Sorry, no krauts, please…

so lautet das Fazit meines Versuchs, das Album Whiteout von Boss Hog im iTMS zu kaufen. Das erste Problem war, daß der deutsche iTMS das Album gar nicht im Sortiment hat. Naja, das macht ja nichts, ganz unten auf der Seite im iTMS gibt es ja so eine hübsche Liste, in der man ganz einfach in den britischen, französischen oder amerikanischen iTMS wechseln kann. Dummerweise darf man da nur gucken aber nicht kaufen. Meine Apple ID ist nur für den deutschen iTMS gültig. Eine Anmeldung für den amerikanischen iTMS scheitert daran, daß ich meinen Wohnsitz angeben muß, der leider nicht innerhalb der vereinigten Staaten liegt. Ich werde also wieder in den deutschen iTMS befördert.

Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Musikindustrie einfach will, daß man sich die Musik räubert.

PS: Die virtuelle Russendisko hat das Album auch nicht.

DNS ICBM-Adressen

LOC records associate a location with a DNS entry. They used to be called ICBM records until people got all serious.

Das Hähnchen in der Dose

Chicken of the VNC ist ein VNC-Client für Mac OS X. Die neue Version 2.0b3 behebt einige Probleme, die mich schon seit langem an CotVNC genervt haben. Das Doppelklicken funktioniert nun viel zuverlässiger. Bislang mußte man oft 3fach klicken, um sicher zu gehen, daß ein Doppelklick am Ziel ankommt. Auch habe ich das Gefühl, daß der Mauszeiger nicht mehr ganz so schlimm meinem lokalen Zeiger hinterherhinkt.

Nicht behoben sind dagegen 2 Probleme, die mich schon öfters in den Wahnsinn getrieben haben. Wenn ich zu einer Windows-Maschine verbinde und dann Sonderzeichen eingeben möchte, so funktioniert das nicht. Zeichen wie @ oder \ kann man grundsätzlich nicht direkt eingeben. Ich muß unter Windows immer mit der Zeichentabelle jonglieren, um diese Zeichen einzugeben. Keine befriedigende Lösung. Das zweite Problem ist, daß man einen Verbindungsaufbau nicht abbrechen kann. Wenn man einen falschen VNC-Server eingegeben hat, so muß man oft eine halbe Minute lang warten, bis der Client merkt, daß kein Server existiert. Es gibt keinen Abbrechen-Button!

Sieht man von diesen Problemen ab, kann man aber problemlos auf Windows-Kisten administrieren.

Headset mit 12 Stunden Sprechzeit

OK, ein Bluetooth-Headset mit 12 Stunden Sprechzeit klingt ja schon mal beeindruckend. Mein altes Sony-Ericsson HBH-35 steht einen Arbeitstag auch gerade mal so durch. Und ich telefoniere nicht die ganze Zeit. Was mich an den ganzen neuen Headsets stört, ist diese Knubbelform. Ich mag es lieber, wenn das Headset schmal und eher länglich ist. Am liebsten wäre mir ein Headset, dessen Mikrofon sich an so einem dünnen Draht neben dem Mund befindet. So wie man sie in Actionserien oft sieht. Soll ja schließlich auch cool aussehen :)

Ja, ich weiß. Ich schaue vermutlich zuviel TV.

(Gefunden bei Golem.de)

Fliegende Spaghettimonster

Entgegen der landläufigen Meinung wurde die Welt nicht von Gott sondern von einem fliegenden Spaghettimonster erschaffen. Und da in Kansas demnächst der Kreationismus (dort heißt es vornehm „Intelligent Design“) an den Schulen gelehrt werden soll, soll gefälligst der FSMismus gleichberechtigt mit der christlichen Schöpfungslehre gelehrt werden.

Sogar Wikipedia hat inzwischen einen Eintrag zu dieser neuen „Religion“.

Dukes of Hazzard kommen wieder

AnfangEnde der 80er Jahre lief im TV (es muß SAT1 gewesen sein) die Serie „Ein Duke kommt selten allein“. (Titelmusik) Die eigentlichen Stars der Serie waren Daisy Dukes Hot-Pants und der General Lee (das Auto). Keine Folge war komplett, ohne daß die Dukes mit ihrem General Lee eine einen Fluß oder sonstige Unwägbarkeiten übersprangen. Die Serie versuchte an den Erfolg der Ein ausgekochtes Schlitzohr-Filme (Smokey and the Bandit) mit Burt Reynolds anzuknüpfen. (Übrigens brachte VOX gerade an diesem Wochenende die ersten beiden Fime) Nun gibt es ein Remake der Serie als Spielfilm. Und ich habe die Befürchtung, daß es mal wieder ganz grauenhaft wird. (So wie die meisten Neuverfilmungen) Da schaue ich mir doch lieber nochmal Smokey and the Bandit an.

