Einstellungen zum T-Online eMail Paket

Vor einiger Zeit stelle T-Mobile seinen T-Email Dienst ein. Dabei war der Dienst ganz praktisch, da man als T-Mobile-Kunde kostenlos eine Adresse bekam und die Emails per IMAP4 abrufen konnte. T-Mobile empfahl bei der Einstellung des Dienstes, man möge sich doch bitte das Email-Paket von T-Online nehmen. Auch hier kann man seine Emails von überall per IMAP4 abrufen. Allerdings ist die Einrichtung nicht ganz einfach, da die T-Online-Seiten Navigationsmäßig ein Horror sind und man sich erst durch unzählige unnütze Informationen wühlen muß, bis man endlich die Einstellungen gefunden hat.

Eines vorweg: Man muß in T-Onlines Kundencenter sich nicht nur eine Emailadresse sondern auch ein Paßwort einrichten. Anderenfalls ist man nicht in der Lage, sich bei den Servern zu authentifizieren.

Hier nun die Einstellungen, die im Email-Client nötig sind, um erfolgreich Emails zu verschicken und zu empfangen:

Eingangsserver
imap.t-online.de. Sofern es der Client beherrscht, sollte man hier auf IMAPS (IMAP4 mit SSL) schalten.
Eingangsserver-Benutzername
Die im Kundencenter angelegte vollständige Emailadresse.
Eingangsserver-Passwort
Das im Kundencenter festgelegte Paßwort.
Ausgangsserver
securesmtp.t-online.de. Sollte es der Client erlauben, sollte man die Verwendung von SSL/TLS aktivieren.
Ausgangsserver-Benutzername und Passwort
Die gleichen Einstellungen wie für den Eingangsserver

Man sollte es nicht glauben, doch ich habe über 15 Minuten damit verbracht, diese Informationen auf den T-Online-Seiten ausfindig zu machen. Ich weiß nicht, ob ich mich einfach nur blöd angestellt habe, oder ob die Seiten einfach nur eine Katastrophe sind.

Colloquy, IRC auf die Mac-Art

IRC muß gar nicht so schwer sein. Es gibt dutzende von IRC-Clients. Die meisten sind für die Konsole geschrieben und somit auf allem lauffähig, was irgendwie Unixoid ist. Auch ich habe bislang Irssi allen anderen IRC-Clients vorgezogen. Maide hat mich vor kurzem auf Colloquy aufmerksam gemacht.

Colloquy ist angenehm einfach zu bedienen ohne mich einzuschränken. Angenehm ist auch die Festlegung der Zeichenkodierung für jeden Channel einzeln. Erleichtert einem das Leben in Channels, die auf UTF-8 allergisch reagieren ;). Auch der Stil des Chats selbst kann angepaßt werden. Und auch wenn der Client relativ einfach zu bedienen ist, bietet er die Möglichkeit Skripte auszuführen. Und ganz nebenbei basiert der IRC-Code auf Irssi. Was will man mehr?

Pimp my DBox

Premiere bot (oder bietet immer noch) die sogenannten DBoxen zum Premiere-Abo mit an. Eine schwarze Kiste, die das TV-Programm auf den Fernseher zaubert. Die Entwickler der Hardware der DBox2 hatten es gut gemeint und haben das Gerät mit Netzwerk (nur 10Mbit/s), Modem sowie einem PowerPC-Prozessor mit 66MHz ausgestattet. Das war auch gut so, denn so konnten findige Hardware-Hacker auf dem Gerät Linux installieren, und damit all die Funktionalität nachrüsten, die diese kleine Kiste zu einer echten Multimedia-Box machten. Das Projekt nennt sich Tuxbox.

Während die Original-Software größtenteils in Java geschrieben war und damit ziemlich träge war. Umschalten dauerte schon mal mehrere Sekunden, da macht Zappen nicht wirklich Spaß. Und das booten war auch immer ein Geduldsspiel. Die Software des Tuxbox-Projektes dagegen läuft native auf der Hardware, und ist damit schon mal deutlich reaktionsfreudiger als das Original. Und wenn man schon seine eigene Software für so ein Gerät schreibt, dann hält man sich nicht lange damit auf, die Funktionalität der alten Software nachzubilden. Man will mehr!

Auf meiner DBox2 befand sich ein System, das gut 3 Jahre alt war. Ich beschloß also das System auf den neuesten Stand zu bringen und bin von den neuen Funktionen begeistert. Man kann mit Hilfe von VLC beliebige Filme über das Netzwerk zur DBox2 schicken, um diese auf dem angeschlossenen Fernseher zu betrachten. Da die DBox2 nur mit einem PowerPC-Prozessor mit 66MHz ausgerüstet ist, hat sie einen in Hardware gegossenen MPEG1- und MPEG2-Dekoder. Möchte man also einen DivX-Film betrachten, muß das Umkodieren vom PC, auf dem VLC läuft, erledigt werden. Dann kann man aber Filme auf dem großen Fernseher anstatt des Computermonitors betrachten. Und wenn man dabei auf der Couch lümmelt, dann ist das auch gleich viel entspannter als auf dem Bürostuhl vor dem Schreibtisch.

