Vom Mac-Hasser zum Mac-Freund in ca. 6 Monaten

Mein Chef konnte anfangs mit meinem Powerbook gar nix anfangen. Er meckerte immer, ich hätte mir besser einen richtigen Computer gekauft. Nun hat er sich am Montag einen iMac mini bestellt. Heute (Mittwoch) trudelte das gute Stück ein. Er packte es aus und hatte es in ca. 5 Minuten soweit lauffähig, daß die Bluetooth-Tastatur und Maus funktionierten und er per WiFi im Internet war. Das hatte er nun wirklich nicht erwartet. Von PCs war er fummeln und tricksen gewohnt, doch hier lief es einfach. Er wurde ganz blaß und meinte, daß wenn sich die Macs durchsetzen, wir wohl arbeitslos würden.

Naja, vielleicht werden wir noch ein Apple-Shop :)

Virtueller PC crasht sehr real

Für die tägliche Arbeit muß ich leider mich noch mit PCs und deren Software herumschlagen. Dies bedeutet, daß ich mit meinem Powerbook auch mit diesen Programmen umgehen mußte, wollte ich nicht von meinem $CHEF einen x86-Schlepptop zusätzlich auf Auge gedrückt bekommen. (Normalerweise hätte ich nichts gegen einen weiteren Laptop. Aber 2 Laptops durch die Gegend tragen wäre dann doch etwas unpraktisch. Virtual PC 7 war die Lösung meines Problems. Leider machte der virtuelle PC mir in letzter Zeit eher Kummer. In unregelmäßigen Abständen verursachte ein laufender virtueller PC einen Kernel Panic auf dem Powerbook. Das wiederum mag der FileVault aber mal gar nicht. Da konnte es schon passieren, daß bestimmte Einstellungen in Programmen verloren gingen oder die iTunes Bibliothek wurde plötzlich unlesbar.

Nun fand ich hier hoffentlich die Lösung des Problems. Es scheint, als hätte das Mac OS X 10.4.2 Update irgendwas am VirtualPC 7.0.2 kaputt gemacht und damit die Kernel Panics herbeigeführt. Die Lösung klingt einfach genug: Den Virtual PC deinstallieren und nochmal installieren. Damit werden die Änderungen, die durch das Mac OS X 10.4.2 Update gemacht wurden, wieder überschrieben und der Virtual PC läuft (hoffentlich) wieder stabil. Ich werde es in den nächsten Tagen genauer beobachten.

Ach, ja. Bei einer neuen Installation von Mac OS X sollte man zuerst alle Updates fahren und dann erst den Virtual PC 7 installieren. Damit umgeht man dieses Problem.

Update: Ok, ich habe mich doch zu früh gefreut. Einen ganzen Arbeitstag hielt der VirtualPC zwar wacker durch, doch am nächsten Tag hatte ich dann doch wieder einen Kernel Panic. Ich kann also nur auf ein Update für den VirtualPC oder Mac OS X hoffen.

Ich hasse blaue LEDs

Vor einiger Zeit waren blaue LEDs noch was besonderes und die Herstellung war teuer. Nur wenige konnten sich diese LEDs leisten und so waren auch die Geräte mit diesen LEDs was besonderes. Aber dann wurden diese LEDs billig und jeder Dödel hatte welche. Überall gab es blaue LEDs. Dabei sind die blauen LEDs die penetrantesten von allen. Sie leuchten ganz besonders hell, daß sie schon fast blenden. Wenn dann die LEDs an der Vorderseite des PCs angebracht sind, dann muß man schon fast Netzhautverletzungen fürchten. Meinen alten Level 1 Bluetooth-Stick kann ich Nachts als Taschenlampe mißbrauchen. Blaue LEDs sind inzwischen zur Seuche geworden. Ich versuche inzwischen gezielt Produkte zu kaufen, die keine blauen LEDs enthalten oder deren LEDs deutlich abgeschwächt sind, damit sie nicht so penetrant sind.

USB-Merkwürdigkeiten

Seit kurzem wollte mein Palm Tungsten T3 nicht mehr richtig per USB mit dem Mac syncen. Interessanterweise funktionierte es per Bluetooth und Wi-Fi problemlos. Das Sync-Log von Missing Sync for PalmOS zeigte, daß beim lesen der Datenbanken auf dem Palm ein Fehler auftrat und die Synchronisation wurde abgebrochen. Ich vermutete zuerst Probleme mit dem Palm. Auch ein kompletter Wipe des Speichers des Palms brachte keinen Erfolg. Der Support von mark/space riet mir ich solle den Palm direkt an den Powerbook anstatt einen USB-Hub anzuschließen. Und tatsächlich funktionierte es nicht, während der Palm an meinen neuen Belkin USB-Hub angeschlossen ist. Und wie durch ein Wunder funktionierte es sofort wieder, nachdem ich die Cradle meines Palms an den Powerbook direkt anschloß.

