu Amazon.de generieren. Nach ca. 2h Sucherei und unzähliger Sackgassen habe ich nun doch alle Teile des Puzzles zusammengetragen und MTAmazon tatsächlich Links zu Amazon.de abgerungen. Hierzu waren an einigen Stellen Änderungen in der MTAmazon.pm notwendig. Die Änderungen sind hier hervorgehoben.

my $url = “http://webservices.amazon.de/onca/xml3?t=$associateid&“ .
“dev-t=$devtoken&“ .
“$method=$search&“ .
“mode=$line-de&type=$format&page=$page&f=xml&locale=de“;

Angeblich soll Version 3.0 von MTAmazon die Locales ohne Änderungen am Code umschalten können sollen. Das Announcement von Version 3.0 ist schon über 1,5 Jahre alt. Seitdem scheint sich nichts mehr getan zu haben. Schade drum.

Die Zylonen fliegen weiter

Ich muß es irgendwie verschlafen haben. Gestern erfuhr ich, daß die Galactica-Miniserie endlich als vollwertige TV-Serie fortgesetzt wurde. Schon kurz nach Ausstrahlung der Miniserie war klar, daß Galactica wieder als Serie gedreht wird. Bislang wußte ich nur nicht, wann sie endlich ausgestrahlt werden sollte. Nun erfuhr ich gestern, daß schon 2 Folgen gelaufen sind. Das mußte ich sofort nachholen und muß sagen, daß die Serie die Stimmung des Piloten sehr gut einfängt und weiterspinnt.
Als Serienjunkie sage ich nur: sehr sehenswert

Naval Criminal Investigative Service

Serien wie C.S.I. und J.A.G. erfreuen sich großer Beliebtheit. Was läge also näher, als die Ideen der beiden Serien zu verschmelzen? Heraus kommt dabei N.C.I.S.. Die Leute vom N.C.I.S. werden immer dann gerufen, wenn es um einen Fall gibt, in den Angehörige der Militärstreitkräfte der USA verwickelt sind.
Die Serie wurde als eine Art Spin-Off von J.A.G. gestartet. In einer Doppelfolge von J.A.G. untersuchen die Agenten des N.C.I.S. den Tod von Lt. Loren Singer (Nanci Chambers). Dies ist mehr oder weniger der Pilotfilm zur Serie.
Inzwischen ist N.C.I.S. schon in der zweiten Staffel. (Wie konnte ich eine ganze Staffel verpassen, bevor ich auf die Serie aufmerksam wurde?) Neben so bekannten Schauspielern wie Mark Harmon (Bekannt aus Chicago Home und der Seifenoper Flamingo Road) und David McCallum (Bekannt aus Der Mann von U.N.C.L.E. (zuletzt auf hr3 in der Late Lounge gesichtet)). Nicht vergessen sollte man auch Pauley Perrette, die eine geekig-süße Goth-Labortechnikerin namens Abby spielt.
Mein Urteil als Serienjunkie: sehenswert.

Was macht man mit einer Origin 2000?

Mein $CHEF hat sich vor einiger Zeit günstig eine Origin 2000 mit 16 Prozessoren (á 140MHz) auf eBay ersteigert. Diese steht nun in der Firma und sieht beeindruckend aus. Frißt auch beeindruckend viel Strom. (Weshalb sie nur alle Jubeljahre mal eingeschaltet wird) Könnten wir eine sinnvolle Anwendung für dieses Schätzchen finden, wäre sie mehr als nur ein überdimensionaler Türstopper. (Nein, Seti@Home ist nicht wirklich sinnvoll) Ich hatte schon vorgeschlagen, daß wir die Sybase-Datenbank von TimeLine darauf installieren, aber diese würde die Maschine wohl kaum auslasten. Was macht man also mit einer solchen Mörderkiste in einer kleinen Firma, die sich auf Schulungen und Service für Firmenkunden spezialisiert hat?

Lesestoff gratis

Ich kann mich noch daran erinnern, als O’Reilly die ersten Bücher im O’Reilly Open Books Project veröffentlichte. Damals waren es ca. 3-4 Bücher. Lange Zeit habe ich diese Seite vergessen. Nun fiel es mir durch Zufall wieder ein. Inzwischen hat O’Reilly viele der alten, nicht mehr in Druck befindlichen, Bücher als Open Books veröffentlicht. Eine willkommene Quelle für Leseratten wie mich.

