Gezieltes Marketing?

Als Kunde der Telekom bekam ich heute eine Marketing-Mail, die mich für das neue VDSL mit 25 oder gar 50Mbit/s begeistern wollte. Ich war begeistert. Bis ich auf der Telekom-Webseite die tatsächliche Verfügbarkeitsprüfung machte. Laut dieser kann ich weiterhin nur 16Mbit/s ADSL haben. Hallo? Schon mal was von gezieltem Marketing gehört? Die Telekom sollte doch wissen wo ich wohne und was tatsächlich verfügbar ist. Wieso bekomme ich trotzdem Werbung für etwas, was ich letztenendes doch nicht bekommen kann? Da sollte jemand ein ernstes Wörtchen mit der Marketingabteilung sprechen.

Perlen vor die Säue

Da gibt mir die Telekom ihren fantastischen Speedport W 700V, der VoIP, WLAN, Routing, … kann. Und was mache ich damit? Ich benutze es als schnödes DSL-Modem :)

Telekom, Telekom, Telekom

So, und wieder mal mit der Hotline rumtelefoniert. Der Einspruch gegen die zweiten 49,95€ lag wohl im Computer vor zur Prüfung, doch seit dem letzten Anruf bei der Hotline (am 20. August), hatte sich wohl nichts getan und daraufhin wurde die Mahnung losgeschickt. Uhm, ja … seit über 2 Wochen gammelt mein Einspruch im Computer und es tut sich nichts.

Interessant war auch die Erklärung, wie es überhaupt dazu kam, daß die ersten 49,95€ berechnet wurden. Bei der Aktion wurde ich ja von jemandem von T-Com angerufen. Der hatte meinen Auftrag erst am 1. Juni weitergegeben. Die Aktion lief jedoch (zu diesem Zeipunkt) nur bis zum 31. Mai. Daraufhin hat man mir den „Produktwechsel“ berechnet.

Der aktuelle Stand ist wie folgt: Die Mahnung wird zurückgezogen und die 49,95€ werden per Blitzgutschrift uns wieder gutgeschrieben. Die ersten 49,95€ werden dann mit der nächsten Rechnung (hoffentlich) gutgeschrieben. Diese wird ja wohl so um den 19. September kommen, und die Damen am Telefon hoffte, daß es bis dahin klappen wird. Warten wir es ab.

Telekomrechnung, die unendliche Geschichte

Letztes Mal hatte ich noch im Scherz gesagt, daß meine Odysse mit der Telekom eine eigene Kategorie verdient hätte. Inzwischen habe ich die Kategorie eingerichtet, da diese Geschichte kein Ende zu nehmen scheint. Wer also die Vorgeschichte nachlesen möchte, kann das nun in der Katogienansicht tun, weil ich zu faul bin, alles zu verlinken.

Was in der letzten Folge geschah: Die freundliche Dame an der Rechnungshotline riet mir, die zuviel berechneten 49,95€ von der Rechnung abzuziehen und den Rest zu bezahlen. Heute erfuhr ich, daß in der Post (die altmodische Snailmail) sich eine Mahnung befand, die diese 49,95€ anmahnt. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mir das mal anschauen und morgen wohl (wieder) ein längeres Telefonat mit der Rechnungshotline der Telekom führen müssen.

In der Zwischenzeit frage ich mich, ob dies repräsentativ für die Telekom ist. Woher nimmt die Telekom ihre Hotline-Mitarbeiter und was bekommen diese Leute in der Anlernphase beigebracht? Und wäre es nicht an der Zeit für mich, einen anderen Anbieter zu suchen?

The Return of the Telekomrechnung

So langsam sollte ich dafür eine eigene Kategorie einrichten. Das scheint sich zu einem Fortsetzungsroman zu entwickeln. Wer die Vorgeschichte nicht mitbekommen hat, kann sie hier und hier nachlesen. Jetzt also die Fortsetzung der scheinbar endlosen Geschichte.