Nun bin ich froh darüber, daß es wieder reibungslos funktioniert. Eine technische Erklärung habe ich dafür jedoch nicht.

Ich sehe tote Blogs

Ich frage mich gerade, wie viele dieser Parteiblogs nach der Wahl wieder in der Versenkung verschwinden oder komplett verwaisen.

Neue Palm Tungsten X Gerüchte

Als großer Fan von Palms PDAs und der Einfachheit von PalmOS war ich sofort hellhörig geworden, als ich zum ersten Mal was über einen angeblich kommenden Tungsten X las. Nach meinem Tungsten T3 hat Palm bislang mit den nachfolgenden PDAs eher enttäuscht. Zumindest konnte mich bislang keiner davon überzeugen, von meinem T3 upzugraden. Sollten die bislang durchgesickerten Details zutreffen, könnte ich zumindest überlegen, meinem T3 untreu zu werden. Endlich ein Gerät mit eingebautem Bluetooth und Wi-Fi. Meine Befürchtung ist jedoch, daß die eingebaute Wi-Fi-Karte – ebenso wie die Palm Wi-Fi SD-Karte – nur WEP beherrscht. Zumindest ist dann der SD-Slot wieder frei für eine Speicherkarte.

Mein größter Meckerpunkt ist jedoch PalmOS 5.x. Palm stellte den Entwicklern vor über 2 Jahren PalmOS 6 (aka. Cobalt) vor. Doch bislang sind keine Geräte mit diesem Betriebssystem erschienen. Dabei ist PalmOS < 6 schon lange nicht mehr zeitgemäß. Und ich rede nicht von der Oberfläche. Diese ist so genial einfach gehalten, daß sie fast jeder sofort benutzen kann. Ich rede davon, daß das derzeitige PalmOS nicht multitasking-fähig ist. Es kann nur eine Anwendung aktiv sein. Wechselt man vom Kalender zum Adressbuch und wieder zurück, so scheint es, als hätte zwischen 2 laufenden Programmen umgeschaltet, doch in Wahrheit wird das alte Programm immer komplett beendet, bevor das nächste gestartet wird. Nur weil die Programme sich die alten Einstellungen merken, hat es den Anschein, als würde man das Programm genau dort fortsetzen, wo man vorher verlassen hat. Dies mag für einen Kalendar und ein Adressbuch noch durchaus akzeptabel sein, aber bei Netzwerkanwendungen wie Instant Messengern, Mailprogrammen oder Chat-Clients wird dies problematisch. Diese müssen die ganze Zeit eine Netzwerkverbindung zum Server halten, und somit (zumindest teilweise) im Hintergrund laufen. All das ist mit dem bisherigen PalmOS einfach nicht machbar. Erst PalmOS 6 verspricht echtes Multitasking. Leider hat Palm bislang nichts getan, um dieses Betriebssystem auch in PDAs einzusetzen. Auch der Verkauf von PalmSource vor einiger Zeit, macht da nicht wirklich Mut. Und Gerüchte um einen Treo mit Windows Mobile tragen ihr übriges dazu.

CSU war ein Weblog zuviel Mitspracherecht

Das Weblog der CSU zur Wahl ist den Betreibern wohl aus dem Ruder gelaufen. Zumindest haben die empörten Kommentare zum geplanten SMS-/Telefon-Spam der CSU, welche das als innovativen Wahlkampf verkaufen wollte, gezeigt, daß der CSU soviel Mitspracherecht nicht besonders paßt. Kurzerhand wurden alle Kommentare einfach gelöscht und die Kommentarfunktion abgeschaltet. Ja, sowas wünscht man sich von einer Partei, die sich einer demokratischen Wahl stellt. Aber zum Glück haben die Betreiber vergessen die Trackbacks zu deaktivieren, so daß ich mit diesem Post auch davon gebrauch machen werde.

(Via Industrial Technology & Witchcraft)

Spielzeug für Geeks

Ich bin ja dafür bekannt, für schicke elektronische Spielzeuge anfällig zu sein. Wenn sie dann noch in schneeweiß daherkommen, gibt es eigentlich kein halten. Schade nur, daß die PSP bislang nur in Asien zu haben ist. Die USA und Europa sind mal wieder Kunden zweiter Klasse und müssen sich noch eine Weile gedulden.

(Via Engadget)

Mozilla Firepanda bei n24

N24 berichtet über eine neue Version von Mozilla Firefox. Leider haben die Redakteure den Namen Firefox nicht ganz verstanden.

(Via Roon it)

Update: In meiner Schadenfreude über den vermeintlichen Schnitzer bei n24 habe ich selbst nicht genug aufgepaßt. Tatsächlich scheint es als würde der Red Panda tatsächlich als Firefox bezeichnet. Danke an Michael Dingler für den Hinweis