Tungsten T5

Folgende Nachricht verursachte bei mir unkontrolliertes Sabbern. PalmOne wird wohl noch im November den Tungsten T5 herausbringen.

Einige werden jetzt sicher Fragen: „Moment, T5? Was ist aus dem T4 geworden?“. PalmOne ist da offensichtlich abergläubisch oder hat einen großen chinesischen Markt, auf den es Rücksicht nehmen muß. Jedenfalls wird es keinen Tungsten T4 geben.

Aber zurück zum T5. Der T5 wird als erster PDA mit Cobalt (aka. PalmOS 6) ausgeliefert. Damit soll zum ersten mal echtes Multitasking auf dem PalmOS-PDA möglich sein. Der Speicher wurde im Vergleich zum T3 auf 128MB verdoppelt. Und der Xscale-Prozessor läuft nun mit 520MHz (400MHz beim T3). Erfreulich ist, daß der T5 sowohl Bluetooth als auch Wi-Fi (hierzulande auch als WLAN bekannt) haben soll. Damit ist erfüllt der Tungsten T5 alle meine Verbindungswünsche. Weggefallen ist dagegen der Slider, der beim T3 die Eingabefläche verdeckt, damit ist der gesamte Bildschirm jederzeit sichtbar.

Auch T3-Benutzer werden sich freuen können. Einen Monat nach Release des T5 (also im Dezember) soll es auch ein Update auf Cobalt auch für den T3 geben. Da ich sowieso vorhabe, mir den T5 zuzulegen, werde ich auf meinen T3 wohl Garnet (PalmOS 5) belassen.

Nachtrag: Wie sich inzwischen herausgestellt hat, waren die Bilder des T5 ein Hoax. Unklar ist mir bislang, ob die technischen Daten ebenfalls aus der Luft gegriffen sind.

Spieleklassiker

Ich bin beim Aussortieren meiner alten CDs über Unreal (ohne Tournament ohne Jahreszahl dahinter) gestoßen. Ich beschloß, nochmal das Spiel anzuspielen um mir mal anzuschauen, wie die Grafik im Vergleich zu aktuellen Spielen noch so mithält. Nun, die Spiele sehen heutzutage noch viel realistischer und detailreicher aus. Allerdings hat Unreal eine einzigartige Atmosphäre, die ich bei neueren Spielen vermisse. Sofort hat mich das Spiel wieder gepackt und ich habe es nocheinmal komplett durchgespielt. Wieso hat es seitdem kein Spiel geschafft, mich so zu faszinieren? Jedes Jahr kommen diverse Ego-Shooter heraus, doch es fehlt ihnen an der besonderen Atmosphäre, wie man sie bei Unreal hat. Schade drum.

Half-Life 2 am Horizont

Wer heute Valves Steam startete, wurde von der Nachricht überrascht, Half-Life 2 „preloaden“ zu können. Das heißt aber noch nicht, daß es nun endlich verfügbar wäre. Spielen kann man es noch nicht. Erst wenn später auch eine Kaufoption verfügbar wird, wird man das Spiel auch freischalten können. Vorerst kann man sich allerdings nichtmal die unspielbare Version auf die Platte saugen. Offenbar ist der Ansturm zuviel für das Netzwerk.

Der Blogbau zu Babel

Die Vielzahl der Zeichenkodierungen im Internet bereitet einige Probleme, wenn unterschiedliche Encodings aufeinander treffen. Dies zeigt sich bei besonders deutlich Trackbacks. Während mein Blog auch UTF-8 benutzt, benutzen die meisten Blogs noch Latin-1 oder gar Windows-1252. Damit sehen Umlaute oder andere Sonderzeichen in meinen Trackbacks bei anderen Blogs ein wenig merkwürdig aus.

Meinem Verständnis nach sendet ein Blog beim Trackback-Ping den Inhalt des Artikels, an das „gepingte“ Blog. Hier müßte die Blog-Software vorher das Encoding des Ziel-Blogs testen und bei Bedarf mit recode/iconv den Text in das Encoding des Ziel-Blogs konvertieren.

VoIP und die Folgen

VoIP wird immer beliebter. Allerdings nicht zur Freude von allen. Die Mobilfunkanbieter könnten da nicht ganz so begeistert sein. Die UMTS-Tarife machen es möglich, mit VoIP über UMTS billiger zu telefonieren als über die normalen Sprachdienste. Zwar gibt es bislang keine Mobiltelefone, die VoIP beherrschen, doch Smartphones können in der Regel problemlos mit passender Software nachgerüstet werden.

Ich bin mir sicher, daß dies sich bald herumsprechen wird und dann werden die Mobilfunkanbieter unter Zugzwang stehen, entweder die UMTS-Tarife zu erhöhen, Sprachdienste zu verbilligen oder VoIP-Filter einzubauen.