Alte Unixmaschinen sterben nicht

Gestern habe ich bei einem Kunden was interessantes entdeckt. Da steht doch in der Ecke eine schwarze Kiste mit der Aufschrift „Motorola“. Auf dem dazugehörigen Terminal ist ein Login-Prompt zu sehen. Ich fragte also die Mitarbeiter nach dem Login und war kurze Zeit später drin. Ein uname(1) liefert dann interessantes zutage: „UNIX_System_V 4.0 R40V4.4 m88k mc88110“. Diese Kiste läuft dort wohl schon seit mind. 10 Jahren ohne irgendwelche Probleme. Faszinierend.

Ein wenig Sorgen bereitet mir dann die Motorola-Maschine doch. Sollte sie eines Tages den Geist aufgeben, dann wird es mit einem Ersatz schwierig. Nicht, daß die Maschine irgendwelche Zeichen ihres baldigen Ablebens von sich gegeben hätte, doch ohne das Gerät kann der Betrieb nicht laufen. Aber ich hoffe, daß diese Kiste noch mind. 10 weitere Jahre hält.

Wo bekommt man eigentlich so ein funktionierendes Gerät heute noch her, wenn man es für seine private Sammlung haben möchte? eBay sieht da eher mau aus.

Impressum

Ich war bislang der Meinung, daß ein Impressum auf einer Website eher was für Firmen wäre. Wie ich nun erfahren habe, ist ein Impressum Pflicht für alle Webseiten im Internet, die über eine temporäre Testseite hinausgehen. Ich bin nun also der lästigen Pflicht nachgekommen, und habe auf meiner Hauptseite einen Link zu einem Impressum eingerichtet. Zwar gibt es im Internet keine wirkliche Anonymität, doch eine Pflicht mich zu erkennen zu geben macht mich schon wieder sehr rebellisch.

Im Gegensatz zu vielen anderen Webseiten, wird man bei mir keinen Disclaimer finden. Wer sich öfters im Internet auf privaten Homepages herumtreibt, wird sicher schon darüber gestolpert sein:

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantwortern hat. […]
Ich distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seiten auf meiner Homepage[…]

Ein solcher Disclaimer hat ungefähr genauso viel rechtliche Relevanz wie ein Pfund Mett – nämlich gar keine. Daniel Rehbein erklärt auf seinen Webseiten das oben genannte Urteil gut verständlich. Wer also so einen Disclaimer auf einer Webseite findet, kann davon ausgehen, daß der Betreiber das Urteil gar nicht gelesen hat, es nicht verstanden hat oder schlichtweg das ganze von einer anderen Seite kopiert hat, deren Betreiber vermutlich es genausowenig verstanden hat.

Tungsten T5 eher enttäuschend

PalmOne hat den Tungsten T5 endlich veröffentlicht. Ein Blick auf die Specs ist eher enttäuschend. Die CPU ist mit 416MHz getaktet. Kaum ein Unterschied zum Tungsten T3 (400MHz). Das langerhoffte Wi-Fi ist nicht dabei. Und auch aus Palm OS 6 wurde nichts. Der T5 wird mit Palm OS 5.4 ausgeliefert. Ich hoffe ja immer noch auf eine nachträgliche Upgrademöglichkeit auf Palm OS 6. Das einzig herausstechende Feature ist der 256MB große Speicher mit 160MB Flash-RAM, das vor Datenverlust schützt, wenn man den Akku mal leergelutscht hat. Das Flash-RAM kann außerdem als ein Datenträger am PC benutzt werden. Gleiches gilt scheinbar auch für die eingesteckten SD/MMC-Karten. Kein Grund mehr, Software wie CardExport zu benutzen.

Sieht so aus, als könnte ich das für den T5 zusammengesparte Geld für was anderes ausgeben, da ich meinen Tungsten T3 wohl noch eine Weile benutzen werde.

Immer wieder neues zum Tungsten T5

Es kristallisieren sich immer mehr Details zum Tungsten T5 heraus. Fast alle durchgesickerten Informantionen deuten darauf hin, daß der Tungsten T5 kein Wi-Fi (hierzulande als WLAN bekannt) haben wird. Schade eigentlich, war doch gerade die Kombination von Bluetooth und Wi-Fi das entscheidende Feature, was mich am Tungsten T5 interessiert hat.