Fußnotitis bei T-Com

Bei der Suche nach einem günstigen Internetzugang, da ich demnächst vor dem gleichen Problem stehe wie Deighton, habe ich die Websites der großen Telekommunikationsanbieter abgegrast. Auf der Startseite von T-Com ist mir dabei aufgefallen, daß die Hälfte der Seite aus Fußnoten besteht, in denen irgendwelche Einschränkungen uns Ausnahmen zu den vollmundig beworbenen Tarifen und Produkten stehen. Auf dem Bild links ist das deutlich zu sehen. Dies erweckt den Eindruck, daß die Werbeaussagen gelogen sind und die wahren Kosten nur in diesen Fußnoten zu finden sind. Dies ist nicht gerade förderlich für das Image dieser Firmen.

Daß ich das noch erleben darf

SpON berichtet, daß MTV und VIVA demnächst auf Klingeltonwerbung im Programm (zumindest teilweise) verzichten wollen. Offenbar hat man auch bei den Musiksendern eingesehen, daß die Werbung nervig ist. Nicht, daß den Sendern an den Zuschauern gelegen wäre. Nein, die Werbung vergrault andere Werbekunden.

Ich bin ja gespannt, wie die Sender auf Werbung verzichten wollen, die bis zu 40% ihrer Einnahmen ausmacht. Eine Erleichterung wäre es allemal.

Endlich mal wieder ein schickes Mobiltelefon

Das von Nokia angekündigte N91 (Achtung: Flash-Overkill) sieht schon mal recht schick aus. Designmäßig könnte es ein würdiger Nachfolger für das bislang IMHO ungeschlagene Sony-Ericsson T610. Es beherrscht UMTS und hat natürlich auch Bluetooth. Eine 2 Megapixel-Kamera ist auch ungewöhnlich für ein Mobiltelefon. Und so ganz nebenbei kann es auch noch 3000 Songs speichern. Ok, letzteres brauche ich nicht wirklich, dafür habe ich ja meinen iPod, aber man muß halt Abstriche machen, wenn man auch schicke Hardware haben möchte. Aber ich habe mich bislang selten über Feature-Overkill beschwert. Eher schon über zu wenig Feature-Overkill.

Meines Wissens ist es bislang noch nicht zu erwerben. Aber sobald es erscheint, könnte ich mir überlegen, mein altes Nokia 6630 dafür zu verlassen.

Habe ich erwähnt, daß das Gerät über eine 4GB-Festplatte verfügt?

Bekommen Fernsehsender Angst vor PVRs?

Seit der Erfindung von PVRs können Zuschauer mit einfachen Mitteln Werbeblöcke überspringen. Ok, das konnte man auch mit den altmodischen Videorekordern, aber erst PVRs haben es möglich gemacht, noch während der Aufzeichnung die Sendung zu betrachen und Werbeblöcke zu überspringen. (Time shift) Dies paßt den Sendern gar nicht. Schließlich verdienen sie an diesen Werbeblöcken. Und je mehr diese PVRs sich zu Massenartikeln entwickeln, umso schwieriger wird es für Fernsehsender, die Zeit in diesen Werbeblöcken zu verkaufen. Noch versuchen die Sender dieses Problem kleinzureden, doch die Werbeeinblendungen während des regulären Programms zeigen wohl, daß die klassischen Werbeblöcke an Effektivität nachgelassen haben.

Es ist nicht so, als würde ich den Sendern nicht gönnen, daß sie was verdienen. Schließlich müssen sie ja auch Geld für „Qualitätsendungen“ ausgeben und am Ende soll ja auch noch Gewinn dabei herauskommen. Doch der Großteil der Bevölkerung dürfte sich einig sein, daß Werbung als Störung empfunden wird. Und es gibt kaum etwas schöneres, als einen Film oder Serie ohne Werbeunterbrechnungen zu schauen. Ich bin sogar bereit, für ein Programm ohne Werbeunterbrechungen zu bezahlen (weshalb ich auch ein Premiere-Abo habe).

Mal schauen, wie die werbefinanzierten Sender weiter damit umgehen werden.

(Gefunden in FAZ.NET: Stellt euch vor, es ist Werbung, und keiner schaut hin)