Nochmal MTV-Erinnerungen

Seit meinem letzten Artikel über das „alte“ MTV bin ich über ein paar Spuren der alten VJs gestoßen. Hier also ein kleines Update:

  • Simone Angel hat ein eigenes Blog.
  • Steve Blame hat eine schön gestaltete Website mit einigen Ausschnitten aus seiner MTV-Zeit. (Einfach dem Link zu Past folgen)
  • Tobie Amies widmet sich anscheinend der Fotographie und hat auf seiner Website viele seiner Fotos. (Achtung, Flash!)

Simone hat auch ein paar der alten VJs kontaktiert, um zu schauen, was sie heutzutage machen. Bislang hat sie neben den schon oben aufgeführten VJs auch noch Kimsy von Reischach und Rebecca de Ruvo (spielt in der Band The Vitamins) wiedergefunden, die jedoch beide scheinbar keine eigene Webseite besitzen. Dafür hat sie noch einen VJ ausgemacht, an den ich mich gar nicht erinnern kann: Enrico Silvestrin.

Paranoide Schizophreniker

Manchmal muß ich in meinem Beruf an den EDV-Anlagen von Kunden herumhantieren. Meistens ist die Sicherheit solcher EDV-Anlagen nur schwach bis nicht vorhanden (leere Paßwörter). Dann stoße ich aber manchmal auf Anlagen, die scheinbar von paranoiden Schizophrenikern eingerichtet wurden. Die trauen nichtmal sich selbst.

So sollte ich für einen Kunden den Laptop per WiFi ins Internet bringen. Erfreulicherweise war schon alles da. Ein DSL-Router mit WiFi war bereits vorhanden und ein anderer PC nutzte diesen Router um per Ethernet ins Internet zu kommen. Nur WiFi hatte bislang kein Gerät benutzt. Also schnell ins Konfigurationsmenü des Routers gegangen und dort erlebt, was Paranoia wirklich bedeutet. Die Verschlüsselung per WPA2 war bereits eingerichtet. Das Paßwort war eine gute Mischung aus Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen. Um die Sicherheit noch weiter zu steigern wurde der MAC-Filter eingeschaltet aber keine MAC-Adressen eingetragen. (Wozu auch, es gab ja bislang keine Geräte, die per WiFi ins Internet gewollt hätten) Und damit es auch wirklich ganz Sicher wird, wurde das WiFi komplett abgeschaltet.

Da wollte jemand ganz sichergehen.

Vulkanischer Dreifingergruß für das Nokia 6630

Mein Handy wollte gerade nicht mehr so, wie ich. Also mußte ich zu drastischen Maßnahmen greifen, um es wieder in den Werkszustand zurückzusetzen. Dazu muß man das Handy ausschalten und beim Einschalten folgende 3 Tasten gedrückt halten: die grüne Wahltaste, die Sterntaste und die Taste 3. Einfach so lange gedrückt halten, bis die Frage nach der PIN-Nummer erscheint. Danach sollte das Handy wieder die Werkseinstellungen haben.

Ach, ja. Man sollte vorher sicherstellen, daß der Akku zu mind. 3/4 voll aufgeladen ist, sonst könnte es zu Problemen führen.

Bug im Firefox 1.5

Auf dem Mac scheint der Firefox 1.5 einen sehr häßlichen Bug zu haben. Versucht man Dateien aus dem Firefox in andere Anwendungen zu draggen, so stürzt das Dock ab. Da dieses Problem noch mit keinem anderen Programm aufgetreten ist, muß ich dem Firefox den Fehler anlasten. Das Dock restarted zwar sofort, doch das System ist danach nicht mehr benutzbar. Programme lassen sich nicht mehr beenden und auch sonst reagiert das System nicht mehr wie gewohnt. Auch ein Neustart ist nicht oft nicht mehr machbar und es hilft nur noch, den Rechner auszuschalten. Wohl dem, der noch ein Terminal offen hat und ein „sudo reboot“ eintippen kann. Das läßt das System noch einigermaßen geordnet neu starten.

Zuerst dachte ich, ich hätte mein System mit irgendwelchen Spielereien kaputtgemacht, bis ich diesen Artikel las. Offenbar bin ich nicht der einzige mit diesem Problem. Ich werde das Problem mal in der Bug-Datenbank von Mozilla suchen, sobald ich sie erreichen kann.

Die Privaten doch nicht verschlüsselt

Irgendwo tauchte kurz das Gerücht auf, daß die privaten Sender (davon gibt es scheinbar nur noch 2: RTL und SAT1PRO7K1VOX) ihr Programm nur noch verschlüsselt anbieten möchten. Dieses Gerücht würde natürlich auch sofort wieder dementiert. Und das kann ich auch verstehen. Wer würde für ein Fernsehprogramm, wie es gerade auf den Sendern läuft noch Geld ausgeben wollen? Andererseits. Würde sich durch diese Mehreinnahmen der Sender das Programm verbessern (ja, ich weiß, ich bin ein hoffnungsloser Optimist), dann wäre mir das die 3€/Monat wert.