Das Web nicht verstanden…

… scheint auch Renault. Ähnlich wie die Betreiber der Website der olympischen Spiele 2004 in Athen will auch Renault Links zur eigenen Website reglementieren. Offenbar hat es sich immer noch nicht herumgesprochen, daß solche Link-Policies unhaltbar und bestenfalls wirkungslos sind.

Andererseits… so eine Link-Policy führt nur dazu, daß die Leute aus Trotz die Website verlinken. Google sieht dies und prompt steigt der PageRank. Ich glaube, ich bin hier einer Verschwörung auf der Spur. Wo kommen denn die ganzen schwarzen Helikopter über dem Haus plötzlich her?

Bluetooth in Windows XP SP2

Während alle von der neuen Firewall und dem nichtausführbaren Stack im Service Pack 2 für Windows XP reden, ist es ganz still um ein anderes neues Feature. Microsoft hat es endlich geschafft, den ursprünglich für die Release von Windows XP versprochenen Bluetooth-Support nachzuliefern.

Mein kleiner USB-Bluetooth-Stick wurde korrekt erkannt, ohne daß ich die Widcomm-Software oder den Treiber des Herstellers explizit installieren mußte. Ich konnte also meinen Level-One-Stick direkt benutzen. Es war mir ohne weitere Probleme möglich, mein Nokia 6310 sowie meinen Tungsten T3 mit dem Rechner zu „pairen“. Die Kommunikation funktioniert völlig problemlos – sehr zu meiner Überraschung.

Cheat sheet für GRUB

Damit ich nicht immer die alte c’t 20/2000 ausgraben muß, wenn ich mal wieder den GRUB installieren will, ist hier eine kleine Zusammenfassung.

Die Konfigurationsdatei: /boot/grub/grub.conf

# Standardmäßig Linux starten
default 0
# Gib dem Benutzer 10 Sekunden Zeit, sich anders zu entscheiden
timeout 10
# Wir wollen ein (halbwegs) deutsches Layout im Bootloader
setkey y z
setkey z y
setkey Y Z
setkey Z Y
setkey equal parenright
setkey parenright parenleft
setkey parenleft asterisk
setkey doublequote at
setkey plus bracketright
setkey minus slash
setkey slash ampersand
setkey ampersand percent
setkey percent caret
setkey underscore question
setkey question underscore
setkey semicolon less
setkey less numbersign
setkey numbersign backslash
setkey colon greater
setkey greater bar
setkey asterisk braceright
display vga16
splashimage (hd0,0)/grub/debian.xpm.gz
# Das Bootmenü
title Debian GNU/Linux (2.6.7)
# hd(0,0) = /dev/hda1
kernel (hd0,0)/vmlinuz-2.6.7 root=/dev/hda5
title Windows XP
# hd(0,2) = /dev/hda3
chainloader (hd0,1)+1

Nun stage1, stage2 und e2fs_stage1_5 (letzteres auf das Dateisystem von /boot abstimmen) nach /boot/grub kopieren und mit grub(8) den eigentlichen Bootloader im Bootsektor installieren. (Die Zahl 16 in der zweiten Zeile muß angepaßt werden, je nachdem, wieviele Sektoren die erste Zeile als „embedded“ angibt.

embed /grub/e2fs_stage1_5 (hd0)
install /grub/stage1 (hd0) (hd0)1+16 p (hd0,0)/grub/stage2 /grub/grub.conf

Das sollte es gewesen sein. Jetzt kann man das System mit dem GRUB booten.

The Return of the Telekomrechnung

So langsam sollte ich dafür eine eigene Kategorie einrichten. Das scheint sich zu einem Fortsetzungsroman zu entwickeln. Wer die Vorgeschichte nicht mitbekommen hat, kann sie hier und hier nachlesen. Jetzt also die Fortsetzung der scheinbar endlosen Geschichte.

Die versprochene Blitzgutschrift aus der letzten Folge ist nie angekommen und wir haben – unsinnigerweise – den auf der Rechnung genannten Betrag überwiesen. Doch der richtige Hammer kam auf der aktuellen Rechnung. Da findet sich doch glatt nochmal ein Posten „Produktwechsel“ für 43,06€ (49,95€ incl. MWSt.). Jetzt sollen wir also zum zweiten Mal für den kostenlosen Produktwechsel bezahlen? Was für Leute stellt denn die Telekom in ihrer Hotline ein? Können die ein + von einem – nicht unterscheiden?

Also wieder einmal die Hotline angerufen. Die Nummer kenne ich ja inzwischen auswendig: 0800 3301020. Zuerst landete ich im Vertrieb (0800 3301000). Routingprobleme in der Telefonanlage der Telekom? Beim zweiten Versuch landete ich dann beim Rechnungsservice. Der Mensch sah sofort ein, daß der zweite Produktwechsel da nicht hingehört und riet mir, die 49,95€ vom Rechnungsbetrag abzuziehen. Blieben dann noch der ursprüngliche Produktwechsel. Der kommt… irgendwann.