Heraufsetzung des Rentenalters

Hat eigentlich jemand den Politikern mal klargemacht, daß die Heraufsetzung des Rentenalters nicht bedeutet, daß wir länger Arbeiten, sondern, daß wir länger arbeitslos sind?

Abenteuer T-Punkt

Möchte man im T-Punkt etwas erledigen, sollte man viel Zeit mitbringen. Dies ist kein Ort für ungeduldige Menschen. Ich wollte für mich einen DSL-Anschluß beantragen und gleichzeitig für meine Mutter einen etwas günstigeren Anschluß aussuchen. Zuerst durfte ich ca. 45min in der Warteschlange verbringen, bevor ich überhaupt drankam. Vor mir waren 2 Leute, die nur einen neuen Telefonanschluß haben wollten. Ich ahnte also schon, daß mein Anliegen bei diesem Tempo einiges an Zeit beanspruchen würde. Irgendwann waren diese 2 Leute abgefertigt und ich kam dran.

Eigentlich ganz simpel: Für mich bitte T-ISDN Plus + Tarifinfo A (AOCD) und T-DSL 6000 + FastPath und T-Online flat classic und eine Cola. Zuerst versuchte mir der Telekom-Mensch T-ISDN Time anzudrehen, was 4€/Monat extra ausgemacht hätte. Das ist zwar nicht die Masse, aber ich wollte den billigsten ISDN-Anschluß. Beim ISDN-Anschluß stelle sich heraus, daß der derzeitige Anschluß in der Wohnung an einem besonderen Strang hängt. Damit ich in den Genuß von ISDN kommen kann, muß also ein Techniker erstmal vorbeikommen und was umschalten. Dazu muß ich auch anwesend sein. Also habe ich den Termin anfang des nächsten Monats gelegt. Nun wurde es schwierig. Da der neue Anschluß noch nicht besteht, kann ich kein DSL darauf beantragen. Der freundliche Mensch vim T-Punkt nahm sich dessen an, und versprach den DSL-Anschluß anzumelden, sobald der ISDN-Anschluß geschaltet ist. Richtig schwierig wurde dann T-DSL 6000 mit T-Online flat classic. Zwar wird dies seit kurzem von der Telekom angeboten, doch die Software der Telekom erlaubt es bislang nicht, diese Tarifkombination zu buchen. Da ich den DSL-Anschluß aber sowieso nicht beantragen kann, bevor ich den ISDN-Anschluß habe, versprach mir der T-Punkt-Mensch zu versuchen, diese Kombination zu beantragen, wenn diese bis dahin verfügbar ist. Dagegen war die Umstellung der Leitung meiner Mutter von ISDN auf Analog sowie der Umstieg von T-Online flat max auf den 3GB Volumentarif ein Kinderspiel. Nur 2,5h nachdem ich den T-Punkt betrat, verließ ich ihn wieder. Was für ein Glück, daß ich so ein geduldiger Mensch bin.

DSL-only Festnetzanschluß, bitte?

Ich will zwar DSL, aber auf ein Festnetztelefon kann ich verzichten. Habe schließlich ein Mobiltelefon. Was mir die Telekom anbietet ist heutzutage schon überholt. Kann ich nicht einfach nur einen DSL-Anschluß haben? Außerdem kann ich ja über das Internet auch telefonieren.

Komische Fehler mit zsh im Terminal

Ich bin ja ein großer Fan der zsh. Natürlich habe ich da auch unter Mac OS X meine Shell auf zsh umgestellt. Leider scheint die bei Mac OS X mitgelieferte zsh einen Bug zu enthalten. Wenn ich ein neues Terminal-Fenster öffne (Command-N oder Menü), so bekomme ich oft statt der erhofften Shell einfach nur ein Fenster, wie oben zu sehen. Erst ein erneutes Command-N bringt mir ein Terminal mit der zsh. Dieses Problem trat bei de bash nie auf. Sehr eigenartig das ganze.

Update 10.5.2006: Es scheint so, als hätte Apple das Problem mit einem der letzten Patches 10.4.5 oder 10.4.6 behoben. Zumindest tritt das Problem bei mir nicht mehr auf, ich kann mich aber jetzt nicht mehr genau erinnern, seit wann.

Umgemeldet

Das ging ja erstaunlich schmerzlos über die Bühne. Nachdem ich die neue Wohnung gemietet habe, mußte ich mich noch bei der Stadt ummelden. Mein Ausweis und Reisepaß war inzwischen auch abgelaufen, also konnte ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Ich hatte schon befürchtet, daß das ein riesiger bürokratischer Papierkrieg wird. Doch es war ziemlich simpel. Neue Adresse angegeben. (Prüft da eigentlich niemand, ob ich auch wirklich da wohne? Ich könnte ja eine beliebige Adresse angeben) Neuen Ausweis und Reisepaß (noch ohne Biometriefoo) beantragt und 34€ dagelassen. Ich muß wohl meine ursprüngliche Meinung über das Bürgeramt revidieren.

Palm TX

PalmOne hat die Katze aus dem Sack gelassen und den Palm T|X veröffentlicht. Anfangs habe ich die Taktfrequenz von 315MHz für einen Schreibfehler gehalten, weil mein derzeitger Palm Tungsten T3 bereits über 415MHz verfügt. Andererseits werden die 100MHz weniger auch nicht viel ausmachen. Die wichtigen Palm-Anwendungen (Terminplaner, Notizen, Adressbuch) liefen auch auf dem alten Palm m515 bei 33MHz ohne Probleme. Und ein Webbrowser wird auch nicht so viel Rechenleistung brauchen.

Ich könnte mir vorstellen, daß Palm die Taktfrequenz heruntergeschraubt hat, weil sie dadurch den Stromverbrauch senken konnten. Ich denke, daß Bluetooth und WiFi gleichzeitig ordentlich den Akku belasten. Die Akkulaufzeiten würden mich da sehr interessieren.

Sabberalarm!

Das Nokia N91 macht mich immer mehr an. Die Developer-Seiten von Nokia fördern sehr interessante Details zutage. Neben der 4GB Festplatte, beherrscht das Telefon USB Mass Storage. Damit kann man das Telefon als kleine portable Festplatte benutzen. Das Telefon soll neben UMTS, Bluetooth auch noch WiFi haben! Und Series 60 3rd Edition auf dem Telefon hat eine SIP-API. Ein VoIP-Handy! Ich muß mich sehr zusammenreißen, um nicht auf die Tastatur zu sabbern.

HD DVD vs. Blu-Ray

Für mich als uninformierten Verbraucher stellt sich der Kampf zwischen HD DVD und Blu-Ray ähnlich dar wie damals der Kampf zwischen DVD-R und DVD+R. Letztenendes konnte sich keiner durchsetzen und die heutigen Brenner beherrschen in der Regel beides. Eine ähnliche Lösung erwarte ich auch für die nächste Generation von DVDs.

Die Industrie scheint noch gespalten. Als hätte jemand gesagt, sie solle sich in 2 gleich große Lager teilen, damit der Kampf fair wird. Auch haben beide Lager bislang nicht viel getan, um die Akzeptanz bei den Verbrauchern zu steigern. Vielmehr hat man sich um Akzeptanz bei den Contentanbietern bemüht, indem jedes Lager von sich behauptete, es hätte das restriktivere DRM. Dummerweise ist das genau das, was aufgeklärten Verbrauchern sauer aufstößt. Aber man hofft wohl, daß diese nur eine Minderheit darstellen.