Die versprochene Blitzgutschrift aus der letzten Folge ist nie angekommen und wir haben – unsinnigerweise – den auf der Rechnung genannten Betrag überwiesen. Doch der richtige Hammer kam auf der aktuellen Rechnung. Da findet sich doch glatt nochmal ein Posten „Produktwechsel“ für 43,06€ (49,95€ incl. MWSt.). Jetzt sollen wir also zum zweiten Mal für den kostenlosen Produktwechsel bezahlen? Was für Leute stellt denn die Telekom in ihrer Hotline ein? Können die ein + von einem – nicht unterscheiden?

Also wieder einmal die Hotline angerufen. Die Nummer kenne ich ja inzwischen auswendig: 0800 3301020. Zuerst landete ich im Vertrieb (0800 3301000). Routingprobleme in der Telefonanlage der Telekom? Beim zweiten Versuch landete ich dann beim Rechnungsservice. Der Mensch sah sofort ein, daß der zweite Produktwechsel da nicht hingehört und riet mir, die 49,95€ vom Rechnungsbetrag abzuziehen. Blieben dann noch der ursprüngliche Produktwechsel. Der kommt… irgendwann.

Kreative Rechnungsführung bei der Telekom Reloaded

Letzten berichtete ich, daß die Telekom eine interessante Vorstellung von “kostenlos” hat. Heute flatterte also die neue Rechnung ins Haus. Wie nicht anders zu erwarten, war die Gutschrift darauf nicht zu finden.

Also schnell die 0800 330 1020 gewählt (ich sollte diese Nummer in den Kurzwahlspeicher ablegen). Nachdem ich dem Hotline-Menschen die Situation erklärt habe, legte er mich in die Warteschleife, während er das ganze klärte. Etwa 5min. lang hatte ich die Gelegenheit, die sich ständig wiederholende Warteschleifenmusik der Telekom anzuhören. (Kann ich dafür Schmerzensgeld verlangen?) Dann meldete sich der Mensch wieder und sagte mir, daß es tatsächlich ein Fehler sei, und bot mir an, den Betrag mit der nächsten Rechnung gutzuschreiben. Doch das kannte ich schon und habe mich nicht darauf eingelassen. Nun bekomme ich eine Blitzgutschrift, die hoffentlich in den nächsten Tagen eintrudelt. Warten wir es ab.

Kreative Rechnungsführung bei der Telekom

Vor kurzem rief ein Mitarbeiter der Telekom bei mir an, und bot mir an, meinen T-DSL Anschluß kostenlos auf 1, 2 oder 3Mbit/s aufzustocken. Da ich sowieso den schnelleren Anschluß haben wollte, war ich natürlich begeistert, die Wechselgebühr zu sparen. Der Anschluß wurde umgestellt und Downloads flitzen mit bis zu 180KB/s durch die Leitung.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, wäre es nicht die Telekom. Die Telekomrechnung flattert ins Haus und auf der Rechnung findet sich folgender Posten: Produktwechsel T-DSL für 43,06€ (knapp 50€ mit Umsatzsteuer). Eh? Hatte mir der Telekomheinz am Telefon nicht eine kostenlose Umstellung versprochen? 20 Anrufe zu diversen Telekomhotlines (glücklicherweise alle kostenlos) später fand ich endlich eine Person, die qualifiziert war etwas dazu zu sagen. Offenbar ist der Umstieg kostenlos. Dennoch wird die Umstellung in Rechnung gestellt. Dieser Betrag wird dann auf der nächsten Rechnung wieder gutgeschrieben.

Die Telekom hat also ca. 1 Monat Zeit, mit den 50€ Zinsen anzusammeln? Oder hofft die Telekom, daß die Kunden das bis zum nächsten Monat vergessen und es ihnen nicht auffällt, wenn in der nächsten Rechnung der Betrag doch nicht gutgeschrieben wird? Das ganze hinterläßt einen ziemlich dubiosen Eindruck.