Datenroaming from Hell

Ich bin demnächst ein paar Tage in Polen und möchte gerne auf Internet auf dem Smartphone nicht verzichten. Ich habe also bei T-Mobile (meinem Mobilfunkprovider) geschaut, wie ich im Ausland ins Internet komme, ohne meine Organe verkaufen zu müssen.

Roaming_-_günstig_im_Ausland_telefonieren_und_surfen___Telekom

Der Standardtarif („In allen Tarifen voreingestellt“) ist indiskutabel. Wer das verbrochen hat, verdient einen besonderen Platz in der Hölle.

Da ich nicht ganz eine Woche in Polen bin, fiel mein Blick zuerst auf den „Travel&Surf“-Tarif für 7 Tage. Aber 150 MB für 7 Tage für 15€ ist einfach nur lachhaft. Die 150 MB würden vielleicht für einen Tag reichen. Und der Preis ist ist völlig inakzeptabel. (0,10€/MB)

Ich habe zum Schluß die Flat für 20€ genommen. Da wird mein monatliches Inklusiv-Volumen verwendet. In Deutschland bin ich meist in irgendwelchen WLANs eingebucht, und verbrauche mein Inklusiv-Volumen kaum, es bleibt also ausreichend Volumen über. Die 20€ sind immer noch horrend, aber alle Alternativen sind noch schlimmer.

Sollte ich demnächst wieder öfters Polen sein, werde ich mich nach Prepaid-Optionen direkt in Polen umschauen müssen.

Abenteuer T-Punkt

Möchte man im T-Punkt etwas erledigen, sollte man viel Zeit mitbringen. Dies ist kein Ort für ungeduldige Menschen. Ich wollte für mich einen DSL-Anschluß beantragen und gleichzeitig für meine Mutter einen etwas günstigeren Anschluß aussuchen. Zuerst durfte ich ca. 45min in der Warteschlange verbringen, bevor ich überhaupt drankam. Vor mir waren 2 Leute, die nur einen neuen Telefonanschluß haben wollten. Ich ahnte also schon, daß mein Anliegen bei diesem Tempo einiges an Zeit beanspruchen würde. Irgendwann waren diese 2 Leute abgefertigt und ich kam dran.

Eigentlich ganz simpel: Für mich bitte T-ISDN Plus + Tarifinfo A (AOCD) und T-DSL 6000 + FastPath und T-Online flat classic und eine Cola. Zuerst versuchte mir der Telekom-Mensch T-ISDN Time anzudrehen, was 4€/Monat extra ausgemacht hätte. Das ist zwar nicht die Masse, aber ich wollte den billigsten ISDN-Anschluß. Beim ISDN-Anschluß stelle sich heraus, daß der derzeitige Anschluß in der Wohnung an einem besonderen Strang hängt. Damit ich in den Genuß von ISDN kommen kann, muß also ein Techniker erstmal vorbeikommen und was umschalten. Dazu muß ich auch anwesend sein. Also habe ich den Termin anfang des nächsten Monats gelegt. Nun wurde es schwierig. Da der neue Anschluß noch nicht besteht, kann ich kein DSL darauf beantragen. Der freundliche Mensch vim T-Punkt nahm sich dessen an, und versprach den DSL-Anschluß anzumelden, sobald der ISDN-Anschluß geschaltet ist. Richtig schwierig wurde dann T-DSL 6000 mit T-Online flat classic. Zwar wird dies seit kurzem von der Telekom angeboten, doch die Software der Telekom erlaubt es bislang nicht, diese Tarifkombination zu buchen. Da ich den DSL-Anschluß aber sowieso nicht beantragen kann, bevor ich den ISDN-Anschluß habe, versprach mir der T-Punkt-Mensch zu versuchen, diese Kombination zu beantragen, wenn diese bis dahin verfügbar ist. Dagegen war die Umstellung der Leitung meiner Mutter von ISDN auf Analog sowie der Umstieg von T-Online flat max auf den 3GB Volumentarif ein Kinderspiel. Nur 2,5h nachdem ich den T-Punkt betrat, verließ ich ihn wieder. Was für ein Glück, daß ich so ein geduldiger Mensch bin.

Telekom, Telekom, Telekom

So, und wieder mal mit der Hotline rumtelefoniert. Der Einspruch gegen die zweiten 49,95€ lag wohl im Computer vor zur Prüfung, doch seit dem letzten Anruf bei der Hotline (am 20. August), hatte sich wohl nichts getan und daraufhin wurde die Mahnung losgeschickt. Uhm, ja … seit über 2 Wochen gammelt mein Einspruch im Computer und es tut sich nichts.

Interessant war auch die Erklärung, wie es überhaupt dazu kam, daß die ersten 49,95€ berechnet wurden. Bei der Aktion wurde ich ja von jemandem von T-Com angerufen. Der hatte meinen Auftrag erst am 1. Juni weitergegeben. Die Aktion lief jedoch (zu diesem Zeipunkt) nur bis zum 31. Mai. Daraufhin hat man mir den „Produktwechsel“ berechnet.

Der aktuelle Stand ist wie folgt: Die Mahnung wird zurückgezogen und die 49,95€ werden per Blitzgutschrift uns wieder gutgeschrieben. Die ersten 49,95€ werden dann mit der nächsten Rechnung (hoffentlich) gutgeschrieben. Diese wird ja wohl so um den 19. September kommen, und die Damen am Telefon hoffte, daß es bis dahin klappen wird. Warten wir es ab.

Telekomrechnung, die unendliche Geschichte

Letztes Mal hatte ich noch im Scherz gesagt, daß meine Odysse mit der Telekom eine eigene Kategorie verdient hätte. Inzwischen habe ich die Kategorie eingerichtet, da diese Geschichte kein Ende zu nehmen scheint. Wer also die Vorgeschichte nachlesen möchte, kann das nun in der Katogienansicht tun, weil ich zu faul bin, alles zu verlinken.

Was in der letzten Folge geschah: Die freundliche Dame an der Rechnungshotline riet mir, die zuviel berechneten 49,95€ von der Rechnung abzuziehen und den Rest zu bezahlen. Heute erfuhr ich, daß in der Post (die altmodische Snailmail) sich eine Mahnung befand, die diese 49,95€ anmahnt. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mir das mal anschauen und morgen wohl (wieder) ein längeres Telefonat mit der Rechnungshotline der Telekom führen müssen.

In der Zwischenzeit frage ich mich, ob dies repräsentativ für die Telekom ist. Woher nimmt die Telekom ihre Hotline-Mitarbeiter und was bekommen diese Leute in der Anlernphase beigebracht? Und wäre es nicht an der Zeit für mich, einen anderen Anbieter zu suchen?

The Return of the Telekomrechnung

So langsam sollte ich dafür eine eigene Kategorie einrichten. Das scheint sich zu einem Fortsetzungsroman zu entwickeln. Wer die Vorgeschichte nicht mitbekommen hat, kann sie hier und hier nachlesen. Jetzt also die Fortsetzung der scheinbar endlosen Geschichte.

Die versprochene Blitzgutschrift aus der letzten Folge ist nie angekommen und wir haben – unsinnigerweise – den auf der Rechnung genannten Betrag überwiesen. Doch der richtige Hammer kam auf der aktuellen Rechnung. Da findet sich doch glatt nochmal ein Posten „Produktwechsel“ für 43,06€ (49,95€ incl. MWSt.). Jetzt sollen wir also zum zweiten Mal für den kostenlosen Produktwechsel bezahlen? Was für Leute stellt denn die Telekom in ihrer Hotline ein? Können die ein + von einem – nicht unterscheiden?

Also wieder einmal die Hotline angerufen. Die Nummer kenne ich ja inzwischen auswendig: 0800 3301020. Zuerst landete ich im Vertrieb (0800 3301000). Routingprobleme in der Telefonanlage der Telekom? Beim zweiten Versuch landete ich dann beim Rechnungsservice. Der Mensch sah sofort ein, daß der zweite Produktwechsel da nicht hingehört und riet mir, die 49,95€ vom Rechnungsbetrag abzuziehen. Blieben dann noch der ursprüngliche Produktwechsel. Der kommt… irgendwann.

Kreative Rechnungsführung bei der Telekom Reloaded

Letzten berichtete ich, daß die Telekom eine interessante Vorstellung von “kostenlos” hat. Heute flatterte also die neue Rechnung ins Haus. Wie nicht anders zu erwarten, war die Gutschrift darauf nicht zu finden.

Also schnell die 0800 330 1020 gewählt (ich sollte diese Nummer in den Kurzwahlspeicher ablegen). Nachdem ich dem Hotline-Menschen die Situation erklärt habe, legte er mich in die Warteschleife, während er das ganze klärte. Etwa 5min. lang hatte ich die Gelegenheit, die sich ständig wiederholende Warteschleifenmusik der Telekom anzuhören. (Kann ich dafür Schmerzensgeld verlangen?) Dann meldete sich der Mensch wieder und sagte mir, daß es tatsächlich ein Fehler sei, und bot mir an, den Betrag mit der nächsten Rechnung gutzuschreiben. Doch das kannte ich schon und habe mich nicht darauf eingelassen. Nun bekomme ich eine Blitzgutschrift, die hoffentlich in den nächsten Tagen eintrudelt. Warten wir es ab.

Kreative Rechnungsführung bei der Telekom

Vor kurzem rief ein Mitarbeiter der Telekom bei mir an, und bot mir an, meinen T-DSL Anschluß kostenlos auf 1, 2 oder 3Mbit/s aufzustocken. Da ich sowieso den schnelleren Anschluß haben wollte, war ich natürlich begeistert, die Wechselgebühr zu sparen. Der Anschluß wurde umgestellt und Downloads flitzen mit bis zu 180KB/s durch die Leitung.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, wäre es nicht die Telekom. Die Telekomrechnung flattert ins Haus und auf der Rechnung findet sich folgender Posten: Produktwechsel T-DSL für 43,06€ (knapp 50€ mit Umsatzsteuer). Eh? Hatte mir der Telekomheinz am Telefon nicht eine kostenlose Umstellung versprochen? 20 Anrufe zu diversen Telekomhotlines (glücklicherweise alle kostenlos) später fand ich endlich eine Person, die qualifiziert war etwas dazu zu sagen. Offenbar ist der Umstieg kostenlos. Dennoch wird die Umstellung in Rechnung gestellt. Dieser Betrag wird dann auf der nächsten Rechnung wieder gutgeschrieben.

Die Telekom hat also ca. 1 Monat Zeit, mit den 50€ Zinsen anzusammeln? Oder hofft die Telekom, daß die Kunden das bis zum nächsten Monat vergessen und es ihnen nicht auffällt, wenn in der nächsten Rechnung der Betrag doch nicht gutgeschrieben wird? Das ganze hinterläßt einen ziemlich dubiosen Eindruck.